Spielberichte 2011/2012

Fazit Saison 2011/2012

Zielstellung erfüllt!

 

Mittlerweile das dritte Mal hintereinander konnten wir unser Saisonzielstellung erfüllen. Da wir unsere Möglichkeiten realistisch einschätzen können, war das Ziel Platz 1-5 und nicht wie von unseren Gegner gern geäußert, die Meisterschaft. Insofern haben uns die vermeidbaren Niederlagen in Alsfeld, Landwehrhagen und Großenlüder auch nicht mehr geschmerzt, als es eine Niederlage ohnehin tut.

Wir sind nach dem Ausscheiden von Björn Bartels, der ja die Säule unserer Deckung war, mit gemischten Gefühlen in die Serie gegangen. Schließlich mussten und wollten wir eine Verjüngung der Mannschaft einleiten und dabei gleichzeitig ein neues anspruchsvolles Deckungssystem (3:2:1) einstudieren. Ich muss Heute eingestehen, dass ich nicht erwartet habe, dass die Mannschaft das so gut umsetzt. Gerade gegen die Spitzenmannschaften haben wir bekanntermaßen auf das 3:2:1 System gesetzt und mit Ausnahme des letzten Spiels haben wir das sehr gut gemacht. Das es in Baunatal nicht funktioniert hat, hat für mich zwei Ursachen. Zum einen hat die HSG Baunatal genau die richtigen Mittel gegen diese Deckung angewendet, Respekt dafür, und zum anderen haben meine Spieler an diesem Tag leider nicht die nötige Einstellung gehabt, um so ein schweres Spiel gewinnen zu können. Daher war auch der Sieg für die HSG Baunatal zu 100% verdient.

Stichwort Einstellung:

Hier haben wir als Trainer feststellen müssen, dass der Unterschied in der Einstellung zwischen Auswärts- und Heimspielen im Vergleich zu den Vorjahren größer geworden ist. Das hat uns letztlich auch 6 Punkte gekostet, da diese 3 Niederlagen ausschließlich einer mangelhaften Einstellung geschuldet waren. Das soll aber auf keinen Fall die sehr gute Saisonleistung trüben!

Stichwort Entwicklung:

Auch in diesem Jahr hat sich die Mannschaft weiterentwickelt. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Entwicklung von Stephan Wicke und Maxi Kranz. Ich denke Stephan hat sich gerade in der Rückserie zu einem der besten Torhüter der Landesliga entwickelt. Bei Maxi war nicht zu erwarten, dass er sich so schnell in Landesliga durchsetzen kann. Seine Wurfkraft ist schon außergewöhnlich und hat uns aus manchem Angriffsdilemma gerettet, am Spielerischen mangelt es noch, aber auch das wird sicher in naher Zukunft besser werden.

Unsere Stärke:

Ganz klar unsere Abwehr und unsere Torhüter. Wir haben gemeinsam mit Zwehren die Zweitbeste Abwehr der Liga. Das logische Resultat einer guten Abwehr ist das Konterspiel. Das war zwar in Ordnung, aber mehr auch nicht. Hier waren wir schon deutlich besser und da müssen wir wieder hinkommen! Nicht zu vergessen die größte Stärke, unser Teamgeist. Ohne diesen hätten wir keine Chance in der Landesliga.

Unsere Schwäche:

Keine, nein kleiner Scherz. Ganz klar ist unsere Schwäche der Positionsangriff und unsere Chancenverwertung. Wir belegen mit 775 erzielten Toren nur Platz 8 und das ist zu wenig. Hier merkt man auch am deutlichsten, dass uns die Durchschlagkraft aus dem Rückraum fehlt. Nach dem Ausfall von Matze Proll hatten wir nur Maxi als richtigen“ Rückraumwerfer. Alle anderen Rückraumspieler suchen doch mehr oder weniger die Nahwurfzone und das hat uns sehr ausrechenbar gemacht.

 

Fazit: Eine super Serie meiner Jungs um Kapitän Peter Wambach, wo, so verrückt es klingt, noch mehr drin war! Es war aber auch eine Serie, wo wir erstmals längere Ausfälle von 2 Stammspielern (Björn König und Matze Proll) verkraften mussten und das wertet die Platzierung zusätzlich auf.

 

Danke an das Team!

 

Für die neue Serie haben wir leider den Abgang von Matze Proll und Marcel Dietrich zu beklagen. Jeder weiß, was gerade der Abgang von Matze für uns bedeutet. Daher fokussieren wir alle Kräfte darauf, adäquaten Ersatz für Matze zu finden. Für Marcel ist uns das mit der Verpflichtung von Nicolas Bachmann bereits gelungen. Dazu konnten wir uns auch auf Rechtsaußen mit Adrian Barbua verstärken. Hier erhoffe ich mir, dass wir damit endlich auch auf Rechtsaußen stabil gute Leistungen abliefern.

