Herren I - Landesliga Nord

Spielberichte

17.03.2018: TSV Ost-Mosheim – HSG Hofgeismar/Grebenstein  31:32 (16:16)

 

Durch schwache Leistung rückte Klassenerhalt in weite Ferne.

Nach der miserablen Leistung von Mannschaft und Trainer in der 2. Hälfte des letzten Heimspiels gegen Körle/Guxhagen musste man gegen den Gast aus dem Nordkreis Kassel unbedingt gewinnen, um noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. In der Woche vor dem Spiel stellte sich heraus, dass Amine Remus nicht nur am Ende der Serie seine Laufbahn beenden würde, sondern durch einen Bandscheibenvorfall gegen Körle/Guxhagen vorerst sein letztes Spiel für Ost-Mosheim gemacht hat. Marc Imberger war zwar wieder mit von der Partie, aber durch seine 14 tägige Grippe stark angeschlagen war. Das gleiche galt für Uwe Findeisen, der nach 5 wöchiger wegen seinen Rippenverletzungen wieder auf dem Parkett stand. Aufgrund dieser Situation bekam endlich wieder einmal Torben Schröder die Chance von Anfang an auf der Mittelposition zu spielen. Torben zeigte erneut, dass er einer der spielstärksten Spieler von Ost-Mosheim ist. Er wirbelte mit seinen Aktionen gemeinsam mit dem wieder überragenden Jan Uwe Berz die gegnerische Abwehr gehörig durch einander. Trotz einem überragenden Stephan Wicke im Tor,  fand Ost-Mosheim in der Abwehr aber überhaupt keinen Zugriff auf den clever spielenden Gegner. Besonders Rechtsaußen Adam narrte seine Gegenspieler ein um das andere Mal. Nach 3 Minuten lag Ost-Mosheim durch Tore von Sebastian Wicke (2) und Torben Schröder mit 3:0 in Führung. Unbegreiflich warum sich dann wieder Unsicherheit einstellte. Die Gäste nutzen das zum 3:3. Es war dann der stärkste Angreifer Jan Uwe Berz der durch einen 7m und sein erstes von 5 Feldtoren Ost-Mosheim wieder mit 5:3 in Führung brachte. Diese 2 Tore Führung konnte dann bis zur 21 Minute beim 14:12 gehalten werden. Danach nahm Trainer Lubadel eine Auszeit. Doch die bewirkte keine Steigerung von Ost-Mosheim, nach dieser Auszeit war die Mannschaft total verunsichert und musste bis zur 27.Minute durch 3 Tore der Gäste in Folge den ersten Rückstand beim 14:15 hinnehmen. Es war dann Torben Schröder, der den 15:15 Ausgleich warf, doch Fehling erhöhte postwendend auf 15:16, ehe Jonas Koot in der 29. Minute den Halbzeitstand sicherstellte. 16 Tore in einer Halbzeit und trotzdem keine Führung gegen eine Mannschaft die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft, sagt eigentlich alles über den schlechten Zustand der Mannschaft seit Wochen bzw. über den gesamten Serienverlauf aus.

Doch noch hatte man bei den treuen OMO Fans noch Hoffnung, dass sich die Mannschaft in der 2. Hälfte steigern würde und mit einem Heimsieg die theoretische Chance auf den Klassenerhalt aufrecht halten würde. Doch leider kam es anders! Der Trainer nahm, aus unerfindlichen Gründen, schon nach 3 Minuten in der ersten Hälfte den bisher glänzend aufgelegten Spielmacher Torben Schröder aus der Mannschaft und brachte den von der Grippe noch nicht vollständig genesenen Marc Imberger. Es wäre sicherlich zu verstehen gewesen, wenn er Torben Schröder eine kleine Pause gegönnt hätte, doch leider ließ er ihn über 15 Minuten auf der Bank schmoren. Jetzt war es nur noch Jan Uwe Berz der als einzig gefährlicher Angreifer übrig blieb. Unbegreiflicherweise war Janik Hagemann auf der Tribüne, als Lubadel sich dann endlich entschied den im Angriff sehr unglücklich agierenden Sebastian Wicke durch Janik Hagemann zu ersetzen, waren bereits 47 Minuten gespielt. Wenn Sebastian früher eine Pause bekommen hätte, wäre sicherlich bei einem erneuten Einsatz im Angriff seine Chancenauswertung besser geworden. Vom Spielverlauf in der 2. Hälfte war es bis zur 46 Minute bei wechselnden Führungen ausgeglichen. Doch den Ausgleich zum 28:28 durch Janik Hagemann ließ der wieselflinke Simon Adam zwei weitere Tore zum 28:30 folgen. Nun waren noch 5 Minuten zu spielen, Uwe Findeisen verkürzte dann auf 29:30. Nun nahm Lubadel erneut eine Auszeit. Doch wieder der gleiche Effekt, nach der Auszeit keine Gegenwehr und schon gar keine gesteigerte Motivation von Ost-Mosheim. Der  Angriff verpuffte und erneut Adam stellte in der letzten Minute mit 31:29 den Sieg sicher. Sebastian Wicke mit einem verwandelten Gegenstoß konnte zwar in 59:34 noch einmal auf 30:31 verkürzen, doch Adam stellte mit seinem 15. Tor !!! den Sieg für den Gast endgültig sicher. Den Schlusspunkt setzte dann noch Daniel Kinnback mit seinem 3. Treffer bei seinem 3. Wurfversuch. Nun dürfte eigentlich auch die letzte Chance auf den Klassenerhalt endgültig verspielt sein. Es ist auffällig, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht. Ein klarer Beleg ist, dass nach Auszeiten die Mannschaft nicht motiviert auf das Parkett zurückkommt, sondern nur sehr verunsichert auftritt. Nach der miserablen Vorserie, schließt sich nun eine noch schlechtere Rückserie an. In der Vorserie hatte man vor dem Hofgeismarspiel wenigstens schon Siege gegen Körle  und Eschwege und einen Punktgewinn gegen Hersfeld auf dem Konto, in der Rückserie konnte man noch nicht ein Heimspiel gewinnen und hat lediglich 2 Punkte gegen Eschwege. Eigentlich unverständlich wenn man über eine Vielzahl von überdurchnittlichen Einzelspielern im Kader hat. Offensichtlich ist es nicht gelungen, aus dem guten Kader eine starke und selbstbewusste Mannschaft zu formen. Ost-Mosheim wird nun alles dran setzen um in der kommenden Serie in der BOL eine leistungsstarke und verjüngte Mannschaft mit Trainer Mirzo Fitozovic zu stellen, um in der BOL bi der Vergabe der Meisterschaft in gehöriges Wort mitzusprechen. Nach dem Abstieg in der Saison 14/15 und dem verpatzten Wiederaufstieg in den Relegationsspielen gegen Wehlheiden ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte von Ost-Mosheim. Wobei der Abstieg aus der Landesliga damals den durch Verletzungen dezimierten Kader geschuldet war. Aber auch schon das Scheitern in der Relegation war auf Grund der guten Spieler nicht nachvollziehbar. Dann kam der souveräne Aufstieg in der letzten Serie, der zu Hoffnungen auf den Klassenerhalt Anlass gab. Doch was aus der hoffnungsvollen Mannschaft, die sich in der Winterpause sogar noch mit Marc Imberger und Finn Wunderlich verstärkt hatte, gemacht wurde sieht man nun an dem leider wahrscheinlich nicht mehr vermeidbaren Abstieg. Wie eine vermeintlich schwächer besetzte Mannschaft durch eine gute Einstellung und Motivation vom Trainer über sich hinaus wachsen kann, sieht man am Konkurrenten Dittershausen. Leider fehlt bei Ost-Mosheim in dieser Hinsicht ziemlich alles.

 

Aber es geht weiter!!!

Trotz Berichten und gestreuten Gerüchten wird Ost-Mosheim in der BOL eine gute Mannschaft stellen können. Leider muss die 2. Mannschaft nun nach dem 2. Lubadel Abstieg erneut den  Zwangsabstieg hinnehmen. Das hat die gute Truppe nicht verdient die sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat, aber so ist es nun einmal im Sport. Es kann nur eine Mannschaft von einem Verein in der gleichen Klasse spielen. Wir hoffen nur, dass unsere treuen Fans in den restlichen Heimspielen trotz dieser Enttäuschung auch weiter die Heimspiele besuchen.

 

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

22

Wittig, Dennis

 

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

 

6

0/0

 

0

 

5

Stöcker, Christian

 

0

0/0

 

0

 

7

Staubesand, Max

 

1

0/0

x

1

 

8

Kinnback, Daniel

 

3

0/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

2

0/0

 

0

 

11

Schröder, Torben

 

3

0/0

 

0

 

13

Wunderlich, Finn

 

1

0/0

 

0

 

24

Berz, Jan-Uwe

 

8

4/3

 

0

 

55

Koot, Jonas

 

3

0/0

 

1

 

73

Findeisen, Uwe

 

3

0/0

 

0

 

77

Imberger, Marc

 

1

0/0

 

0

 

84

Proll, Matthias

 

0

0/0

 

0

 

OA

Remus, Amine

 

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel, Mario

 

0

0/0

 

0

 

OC

Lalek, Wojtek

 

0

0/0

 

0

 

OD

Lubadel, Alexander

 

0

0/0

 

0
 

 

 

Bericht: Jürgen König

24.02.2018: TSV –Ost-Mosheim – MT Melsungen II 22:31 (12:13)

 

Nach starker 1.Halbzeit noch hohe Niederlage gegen den Tabellenführer

 

Weiterhin musste Ost-Mosheim auf Uwe Findeisen und Jannis Balke verzichten, Christian Stöcker konnte auch nicht spielen und Alexander Lubadel war auch nicht da, so dass neben Stephan Wicke Co Trainer Dennis Wittig als 2. Torhüter aufgeboten wurde. Amine Remus war bedingt einsatzfähig und Matthias Proll war auch nach Wochen das erste Mal wieder dabei. Nach überwiegenden Einsätzen in der Abwehr bekam Neuzugang Finn Wunderlich nun endlich auch einmal eine Chance von Beginn an im Angriff aufzulaufen. Ost-Mosheim zeigte sich sehr engagiert und FinnWunderlich erzielte das 1:0, Melsungen nutzte dann einige Schwächen der Heimmannschaft  und ging in der 5. Minute mit 1:4 in Führung. Doch Ost-Mosheim wehrte sich und konnte nach Toren von Marc Imberger, Max Staubesand und Amine Remus wieder ausgleichen. Bis zur 18 Minute war das Spiel ausgeglichen, dann erzielte Marc Imberger beim 9:8 die erste Führung für Ost-Mosheim. Als dann in der 21. Minute Amine Remus auf 10:8 erhöhte, war der Spitzenreiter in Schwierigkeiten. Doch der Gast ließ sich nicht abschütteln  und kam durch 2 Tore von Damm zum Ausgleich  von 10:10 in der 25. Minute. Doch Ost-Mosheim steckte nicht auf und ging durch Marc Imberger (7m) und den starken Amine Remus mit 12:10 in Führung. Doch dann entschieden die Schiedsrichter auf eine Zeitstrafe gegen Finn Wunderlich in der 28. Minute. Die MT spielte in dieser Phase die Überzahl aus und kam bis zur Pause mit einem Tor in Führung. Ost-Mosheim hatte in den ersten 30 Minuten eine gute Leistung geboten und man hatte noch Hoffnung. Auch in den ersten 6 Minuten der 2. Hälfte hielt man noch dagegen und konnte durch Tore von Finn Wunderlich, Daniel Kinnback und Marc Imberger zum 16:16 aufschließen. Doch dann kam die Phase des Spiels in dem man sich diese empfindliche Niederlage einhandelte. Nach Fehlwürfen und Ballverlusten kam Melsungen mühelos zu 4 Toren und legte den Grundstein für den Sieg. Als Finn Wunderlich bis zur 42. Minute durch 2 Tore auf 17:20 verkürzen konnte, kam noch etwas Hoffnung auf. Doch die wurde schnell wieder zunichte gemacht, Melsungen erzielte 6 Tore in Folge und stellte uneinholbar auf 17:26. Leider wurde auch die letzte Chance auf einen Punktgewinn in dieser Phase vergeben. Ost-Mosheim spielte kopflos und ohne Konzept. Vom Trainer kamen auch keine oder nur unzulängliche Anweisungen von der Bank, auf dem Spielfeld war nach der Auswechslung von Marc Imberger und Amine Remus kein Anführer mehr, also wurde planlos agiert und erneut nach gutem Beginn das Spiel noch klar verloren. Eigentlich das gleiche Bild wie vor einer Woche in Hersfeld. Zwar musste man 31 Gegentore hinnehmen, das sieht auf den ersten Blick nach einer schwachen Abwehrleistung aus, aber dies trifft nicht zu! Im Angriff spielt man nun schon die ganze Serie ohne System, Spielzüge sieht man nur selten und technische Fehler häufen sich eigentlich immer in der 2. Hälfte. Also nutzte Melsungen die Schwächen aus und kam durch Gegenstöße mindestens zu 10 Toren die vom Angriff und mangelndem Rückzugsverhalten geschuldet waren. Die Außen wurden wieder einmal nicht in das Spiel einbezogen, Spielzüge, früher mal eine Stärke von Ost-Mosheim, laufen nur noch selten. Wenn auf der Bank reagiert wird, kommt es zum Austausch von Spielern, die sicherlich eine Pause brauchen, aber nach einigen Minuten eigentlich wieder eingesetzt werden müssten. Wir haben, nicht nur nach den Neuzugängen von Marc Imberger und Finn Wunderlich, einige starke Spieler in der Mannschaft, so dass man auch einen Ausfall von Routinier Uwe Findeisen verkraften müsste. Doch es ist nach dem Aufstieg nicht gelungen, aus den guten Einzelspielern eine homogene Einheit zu formen. Man kann gegen die beiden Spitzenmannschaften verlieren, doch die Niederlage gegen die Mitkonkurrenten Ditterhausen (2x), Hofgeismar und Wehlheiden wiegen doppelt schwer. Hinzu kamen dann noch eine Heimniederlage  gegen Rotenburg und doppelte Punktverluste nach Führung in den letzten Minuten gegen Fuldatal und Baunatal. Bei 4 Absteigern beträgt der momentane Punktrückstand auf einen Nichtabstiegsplatz schon  7 Punkte. Man hatte bei Ost-Mosheim mit einer schweren Saison gerechnet, doch nach 16 Spielen lediglich mit 7 Punkten dazu stehen, hatte man auch nicht die stärksten Pessimisten erwartet. Bei noch 10 ausstehenden Spielen muss man mindestens noch 7 Spiele gewinnen, um den Abstieg zu vermeiden. Wenn das gelingt, dürfen die Mitkonkurrenten allerdings auch keine weiteren Punkte gegen stärkere Mannschaften mehr erringen. Um überhaupt noch eine theoretische Chance zu haben, müssen die beiden nächsten Spiele in Eschwege und zu Hause gegen Körle gewonnen werden. Egal ob nun der Klassenerhalt gelingt oder auch nicht, die Mannschaft muss wieder zu sich selbst finden, mehr Spaß am Spiel haben und wieder im Angriff sich an Spielzüge halten und mehr Zusammenhalt entwickeln. Der Handball wird in Ost-Mosheim auch nach einem Abstieg weiter bestehen, doch noch ist es nicht so weit. Es muss einiges geändert werden, dann kann man aus der theoretischen Chance auch noch eine praktische Möglichkeit machen. Nach dem Spiel gegen Eschwege am kommenden Sonntag, den 04.03.2018 um 16:30 Uhr in der Halle Berufliche Schule, Südring 35 in Eschwege kann man schon mehr über den weiteren Weg der Mannschaft in der Landeslia aussagen. Hoffen wir auf einen Sieg!

 

#

Name

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

1

0/0

 

0

 

22

Wittig, Dennis

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

1

0/0

x

0

 

7

Staubesand, Max

1

0/0

 

0

 

8

Kinnback, Daniel

2

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

3

0/0

x

0

 

10

Hagemann, Janik

0

0/0

 

0

 

11

Schröder, Torben

0

0/0

 

0

 

13

Wunderlich, Finn

7

0/0

 

2

 

24

Berz, Jan-Uwe

2

0/0

 

0

 

55

Koot, Jonas

0

0/0

 

1

 

66

Latza, Konstantin

0

0/0

 

0

 

77

Imberger, Marc

4

3/3

x

0

 

84

Proll, Matthias

1

0/0

 

0

 

OA

Wiegand, S,

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel., M

0

0/0

 

0

 

OC

Lalleck, W

0

0/0

 

0

 

 

Bericht: Jürgen König

17.02.2018: TV Hersfeld – TSV Ost-Mosheim  31:24 (18:14)

 

Ost-Mosheim in Hersfeld mit klarer Niederlage abgefertigt.

 

Neben Uwe Findeisen musste Ost-Mosheim nun auch auf Amine Remus wegen Rückenproblemen verzichten, auch Marc Imberger ging angeschlagen in das Spiel (Bänderverletzung), also keine guten Vorraussetzungen um 2 Punkte beim Tabellenzweiten zu holen. Doch in den ersten 20 Minuten überraschte Ost-Mosheim mit einer starken Angriffsleistung. Torben Schröder auf der Mittelposition konnte überzeugen  und setzte seine Mitspieler in Angriff gut in Szene. Doch leider machte man es dem Hersfelder Angriff durch eine schwache Abwehr zu leicht, so dass man zwar in der 13. Minute erstmals durch Sebastian Wicke beim 8:9 in Führung gehen konnte, die Führung auch noch beim 10:11 durch Torben Schröder aufrecht erhalten. Doch Hersfeld kam ohne wesentliche Gegenwehre der Abwehr dann meist durch Kemmerzell und Reinhard zu Toren aus dem Rückraum. Beim 12:11 in der 18. Minute ging Hersfeld wieder in Führung, als dann Kemmerzell mit einem 7m an Stephan Wicke scheiterte, konnte Sebastian Wicke zwar noch durch einen 7 m zum 12:12 ausgleichen, doch von nun an häuften sich die Fehler im Angriff, dann handelte sich Finn Wunderlich noch eine unnötige 2 Minuten Strafe ein. Hersfeld legte in dieser Phase den Grundstein zum späteren Sieg. Ohne wesentliche Gegenwehr konnte sich die Heimmannschaft auf 15:12 absetzen, ehe Christian Stöcker beim 13:15 in der 26.Minute noch der Anschluss zum15:13 gelang. Hersfeld erzielte dann bis zur 30 Minute noch 3 Tore, Ost-Mosheim kam lediglich noch durch Max Staubesand zum 14. Treffer.

Nach der Pause war es dann Marc Imberger der auf 19:16 verkürzen konnte. Mittlerweile hatte sich die Ost-Mosheimer Abwehr stabilisiert, doch der Angriff war vollkommen aus dem Tritt geraten. Ost-Mosheim erzielte 9 Minuten kein Tor, ehe Marc Imberger in der 44. Minute beim 23:17 wieder erfolgreich war. Nun war das Spiel eigentlich schon gelaufen und Hersfeld konnte das Spiel  in den restlichen Minuten kontrollieren.

 

Sicherlich war Ost-Mosheim durch die Ausfälle gehandicapt, doch fragte man sich bei den mitgereisten Fans, warum die Mannschaft nach einem guten Beginn immer wieder die Linie verliert. Sicherlich ist Hersfeld die wesentlich stärkere Mannschaft, doch wenn man im Angriff konzentrierter gespielt hätte, wäre man auch hier nicht chancenlos gewesen. Die Mannschaft hat einfach kein Selbstvertrauen und hält sich in kritischen Situationen nicht an die vom Trainer vorgeschriebene Marschroute. Deshalb kommt es immer wieder im Angriff zu folgenschweren Fehlern, die dann von so einem Gegner wie Hersfeld gnadenlos ausgenutzt werden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass zwei Siebenmeter vergeben wurden, allerdings konnte Hersfeld auch einen 7 m nicht verwandelt. Sicherlich hätte man gegen Hersfeld keinen Sieg erwartet, doch es wäre sicherlich etwas mehr drin gewesen, wenn die Mannschaft sich an die ausgegebene Taktik halten würde und die Fehlerquote im Angriff minimieren könnte. Am nächsten Samstag stellt sich der Tabellenführer MT Melsungen in Ostheim vor, man sollte das Spiel zwar nicht im vor dem Beginn verloren geben, doch um eine minimale Chance zu haben, muss die Mannschaft in Abwehr und Angriff wesentlich konzentrierter zu Werke gehen. Leider wird Uwe Findeisen nach seinem Rippenbruch auch in diesem Spiel fehlen, ob Amine Remus wieder einsatzfähig sein wird in der kommenden Woche medizinisch geklärt. Wenn Ost-Mosheim den Abstieg noch vermeiden will, müssen aus den restlichen 11 Spielen noch mindestens 14 Punkte geholt werden, aber das würde auch nur reichen, wenn die direkten Konkurrenten nicht weiter punkten. Wobei man feststellen muss, dass gerade Eschwege und Dittershausen einen Lauf haben und sogar gegen besser positionierte Gegner gewinnen. Da man durch die schwachen Leistungen von Vellmar und Hünfeld nicht mit deren Klassenerhalt rechnen kann, werden aus der Landesliga mindestens 4 Mannschaften absteigen. Wenn Ost-Mosheim den Abstieg noch vermeiden will, wird es nun endlich Zeit wieder Spiele zu gewinnen, der letzte Sieg von Ost-Mosheim war am 09.12.2017 zu Hause gegen Twistetal.

 

TSV Ost-Mosheim

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

22

Wittig, Dennis

 

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

 

5

3/2

x

1

 

5

Stöcker, Christian

 

2

0/0

x

0

 

7

Staubesand, Max

 

4

0/0

 

0

 

8

Kinnback, Daniel

 

1

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

 

0

0/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

1

0/0

 

0

 

11

Schröder, Torben

 

4

0/0

 

0

 

13

Wunderlich, Finn

 

2

0/0

x

2

 

24

Berz, Jan-Uwe

 

0

0/0

 

0

 

55

Koot, Jonas

 

0

0/0

 

0

 

66

Latza, Konstantin

 

0

0/0

 

0

 

77

Imberger, Marc

 

5

1/0

 

0

 

OA

Wiegand, Stefan

 

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel, Mario

 

0

0/0

x

0

 

OC

Lubadel, Aöexander

 

0

0/0

 

0

 

OD

Lalek, Wojtek

 

0

0/0

 

0

 

 

Bericht: Jürgen König

03.02.2018: TSV Ost-Mosheim - TSG Dittershausen 17 : 18 (9:9)

 

Unverdiente Niederlage gegen Dittershausen, nach Führung bis zu 58.Minute

 

Mannschaftsaufstellung:

#

Name

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

0

0/0

 

0

 

89

Lubadel, Alexander

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

6

1/0

 

0

*D 55:47

5

Stöcker, Christian

0

0/0

 

1

 

7

Staubesand, Max

4

0/0

 

0

 

8

Kinnback, Daniel

0

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

1

0/0

x

1

 

10

Hagemann, Janik

0

0/0

 

0

 

11

Schröder, Torben

0

0/0

 

0

 

13

Wunderlich, Finn

1

0/0

 

1

 

24

Berz, Jan-Uwe

0

0/0

 

0

 

55

Koot, Jonas

1

0/0

 

1

 

77

Imberger, Marc

4

2/2

 

1

 

OA

Wiegand, Stefan

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel, Mario

0

0/0

 

0

 

OC

Wittig, Dennis

0

0/0

x

0

 

OD

Lalek, Wojtek

0

0/0

 

0

 

 

Bei Ost-Mosheim fehlte neben den bereits seit mehreren Wochen Verletzten Matthias Proll, Konstatin Latza und Jannis Balke auch noch Uwe Findeisen, nach seiner Rippenverletzung im letzten Spiel gegen Baunatal. Daniel Kinnback war krank, saß aber trotzdem auf der Bank. Neben diesen Ausfällen waren Amine Remus, Marc Imberger undAlexander Lubadel noch durch Verletzungen gehandicapt. Doch diese drei mussten spielen und taten dies auch im Interesse des Vereins. Also keine guten Vorraussetzungen im Kampf um den Klassenerhalt. Mit Dittershausen präsentierte sich eine schnelle und ehrgeizige Mannschaft die auch die letzten 3 Spiele alle gewonnen hatte. Beachtlich und nicht zu erwarten war der Auswärtssieg gegen Rotenburg. Ost-Mosheim hatte zwar gegen Baunatal am letzten Samstag nur mit einem Tor verloren und hatte auch bei der Heimniederlag gegen Großenlüder, beim letzten Spiel in 2017, nicht schlecht ausgesehen. Doch die Lage war und ist für Ost-Mosheim sehr prekär. Man war sich klar darüber, dass man nun gerade gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte alle Spiele gewinnen muss, um an Ende der Serie mindestens den 10. Tabellenplatz zu belegen. Dies war der Mannschaft um Marc Imberger auch anzumerken. In den ersten 10 Minuten stand die Abwehr nicht besonders gut. Die Konsequenz war, dass bis zur 18. Minute der Gast immer mit einem Tor in Führung lag. Es war dann der an diesem Tag stärkste Feldspieler Sebastian Wicke bei Ost-Mosheim, der beim 6:5 die erste Führung sichern konnte. Aber es gelang Ost-Mosheim nicht sich weiter abzusetzen, so dass es in der Halbzeit 9:9 stand. Allerdings hätte man hier schon eigentlich mit mindestens 2 Toren führen müssen. Auch in der ersten Hälfte ließen die Schiedsrichter bei Fouls der Gäste einiges durchgehen und ahndeten diese, wenn überhaupt nur mit Gelb.

In der 2. Halbzeit spielte Ost-Mosheim dann stärker auf, hatte phasenweise den gegnerischen Angriff im Griff, aber leider machte man dann doch wieder einige unverständliche Fehler im Angriff. Die letztendlich dazu führten, dass die Gäste den Rückstand nur bei zwei Toren halten konnten. Als dann Finn Wunderlich in der 54. Minute das 17:15 für Ost-Mosheim erzielte, sah es nun etwas besser aus. Doch nun setzten die Schiedsrichter noch einen drauf, klare siebenmeterreife Fouls der Gäste an unseren Angreifern wurden, lediglich durch Freiwürfe geahndet. Auf der anderen Seite wurde Dittershausen immer mehr begünstigt. Zwei klare Situationen waren die rote Karte für Sebastian Wicke in der 56. Minute, ähnliche Situationen waren auf der anderen Seite lediglich durch Freiwurf oder höchstens 2 Minuten geahndet worden. Die Konsequenz war dann der Ausgleich zum 17:17. Als dann in der 59. Minute auch noch Marc Imberger wegen angeblich absichtlichen Fuß, zwei Minuten bekam, war Ost-Mosheim endgültig geschwächt. Diese Schwächung nutzte Moritz Gerlach zum 17:18. Beim letzten Angriff verweigerten die Schiedsrichter Christian Stöcker einen klaren Siebenmeter. Er wurde in aussichtsreicher Wurfposition von 2 Spielern gefoult. Der gegebene Freiwurf musste noch ausgeführt werden, doch er brachte nichts mehr ein. Erneut war Ost-Mosheim nach einer Führung noch abgefangen worden, dies ist nun schon wiederholt passiert. Trotz den nicht unparteiischen Schiedsrichtern hätte man dieses Spiel gewinnen müssen. Wenn man zu Hause nur 17 Tore erzielt, ist das echt ein Problem des Angriffs. Wenn man die Spielanlage beider Mannschaften sich betrachtet, kann man nur sagen, dass Ost-Mosheim im Angriff zu behäbig und langsam spielt. Der gesamte Rückraum hat nur 4 Feldtore erzielt!!! Die Haupttorschützen waren Sebastian Wicke mit 6 Feldtoren und Max Staubesand mit 4 Feldtoren. Welches Missverhältnis durch die Schiedsrichter entstanden ist, sieht man an den verhängten 7m. Die Schiedsrichter erkannten bei Ditterhausen 9 mal auf Siebenmeter, bei Ost-Mosheim nur 4 mal. Wobei auch neutrale Zuschauer nach dem Spiel von einer klaren Benachteiligung von Ost-Mosheim sprachen. So was dann auch noch bei einem Heinspiel! Doch trotz dieser miserablen Schiedsrichter hat die Mannschaft das Spiel selbst verloren. Gerade bei der 17:15 Führung machte man unbegreifliche Fehler im Angriff, die es dem Gast erst ermöglichten wieder heran zu kommen. Dieses Problem muss schnellstens gelöst werden, wenn man die Chance auf den Klassenerhalt noch wahren will. Besonders der Rückraum muss durchschlagskräftiger werden, das Angriffsspiel ist zu statisch. Wie es geht hat man gesehen, als man durch Spielzüge Sebastian und Max frei gespielt hat, das waren dann auch immer Tore. Trotz dieser unangenehmen Niederlage muss man den Kampfgeist der Mannschaft loben, auch die Abwehr und beide Torhüter zeigten eine überdurchschnittliche Leistung. Doch dies hat leider nicht gereicht.

 

Bericht: Jürgen König

09.12.2017: TSV Ost-Mosheim – HSG Twistetal 27:25 (15:14)
 

Wichtiger Sieg gegen Mitaufsteiger aus dem Waldecker Land

Vor dem Spiel war der Druck auf das Lubadel Team sehr groß. Nach der unnötigen Niederlage in Wehlheiden und dem verpatzten Auftritt zu Hause gegen Rotenburg, ging es in diesem Spiel um den Anschluss an das Mittelfeld. Mario Lubadel hatte der Mannschaft die Aufgabe gegeben, das schnelle Spiel der Gäste durch konsequente Abwehr zu unterbinden. Der gute Angriff der Gäste um den überragenden Heinrich Wachs würde sicherlich die Ost-Mosheimer Abwehr vor große Probleme stellen. Twistetal hatte vor dem Spiel bereits 292 Tore geworfen, Ost-Mosheim dagegen 235 Tore. Mathias Proll wegen einer Rückenverletzung und Konstatin Latza wegen einem Meniskusschaden, konnten nicht eingesetzt werden. Außerdem war Uwe Findeisen angeschlagen, so dass er nur in der Abwehr eingesetzt werden konnte. Von Beginn an entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, der erneut überragende Christian Stöcker brachte Ost-Mosheim mit 1:0 in Führung Doch bis zur 5. Minute ging der Gast mit 1:3 in Führung, doch erneut Christian Stöcker und Amine Remus glichen bis zur 8 Min. aus. Danach war das Spiel ausgeglichen, ehe in der 19. Minute Sebastian Wicke die 8:7 Führung erzielte. Doch Twistetal glich aus und kam sogar in der 24. Minute zu einer 9:11 Führung. Ost-Mosheim glich aus und hielt das Spiel offen. In der letzten Sekunde beim Stand von 14:14 erhielt Ost-Mosheim noch einen Freiwurf. Spielmacher Amine Remus nahm sich den Ball und zimmerte ihn zur Pausenführung in die Maschen. Nach der Pause konnte zwar der Gast zum 15:15 ausgleichen, doch in den folgenden 15. Minuten dominierte Ost-Mosheim. Gestützt auf den nach der Pause eingewechselten Stephan Wicke im Tor setze sich Ost-Mosheim durch 7 Tore in Folge bis zur 44. Minute mit 22:15 ab. Nun schien Ost-Mosheim einen klaren Sieg entgegen zu steuern. Doch auf einmal häuften sich die Fehler und vergebenen Wurfchancen im Angriff und der Gast witterte wieder Morgenluft. Durch Zeitsrafen in der 55. Minute (4 Minuten für Daniel Kinnback und 2 Minuten für Uwe Findeisen) und zu hektische Spielweise kam der Gast, bis zur 59. Minute auf 26:24 heran. Bei diesem Spielstand bekam der Gast einen Siebenmeter zugesprochen, der eingewechselte Alexander Lubadel hielt diesen Strafstoß und Jannis Balke sicherte durch sein 5. Tor 24 Sekunden vor Ende der Spielzeit mit dem 27:24 endgültig den verdienten Sieg. Zwar konnte der Gast noch 14 Sekunden vor dem Ende auf 27:25 verkürzen, doch Ost-Mosheim gab in den letzten Sekunden den Ball nicht mehr her. Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans für die diesmal doch lautstarke Unterstützung, dadurch haben die Zuschauer sicherlich auch einen Teil zum wichtigen Sieg beigetragen.

 

Vorschau
Samstag, den 16.12.2017 19:30 Uhr: TSV Ost-Mosheim - HSG Großenlüder/Hainzell

Im letzten Spiel in 2017 trifft Ost-Mosheim auf den Tabellendritten. Sicherlich wird es schwer gegen diese starke Mannschaft einen Heimsieg einzufahren, Doch das Unentschiedein 2. Heimspiel gegen Hersfeld hat gezeigt, dass man auch Gegen stärkere Gegner ein Chance hat, wenn alles funktioniert. Aber in dieses Spiel geht man als Außenseiter, Allerdings hat  man nichts zu verlieren, warum soll die Mannschaft auch eine solche schwere Aufgabe nicht lösen können. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung der Fans.

 

Bericht: Jürgen König

18.11.2017: TSV Ost-Mosheim I – TG Rotenburg I 20:25 (10:11)

 

3 Niederlage in Folge, erneut an eigener Wurfausbeute gescheitert.

Den Druck nach den beiden letzten knappen Auswärtsniederlagen mit einem Sieg gegen den Gast aus Rotenburg, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen, konnte das LubadelTeam nicht standhalten. Man musste erneut auf Torben Schröder verzichten und Christian Stöcker stand nach seiner Verletzung im Spiel gegen Hofgeismar nur eingeschränkt zur Verfügung. Also keine guten Voraussetzungen um die hochmotivierten Rotenburger zu schlagen. Von Anfang an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Uwe Findeisen brachte zwar Ost-Mosheim mit 1:0 in Führung, doch der stärkste Spieler auf dem Platz, Simom Golkowski brachte die Gäste durch 3 Tore mit 1:3 ins Hintertreffen. Bis zur 8 Minute konnte Ost-Mosheim zum 3:3 ausgleichen, doch auch in den ersten Minuten ließ die Heimmannschaft bereits zahlreiche Chancen aus. In der 21. Minute verwandelte Uwe Findeisen seinen zweiten 7m zur 7:6 Führung. Balic glich aus und im Gegenzug warf der trotz Verletzung eingewechselte Christian Stöcker die Führung zum 8:7 heraus. Er wurde aber bei diesem Tor von Daniel Holl so schwer gefoult, dass er nicht mehr weiter am Spiel teilnehmen konnte. Daniel Holl musste nach dieser unfairen Aktion mit Rot vom Feld. Als dann Sebastian Wicke nach Anspiel von Uwe Findeisen das 9:7 für Ost-Mosheim erzielte, schien der Bann gebrochen. Doch leider konnte man bei diesem Spielstand frei Gegenstöße nicht verwandeln und verlor zweimal den Ball durch technische Fehler. Diese Vorgaben nutze der Gast aus und konnte bis zur 27. Minute zum 9:9 ausgleichen. Als beim Spielstand von 9:9 auch noch ein Siebenmeter verworfen wurde, war die Chance zur Führung endgültig dahin. Zwar konnte Jan Uwe Berz noch einmal ausgleichen, doch im Gegenzug stand Markus Einhorn allein vor Alexander Lubadel und verwandelte zum Pausenstand von 10:11. Bei der Abwehraktion traf Alexander Lubadel Einhorn und wurde ebenfalls mit Rot vom Platz gestellt. Nach der Pause wurde die Wurfausbeute von Ost-Mosheim immer schlechter unter anderem wurde erneut ein 7 m verworfen, es kamen noch eine Reihe von Abspielfehlern hinzu, so dass die auch nicht überzeugenden Rotenburger in der 40. Minute beim 12:15 erstmals mit 3 Toren in Führung gingen. Zwar konnte Ost-Mosheim beim 17:17 nach 2 Toren von Jannis Balke noch einmal ausgleichen, das gleiche dann noch einmal beim (18:18) durch Uwe Findeisen. Nun waren noch 9 Minuten zu spielen, doch es gelangen nur noch 2 Tore, der Gast erzielte sogar noch 7 Tore. Grund dafür war, dass man im Angriff immer wieder die Chancen nicht nutzen konnte und durch nicht geglückte Anspiele immer wieder Rotenburg in Ballbesitz brachte. Nach dem 19:20 erzielte Rotenburg 5 Tore in Folge und gewann auf Grund der Orientierungslosigkeit von Ost-Mosheim in den letzten 5 Minuten auch in dieser Höhe verdient. Wie will man mit solch schwachen Angriffsleistungen die Klasse halten? Bei 9 Spielen hat man mit 197 Toren den schwächsten Angriff der Liga! Bei Rotenburg war es der überragenden Golkowski der 8 Tore warf. Auch die sonst so starke Abwehr versagte gerade bei den Torerfolgen von Golkowski immer wieder, auch beide Torhüter sahen bei dessen Würfen nicht gut aus.

TSV Ost-Mosheim

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

89

Lubadel, Alexander

 

0

0/0

 

0

*D 29:50

4

Wicke, Sebastian

 

3

0/0

x

0

 

5

Stöcker, Christian

 

1

0/0

 

0

 

6

Balke, Jannis

 

2

0/0

 

0

 

7

Staubesand, Max

 

0

0/0

 

0

 

8

Kinnback, Daniel

 

0

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

 

2

0/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

0

0/0

 

0

 

24

Berz, Jan-Uwe

 

2

1/1

x

0

 

55

Koot, Jonas

 

1

0/0

 

0

 

66

Latza, Konstantin

 

0

0/0

 

1

 

73

Findeisen, Uwe

 

6

4/2

 

0

 

84

Proll, Matthias

 

3

0/0

x

0

 

OA

Wiegand, Stefan

 

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel, Mario

 

0

0/0

 

0

 

OC

Wittig, Dennis

 

0

0/0

 

0

 

OD

Lalek, Woitek

 

0

0/0

 

0

 

 

Bericht: Jürgen König

11.11.2017: HSG Fuldatal/Wolfsanger : TSV Ost-Mosheim 27:26 (12:14)

 

Erneut unglückliche Niederlage im Auswärtsspiel.

Im dritten Auswärtsspiel in Serie verlor die 1. Mannschaft von Ost-Mosheim erneut in den letzten Sekunden einen Punkt. Vom Spielverlauf her, war man über die gesamte Spielzeit die stärkere Mannschaft. Ließ aber allerdings im Angriff gerade in den letzten Minuten viele freie Chancen aus, so dass man die Gastgeber wieder ins Spiel brachte. Christian Stöcker und Torben Schröder fehlten Trainer Mario Lubadel. Die Mannschaft fand bedingt durch die notwendigen Umstellungen bis zur 17. Minute nur schwer in das Spiel, dadurch konnte die Heimmannschaft, bedingt auch durch einige zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen mit 9:5 in Führung gehen. Doch angeführt vom sicheren 7m Schützen Uwe Findeisen und einem überragenden Stephan Wicke im Tor, drehte man bis zur Pause das Spiel. Nach der Pause konnte man den Vorsprung sogar auf 5 Tore ausdehnen. Doch mittlerweile hatte Ihringshausen den Routinier Hüsken im Tor eingewechselt, der machte dann eine Chance nach der anderen von Ost-Mosheim zunichte. Stephan Wicke stand dem zwar nicht nach, doch der Gastgeber konnte beim 21:21 in der 50 Minute ausgleichen. Ost-Mosheim kam zwar noch einmal zurück und konnte durch Tore von Jan Uwe Berz, Uwe Findeisen und Daniel Kinnback noch einmal in mit 22:24 in Führung gehen, doch in der restlichen Spielzeit gelang nicht mehr viel im Angriff. Bei den Gastgebern war es der agile Rudolph der insgesamt auf 12 Tore kam, er übernahm die Verantwortung  und brachte in der 5. Minute seine Mannschaft beim 26:25 erstmal in der 2. Hälfte wieder in Führung. Uwe Findeisen schaffte dann durch seine 9 verwandelten Siebenmeter der Ausgleich. Im nächsten Angriff, bei einer Restspielzeit von 17 Sekunden ging der Ball von einem Ihrinsghäuser Spieler in das Seitenaus, aber statt Einwurf für Ost-Mosheim gaben die Schiedsrichter Einwurf für den Gastgeber. Sicherlich die falsche Entscheidung, doch alle Proteste halfen nicht, Ihringshausen war wieder im Ballbesitz gelangt. Trainer Prezic nahm nun seine letzte Auszeit. Nun nahm das Verhängnis seinen Lauf.  In der letzten Sekunde bekam Helbing den Ball, zur Überraschung aller setzte er einen verdeckten Wurf an, den Torhüter Stephan Wicke nicht sehen konnte. Der Ball fand den Weg ins Tor, der Schlusspfiff kam, das Spiel war verloren. Eine unglückliche und unverdiente Niederlage, die allerding bei einer besseren Verwertung der freien Einwurfchancen zu vermeiden gewesen wäre. Nun gilt es im nächsten Heimspiel am Samstag, den 18.11.2017 um 19:30 Uhr gegen Rotenburg die notwendigen Punkte zu holen. Ein Punktestand von 5:11 Punkten ist nach 5 Auswärtsspielen und nur 3 Heimspielen noch kein Problem, doch nun muss das Lubadel Team eifrig Punkte sammeln, um aus der Abstiegszone wieder rauszukommen. Der Abstand zum Mittelfeld ist nicht groß, wenn man etwas mehr Glück hat und im Angriff mehr Durchsetzungsvermögen entwickelt, müssten die notwendigen Punkte auch in den nächsten Wochen schon auf das Konto kommen.

 

TSV Ost-Mosheim

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

89

Lubadel, Alexander

 

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

 

3

0/0

 

0

 

6

Balke, Jannis

 

0

0/0

 

0

 

7

Staubesand, Max

 

2

0/0

 

1

 

8

Kinnback, Daniel

 

2

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

 

1

0/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

1

0/0

x

0

 

19

Jutzi, Torsten

 

0

0/0

 

0

 

24

Berz, Jan-Uwe

 

4

0/0

 

0

 

55

Koot, Jonas

 

0

0/0

 

0

 

66

Latza, Konstantin

 

0

0/0

 

0

 

73

Findeisen, Uwe

 

12

9/9

x

0

 

84

Proll, Matthias

 

1

0/0

x

0

 

OA

Wiegand, Stefan

 

0

0/0

x

0

 

OB

Lubadel, Mario

 

0

0/0

 

0

 

OC

Wittig, Dennis

 

0

0/0

 

0

 

 

Bericht: Jürgen König

04.11.2017: HSG Hofgeismar/Grebenstein : TSV Ost-Mosheim 24 : 22 (9:12)


Unglückliche Niederlage nach überragender Torhüterleistung von Alexander Lubadel.

Ohne Uwe Findeisen galt es die Abwehr trotzdem gut einzustellen und im Angriff die nötigen Akzente zu setzen. Anfangs gab es schon einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr, doch dies bügelte der überragende Alexander Lubadel im Tor immer wieder aus. Der Angriff spielte zu verhalten und es gab Abspielfehler und einige Fehlwürfe. Das Ergebnis war dann ein 4:2 in der 8. Minute, dann verwarf Ost-Mosheim den ersten 7m. Nun handelte Mario Lubadel mit seiner ersten Auszeit. Seine Ansprache zeigte Wirkung. Die Abwehr stabilisierte sich, der Angriff spielte effektiver. Sebastian Wicke (2) und Christian Stöcker warfen Ost-Mosheim beim 4:5 in der 12. Minute erstmals in Führung. In der 22. Minute war es dann Daniel Kinnback, der mit seinem dritten Tor Ost-Mosheim beim 7:10 erstmals mit 3 Toren in Führung brachte. Gerade in dieser Phase des Spiels, war, bei immer noch verhaltenen Angriffspiel von Ost-Mosheim, Alexander Lubadel der Garant für diese Führung. Diese Stärke nutze Ost-Mosheim durch Tore von Amine Remus und Christian Stöcker zum Ausbau der Führung auf 12:8. Dann bekam in der 29.Minute Jannis Balke eine unberechtigte Zeitstrafe, dies nutzte Hofgeismar/Grebenstein zum Halbzeitstand von 9:12. Also bis zur Pause eine Wunschergebnis für Ost-Mosheim.
Wer nach der Pause auf eine Fortsetzung der Ost-Mosheimer Überlegenheit gesetzt hatte, hatte sich getäuscht. Die Heimmannschaft spielte in der Abwehr wesentlich aggressiver, der Torhüter steigerte sich erheblich und die Fehler im Angriff von Ost-Mosheim häuften sich. Die Konsequenz war dann, dass bis zur 37 Minute die Heimmannschaft zum 14:14 Ausgleich kam. Nun hatte Ost-Mosheim ein Zwischenhoch, als Alexander Lubadel wieder einmal einige Würfe abwehren konnte, kam man durch einen verwandelten 7m von Jan Uwe Berz, und Tore von Daniel Kinnback und Christian Stöcker in Führung. Trotz 2 Toren von Matthias Proll, konnte Hofgeismar/Grebenstein, bedingt durch eine Zeitstrafe für Matthias Proll, in Überzahl zum 19:19 ausgleichen.
Es waren nun noch 14 Minuten zu spielen und der Angriff von Ost-Mosheim ließ viele Chancen liegen. Hinzu kam noch, dass die Schiedsrichter offensichtlich ihre Sympathie für die Heimmannschaft entdeckt hatten, und in einigen strittigen Situationen Ost-Mosheim stark benachteiligten. Mario Lubadel versuchte durch eine Auszeit, wieder Ordnung in das Ost-Mosheimer Angriffsspiel zu bringen, doch die Akteure konnten das in den letzten 12 Minuten nicht mehr umsetzen. Immer wieder kam man zwar zum Abschluss scheiterte aber am Torhüter oder Pfosten und Latte. Als dann in der Abwehr auch noch die Konzentration nachließ, unter anderen hatte Alexander Lubadel zweimal Würfe und die Nachwürfe abgewehrt und der dritte Versuch der Heimmannschaft führte dann doch noch zum Tor, ohne dass die Abwehrspieler Zugriff auf Gegner und Ball bekamen, konnte Hofgeismar/Grebenstein auf 21:19 erhöhen. Bis zur 52. Minute war es dann Uwe Berz durch einen 7 m und der unermüdlich kämpfende Amine Remus die erneut den Ausgleich zum 21:21 schafften. In den restlichen 8 Minuten taten sich beide Mannschaften schwer. Doch die Heimmannschaft kam bis zur 58. Minute zu einer 23:21 Führung. Janik Hagemann gelang in der 59.Minute zwar noch der Anschlusstreffer, doch im Gegenzug erzielte die Heimmannschaft den letzten Treffer zum 24:22. Bei der Zeit von 58:51 bekam Ost-Mosheim noch einen 7 m, doch der wurde vergeben. So dass man bis zum Schluss nicht mehr in Ballbesitz kam. Das Spiel war verloren.
Das musste zwar nicht sein, aber die Mannschaft hat bis zur letzten Minute gekämpft und alles gegeben. Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn man die 3 vergebenen Siebenmeter verwandelt hätte und von den mehrmaligen Nachwürfen einen oder zwei abwehren konnte. Neben dem überragenden Alexander Lubadel im Tor, war es Amine Remus der immer wieder Akzente setzen konnte. Zwar besteht immer noch im Angriff ein Problem im linken Rückraum, doch Matthias Proll ist auf dem besten Weg dieses Problem zu lösen. Mit 22 Toren im Angriff kann man nur ein Spiel gewinnen, wenn die Abwehr nahezu fehlerfrei spielt. Also muss in den nächsten Spielen die Effektivität im Angriff gesteigert werden,denn erneut lag es nicht an der Abwehr.


TSV Ost-Mosheim
# Name Position Tore 7m V 2min
16 Wicke, Stephan 0 0/0 0
89 Lubadel, Alexander 0 0/0 0
4 Wicke, Sebastian 4 3/2 0
5 Stöcker, Christian 4 0/0 x 0
6 Balke, Jannis 0 0/0 1
7 Staubesand, Max 0 0/0 0
8 Kinnback, Daniel 3 0/0 0
9 Remus, Amine 4 0/0 0
10 Hagemann, Janik 2 0/0 x 0
11 Schröder, Torben 1 0/0 0
24 Berz, Jan-Uwe 2 4/2 0
55 Koot, Jonas 0 0/0 0
66 Latza, Konstantin 0 0/0 0
84 Proll, Matthias 2 0/0 x 1
OA Wiegand, Stefan 0 0/0 0
OB Lubadel, Mario 0 0/0 0

 

Bericht: Jürgen König

28.10.2017: MSG Körle/Guxhagen – TSV Ost-Mosheim 26:27 (16:13)

Knapper Sieg des Lubadel Teams im Kreisderby gegen MSG Körle/Guxhagen

 

Im bisherigen Serienverlauf erwies sich die Heimmannschaft als stabiler. Ost-Mosheim konnte bisher auswärts nicht überzeugen und musste Niederlagen in Melsungen und eine unerwartete Niederlage in Dittershausen hinnehmen. Körle hatte vor dem Derby 6:4 Punkte und war klar Favorit. Doch von Beginn an, zeigte sich, dass Ost-Mosheim in diesem Spiel auf Augenhöhe war. Körle ging zwar mit 2 Toren in Front doch Matthias Proll, Daniel Kinnback und der starke Janik Hagemann schafften bis zur 8 Minute den Ausgleich zum 5:5. Das Spiel blieb bis zum 7:7 offen, aber es deute sich an, dass die relativ einseitig pfeifenden Schiedsrichter mit zweierlei Maß bei der Verhängung von Zeitstrafen und 7m vorgingen. Körle nutzte die Vorteile und setze sich bis zur 20. Minute mit 13:7 ab. In dieser Phase klappte es im Ost-Mosheimer Angriff nicht mehr. Vor allen Janis Kothe kam immer wieder zu leichten Toren aus dem Rückraum. Doch dann kam Ost-Mosheim durch eine bessere Angriffsleistung wieder zurück ins Spiel. Allen voran Matthias Proll der den Anschlusstreffer zum 13:8 erzielte, Uwe Findeisen verwandelt dann den 7m zum 13:9. Ehe der überragende Daniel Kinnback auf 13:10 verkürzte, zwar war der überragende Werfer Janis Kothe erneut zum 14:10 erfolgreich, dies aber nur weil Ost-Mosheim wieder durch eine Herausstellung von Matthias Proll wieder in Unterzahl war. Doch plötzlich war Ost-Mosheim wieder im Spiel, zwar konnte Körle beim Halbzeitstand immer noch mit 3 Toren in Front bleiben, doch es deutete sich an, dass Ost-Mosheim stärker wurde. Bis zur Pause war Janis Kothe schon 10 mal erfolgreich gewesen. Kothe war der einzige gefährliche Torschütze bei Körle.


Mario Lubadel entschloss sich in der 2. Hälfte Kothe kurz zu decken, dies war sicherlich ein Meilenstein für den späteren Sieg. Diese Aufgabe übernahm der unermüdliche Christian Stöcker, der nicht nur Kothe im Griff hatte, sondern auch im Angriff durch seine 4 Tore mit den Grundstein für den späteren Sieg legte. In der 39.Minute glich Ost-Mosheim durch Daniel Kinnback zum 18:18 aus. Jetzt zeigte sich Ost-Mosheim überlegen und ging bis zur 41. Minute durch Tore von Janik Hagemann und Christian Stöcker mit 20:18 in Führung. Es kam noch besser, Kothe konnte zwar auf 19:20 verkürzen. Doch angetrieben vom sehr starken Mittelmann Torben Schröder kam Ost-Mosheim auf Touren. Sebastian Wicke, zweimal Janik Hagemann und Uwe Findeisen stellten das Ergebnis von 24:19 in der 45. Minute her. Anstatt den sicheren Vorsprung zu verwalten, machte Ost-Mosheim im Angriff einige Fehler oder schloss zu früh ab. Trotzdem konnte man Dank der überragenden Leistung von Stephan Wicke im Tor den Vorsprung beim 23:27 in der 55. Minute halten. Doch dann kam es knüppeldick für Ost-Mosheim! Durch eine unberechtigte Rote Karte für Sebastian Wicke, wurde die Mannschaft geschwächt. In den letzten 5 Minuten konnte Ost-Mosheim trotz zahlreicher Chancen kein Tor mehr erzielen. Das lag sicherlich an dem ebenfalls sehr starken Lengemann im Körler Tor. Nun wurde es nochmal eng, aber Ost-Mosheim hatte ja Stephan Wicke im Tor, der einige Würfe souverän abwehrte. Zwar kam Körle noch auf 26:27 heran und bekam sogar noch in der letzen Sekunde noch einen 7m von den Schiedsrichtern geschenkt. Nun kam es erneut zum Duell zwischen Christian Kördel und Stephan Wicke. Stephan Wicke krönte seine überragende Torhüterleistung mit einer Superparade. Der Sieg war gerettet, die komplette Mannschaft stürzte sich auf Stephan. Nach dieser Leistung des Lubadel Teams kann man gegenüber den letzten beiden Spielen eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den beiden letzten Spielen feststellen. Die gesamte Mannschaft konnte sich erheblich steigern, Das freut einen besonders für Matthias Proll, der ja aus persönlichen Gründen Trainingsrückstand hat und danach wegen einer Rückenverletzung nur bedingt einsetzbar war. Er kann Ost-Mosheim im Rückraum weiterhelfen. Daniel Kinnback hat ja in den letzten beiden Spielen gefehlt und nun erneut bewiesen, dass er einer der stärksten Rechtsaußen der Liga ist. Torben Schröder und vor allen Dingen Janik Hagemann rechtfertigten das Vertrauen das der Trainer in Sie Gesetz hatte. Christian Stöcker ist seit Wochen in bestechender Form, bewundernswert ist sein Einsatz in Abwehr und Angriff. Christian geht immer da hin wo es weh tut. Seine Entwicklung in den letzten beiden Jahren ist aller Anerkennung wert.

 

Bericht: Jürgen König

21.10.2017: TSV Ost-Mosheim I – Eschweger TSV I 23:22 (13:11)

 

Trotz einer schwachen Angriffsleistung konnte Ost-Mosheim den ersten Sieg einfahren. In der ersten Hälfte kam die Mannschaft erst gegen Ende zu einer 13:11 Führung. In der 2. Hälfte lief bis zur 49 Minute nicht viel im Angriff zusammen.  Nach dem 14:11 in der 31. Minute wurde das Spiel von Eschwege wieder gedreht, Der Gast lag zu diesem Zeitpunkt wieder  mit 16:15 vorn. Nun schien endlich ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen, angetrieben vom erneut stärksten Spieler Christian Stöcker schaffte man bis zur 57 Minute eine 23:18 Führung. Warum die Mannschaft dann erneut die Linie verlor, technische Fehler in Serie und sich erneut Fehlwürfe leistete, ist nicht nachvollziehbar. Die nie aufsteckenden Eschweger kamen dann noch auf 23:22 heran. Ost-Mosheim hatte dann  auch noch Glück, dass die letzte Aktion von Eschwege nicht klappte, dann wäre dieser Sieg auch noch leichtfertig verspielt worden. Trotz einer schwachen Angriffsleistung der gesamten Mannschaft, muss man erneut Christian Stöcker als stärksten Spieler auszeichnen. Eine Superleistung brachte auch Alexander Lubadel im Tor bei Ost-Mosheim. Erfreulich auch die ersten Einsätze von Matthias Proll (2 Tore, ein Kreisanspiel) und die beiden verwandelten7m von Jan Uwe Berz der im Spiel  noch nicht eingesetzt werden konnte, aber nach der roten Karte  von Uwe Findeisen die Verantwortung vom 7m Punkt übernahm.

 

Mannschaftsaustellung:

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

89

Lubadel, Alexander

 

0

0/0

x

0

 

4

Wicke, Sebastian

 

1

0/0

 

2

 

5

Stöcker, Christian

 

4

0/0

 

0

 

6

Balke, Jannis

 

2

0/0

x

1

 

7

Staubesand, Max

 

0

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

 

1

0/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

3

0/0

x

0

 

11

Schröder, Torben

 

1

0/0

 

0

 

24

Berz, Jan-Uwe

 

2

2/2

 

0

 

55

Koot, Jonas

 

0

0/0

 

0

 

66

Latza, Konstantin

 

5

0/0

 

0

 

73

Findeisen, Uwe

 

2

2/2

 

1

*D 44:45

84

Proll, Matthias

 

2

0/0

 

0

 

OA

Wiegand, Stefan

 

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel,Mario

 

0

0/0

x

0

 

OC

Wittig,Dennis

 

0

0/0

 

0

 

OD

Lalek,Wojciech

 

0

0/0

 

0
 

 

 

Bericht: Jürgen König

07.10.2017: MT Melsungen II – TSV Ost-Mosheim 31:21 (18:12)

 

Enttäuschende Leistung von Ost-Mosheim gegen den Favoriten

 

Nach der guten Leistung gegen Hersfeld hat man sicher keinen Sieg gegen Melsungen erwartet, doch auch nicht eine solche Pleite. Die ersten 6 Minuten war Ost-Mosheim sogar stärker und ging nach dem 1:0 für Melsungen, sogar mit 1:4 in Front. Doch anstatt die Führung die Mannschaft aufbaute, fiel sie in ein tiefes Loch. Bis zum 4:6 konnte man die Führung noch halten. Doch dann war man im Angriff viel zu harmlos und leistete sich Fehlwurf nach Fehlwurf. Melsungen kam nur schwer in Tritt und hatte in den ersten 5 Minuten eigentlich nur den überragenden Eugen Giesbrecht in seinen Reihen, der entweder die Tore selbst erzielte oder seine Nebenleute einsetzte. Trotzdem konnte Ost-Mosheim bis zur 18. Minute beim 9:9 das Spiel noch offen halten. 10 Minuten konnte Ost-Mosheim kein Tor erzielen, die bis dahin einigermaßen solide Abwehr leistete sich einen Fehler nach dem anderen. Melsungen war in 9 Minute 8 Tore, zum vorentscheidenden Spielstand von 17:9. Amine Remus gelangen dann drei Treffer zum 17:10, 18:11 und 18:12. Innerhalb von 10 Minuten hatte Ost-Mosheim ein ausgeglichenes Spiel sich aus der Hand nehmen lassen. Nicht zuletzt weil man viel technische Fehler machte, mit schwachen Würfen den Torhüter von Melsungen zum Held des Spieles werden ließ,  bereits in der ersten Hälfte verwarf Ost-Mosheim drei 7m. Hinzu kam in dieser Phase eine total desorientierte Abwehr, besonders in der sonst so starken Mittelabwehr fehlte diesmal die Abstimmung. Trainer Mario war am verzweifeln, doch die Mannschaft nahm die Signale von der Bank nicht auf. Sicherlich fehlen weiterhin mit Matthias Proll, Jan Uwe Berz wichtige Spieler auf Grund von Verletzungen. Daniel Kinnback  war privat verhindert. Doch was die linke Angriffseite jetzt schon wiederholt ablieferte, hat einfach kein Landesliganiveau.

Wer nun in der 2. Halbzeit auf ein Aufbäumen von Ost-Mosheim gesetzt hatte, wurde erst richtig enttäuscht. Bis zur 45. Minute hatte Melsungen auf 27:15 erhöht, ohne auf große Gegenwehr zu stoßen. Bis auf Amine Remus, Max Staubesand und Christian Stöcker schien sich der Rest endgültig aufgegeben haben. Wie kann es sonst passieren, dass man immer wieder von Außen den Torhüter regelrecht anwarf. Es waren dann Jannis Balke und Max Staubesand die wenigsten beim 28:18 den Rückstand auf 10 Tore reduzierten. Nun waren noch 9 Minuten zu spielen.  Melsungen gab nun allen Spielern die sonst nur auf der Bank sitzen, eine Chance. Doch auch gegen die 2. Garde konnte Ost-Mosheim kein Land gut machen. Erschreckend auch in dieser Phase die schwachen Abschlüsse, die es Melsungen ermöglichten trotz dieser Auswechselungen den Vorsprung von 10 Toren zum Schluss zu sichern. Wenn man ein Vergleich zu dem Spiel gegen Hersfeld zieht, kann man nur feststellen, dass in diesem Spiel von den überwiegenden Spielern von Ost-Mosheim die Einstellung fehlte. Mit derart schwachen Würfen konnte sich der 2. Torhüter Lukas Frohmüller ohne Probleme auszeichnen. Die sonst so starke Abwehr von Ost-Mosheim ließ in diesem Spiel Stephan Wicke und Alexander Lubadel im Tor allein. Immer wieder war es vor allen Dingen Eugen Giesbrecht, der ohne Bedrängnis durch die Ost-Mosheimer Abwehr marschierte. Im Angriff bildeten nur der überragende Amine Remus, Christian Stöcker und Max Staubesand die Ausnahme. Gerade Max Staubesand, der durch das Fehlen von Daniel Kinnback, meistens auf Rechtaußen eingesetzt wurde, war auf der ungewohnten Position immer torgefährlich. Doch was ist mit der linken Angriffseite von Ost-Mosheim los??? Auch in diesem Spiel fiel von diesen beiden Positionen nur ein Feldtor, die rechte Seite konnte dagegen  mit 7 Toren überzeugen. Wobei das Ergebnis noch wesentlich besser ausfällt wenn man die vier  7 m die Christian Stöcker durch seinen kompromisslosen Einsatz herausholte.Man kann nur hoffen, dass Matthias Proll bald wieder spielen kann, doch sollte man hier nicht zuviel erwarten, da er ja erheblichen Trainingsrückstand hat. Sicherlich waren von Anfang an aus den 4 Spielen nur 2 Punkte gegen Dittershausen eingeplant. Doch wenn die Mannschaft nach dieser blamablen Leistung in Angriff und Abwehr nicht wieder zur Form des Hersfelder Spieles zurück findet, wird es auch gegen andere Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel schwer werden die nötigen Punkte zu holen.

 

TSV Ost-Mosheim:

#

Name

Position

Tore

7m

V

2min

D/D+B

16

Wicke, Stephan

 

0

0/0

 

0

 

89

Lubadel, Alexander

 

0

0/0

 

0

 

4

Wicke, Sebastian

 

0

0/0

x

1

 

5

Stöcker, Christian

 

2

0/0

x

2

 

7

Staubesand, Max

 

5

1/0

 

0

 

8

Balke, Jannis

 

1

0/0

 

0

 

9

Remus, Amine

 

5

1/0

 

0

 

10

Hagemann, Janik

 

1

1/1

 

0

 

11

Schröder, Torben

 

1

0/0

 

0

 

19

Jutzi, Torsten

 

0

0/0

 

0

 

55

Koot, Jonas

 

0

0/0

 

0

 

66

Latza, Konstantin

 

0

0/0

 

0

 

73

Findeisen, Uwe

 

6

5/3

x

1

 

84

Proll, Matthias

 

0

0/0

 

0

 

OA

Wiegand, Stefan

 

0

0/0

 

0

 

OB

Lubadel, Mario

 

0

0/0

 

0

 

OC

Wittich, Dennis

 

0

0/0

 

0
 

 

 

Vorschau

 

Samstag, den 21.10.2017 19:30 Uhr Hochlandhalle Ostheim

TSV Ost-Mosheim – Eschweger TSV

 

Im 3. Heimspiel gegen eine der schwächeren Mannschaften müssen nun unbedingt 2 Punkte her. Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss wieder eine erhebliche Formsteigerung der Mannschaft her, vor allen Dingen muss eine Lösung für die schwachen Angriffsleistungen her. Auch die Abwehr muss sich wieder auf den gewohnten Stand aus den Heimspielen gegen Baunatal und Hersfeld bringen. Nur dann wird man den ersten Sieg erringen können. Nun heißt es für Ost-Mosheim Farbe bekennen. Wenn Einstellung und Kampfkraft wieder zurückkommen, wird auch der erste Sieg gelingen.

16.09.2017: Erstes Heimspiel gegen Baunatal nach starker Abwehrleistung verloren.

 

TSV Ost-Mosheim – HSG Baunatal 25:18 (13:12)

 

Das Ergebnis täuscht über die wahren Leistungsunterschiede hinweg, erst in den letzten Minuten konnte sich Baunatal absetzen. Ost-Mosheim bot über 50 Minuten eine Super Abwehrleistung. Bereits in der 1. Hälfte konnten über die Einwurfchancen nicht genutzt werden, entweder scheiterte man am überragenden Olaf Henkel im Baunataler Tor. Henkel bot über die gesamte Spielzeit eine gleich gute Leistung. Allerdings standen auch beide Ost-Mosheimer Torhüter dem nicht wesentlich nach. Zum Schluss wurde Ost-Mosheim um den verdienten Lohn der Arbeit gebracht. Beim Spielstand von 17:18 in der 42. Minute schien man Baunatal nun endlich im Griff zu haben, doch leider verhinderten Pfosten- und Lattenwürfe  die Wende im Spiel. In dieser Phase wackelte Baunatal, doch Ost-Mosheim erzielte keine Tore. Als dann Baunatal in der 53. Minute auf 17:19 erhöhte, versuchte man bei Ost-Mosheim den Rückstand wett zu machen. Doch leider gelang das nicht mehr. Als dann in der 54. Minute auch noch der zweite 7m verworfen wurde, musste die Brechstange her. Doch nun war es erneut Henkel im Tor der Baunataler der die Ost-Mosheimer Chancen zunichte machte. Christian Stöcker konnte zwar in der 56. Minute noch auf 18:20 verkürzen, doch nun setzte sich die größere Nervenstärke der Gäste durch, sie erzielten in den letzten 3 Minuten noch drei Tore. Die Versuche von Ost-Mosheim waren weiterhin nicht vom Erfolg gekrönt. Das Ergebnis ist mit 5 Toren sicherlich zu hoch ausgefallen. Trotzdem war der Sieg der Gäste verdient, sicherlich nicht zuletzt ein Verdienst  des guten Torwartes und in der 2. Halbzeit einer guten Abwehrleistung. Wobei man im Angriff auch bei den Würfen mehr Glück als Ost-Mosheim hatte. Ost-Mosheim gelang in der 1. Hälfte beim 11:11 erstmals der Ausgleich. Sehenswert war die starke Abwehrleistung des Mittelblocks mit Uwe Findeisen und Neuzugang Jannis Balke. Im Angriff konnten in der 1. Hälfte Neuzugang Max Staubesand und nach einem anfänglichen Fehlwurf Daniel Kinnback überzeugen. Die Angriffe von Ost-Mosheim waren in der 2. Hälfte entweder nicht durchdacht vorgetragen oder scheiterten am Torhüter oder am Pfosten und Latte. Wenn man von der 30. Minute bis zur 53. Minute nur 5 Tore erzielt, fällt es schwer gegen einen so renommierten Gegner mit einem ausgeglichenen Kader ein Spiel zu gewinnen. Toll war die Unterstützung der Zuschauer für die eigene Mannschaft. Leider fehlte Ost-Mosheim im Angriff die Alternative, da Jan Uwe Berz nach seiner Meniskusoperation auch noch ca. 2 Monate ausfällt, Konstantin Latza  wurde ebenfalls noch geschont, kann allerdings in den nächsten Spielen wieder eingesetzt werden.

 

Mannschaftsaufstellungen mit Toren und Zeitstrafen TSV Ost-Mosheim:

 

#

Name

Tore

7m

Gelb

2min

16

Wicke, Stephan

0

0/0

 

0

89

Lubadel, Alexander

0

0/0

 

0

4

Wicke, Sebastian

4

3/2

x

0

5

Stöcker, Christian

1

0/0

 

0

6

Balke, Jannis

1

0/0

x

2

7

Staubesand, Max

3

0/0

x

0

8

Kinnback, Daniel

3

0/0

 

0

9

Remus, Amine

2

0/0

 

0

10

Hagemann, Janik

1

0/0

 

0

11

Schröder, Torben

1

0/0

 

1

55

Koot, Jonas

0

0/0

 

0

66

Latza, Konstantin

0

0/0

 

0

73

Findeisen, Uwe

1

2/1

 

0

84

Proll, Matthias

1

0/0

 

0

OA

Wiegand, Stefan

0

0/0

 

0

OB

Lubadel, Mario

0

0/0

 

0

OC

Wittig, Dennis

0

0/0

 

0

OD

Lalek, Wojtek

0

0/0

 

0

 

Nun steht am 24.09.2017 um 17:30 Uhr in der Sporthalle Dörnhagen  gegen Ditterhausen das erste Auswärtsspiel an.

Hier muss das Lubadel Team beide Punkte mit nach Hause bringen, um nicht bei den schweren Spielen die danach anstehen, gegen Hersfeld und Melsungen, unter Zugzwang zu geraden. Ditterhausen ist mit einer Niederlage in Twistetal gestartet. Allerdings wird es jeder Mannschaft schwer fallen gegen diesen starken Aufsteiger zu gewinnen. Beim Ausgang des Spieles in Dittershausen wird sicherlich die Tagesform entscheiden. Allerdings dürfte Ost-Mosheim mit der gleichen Einstellung und Kampfbereitschaft wie gegen Baunatal einen kleinen Vorteil haben. Hoffentlich begleiten viele OMO Fans ihre Mannschaft zu dem schweren Auswärtsspiel.

 

Bericht: Jürgen König