 

Ihr/Euer Mario Lubadel

HSG Baunatal - TSV Ost-Mosheim 28:21 (14:11)

Baunatal war die bessere Mannschaft

 

Nach 3 Siegen die erste Niederlage in Baunatal.

Gegen die nur knapp an der Meisterschaft gescheiterte junge Mannschaft von Baunatal wollte Ost-Mosheim auch im 4, Auswärtsspiel bei Baunatal die Saison mit einem Sieg abschließen.

Nach dem grandiosen Sieg gegen Hersfeld hoffte Trainer Mario Lubadel, dass seine Mannschaft die Form der letzten Woche auch gegen Baunatal zeigen würde. Er begann erneut mit einer 3:2:1 Deckung. Doch von Beginn an zeigte sich, dass dei Deckung in diesem Spiel wesentlich schlechter stand als gegen Hersfeld. Von Beginn an zeigte sich, dass Baunatal nicht gewillt war im letzten Spiel einen oder zwei Punkte an die Gäste abzugeben.

In der ersten Hälfte war das Spiel noch ausgeglichen, zwar lag Baunatal mal beim 5:3 mit 2 Toren vor, doch beim 6:7 führte Ost-Mosheim das erste Mal. Gerade in dieser Phase hätte man das Spiel drehen können, doch man reagierte viel zu langsam bei der schnellen Mitte, so dass die junge Baunataler Mannschaft immer wieder ausgeglichen konnte. Die Abwehr der Ost-Mosheimer stand gegen die agilen Angreifer von Baunatal überhaupt nicht gut, das nutzte besonders der Fabian Struf, der bereits in der 1. Hälfte 6 Tore erzielte und die Ost-Mosheimer Abwehrspieler alt aussehen ließ. Ost-Mosheim konnte im Angriff nicht überzeugen und lief sich im Rückraum immer wieder fest, durch diese Spielweise kam auch nichts über Außen und vom Kreis.

Sicherlich eines der schwächsten Spiele unserer Angreifer in der Serie. Aber nicht zuletzt auch das Resultat einer aggressiven und gut eingestellten Baunataler Abwehr und eines überragenden Torwartes Henkel.

Kurz vor der Pause nutze Baunatal die Schwächen im Angriff bei Ost-Mosheim konsequent aus und kam zu einer verdienten 14:11 Führung. Nach Wiederbeginn konnte Ost-Mosheim zwar auf 12:14 verkürzen, doch die Pausenansprache des Trainers schien bei den Akteuren auf dem Feld wirkungslos verpufft zu sein.

Man scheiterte im Angriff und ehe man sich versah hatten die schnellen Baunataler bereits im blitzschnellen Gegenstoß ein Tor erzielt. Das Resultat war dann bis zur 40. Minute eine klare 17:12 Führung der Heimmannschaft. Mit dieser Führung hatte Baunatal dann endgültig den Grundstein für den späteren Sieg gelegt. Ost-Mosheim ergab sich in sein Schicksal und setzte nicht mehr viel entgegen, wenn man mal einen gelungenen Angriff mit einem Tor abschloss beantwortete Baunatal die Aktion mit einem erneuten Gegentor.

Sicherlich fiel der Sieg mit 7 Toren zu hoch aus, weil Ost-Mosheim gerade in den letzten 3 Minuten überhaupt keine Gegenwehr mehr zeigte.

 

Tore: Philip Bachmann  6/3, Maximilian Kranz 5, Helge Kersten 3/1,  Marcel Dietrich 3, Amine Remus 2, Sebastian Wicke 1, Sönke  Elbeshausen 1

 

Auch wenn das letzte Spiel klar verloren ging, hat die Mannschaft über die gesamt Serie eine Superleistung gebracht, die sicherlich mit einem Sieg in Baunatal noch gekrönt worden wäre. Wenn man bedenkt, dass die letzten 6 Spiele ohne Matthias Proll und Björn König und weiteren Ausfällen von einzelnen Speilern bestritten werden musste, kann man mit der Leistung und dem 4. Tabellenplatz zufrieden sein. Sicherlich wäre mehr drin gewesen, doch das Saison ziel wurde auch im 3. Jahr der Trainertätigkeit von Mario Lubadel wieder erreicht. Neben Matthias Proll wird auch Marcel Dietrich den Verein verlassen, dei Verabschiedung fand bereits durch Jürgen König vor dem letzten Heimspiel statt.

Vorschau: 05.05.2012 - 17:00 Uhr HSG Baunatal - TSV Ost-Mosheim

Im letzten Auswärtsspiel muss Ost-Mosheim bei dem Tabellenzweiten  Baunatal antreten. Sicherlich ein schweres Spiel, doch die vergangenen Partien gegen Baunatal lassen auch hier hoffen.

Zumal die ehemaligen Baunataler Philip Bachmann, Dennis Wittig, Söhnke Elbeshausen und die beiden Trainer Mario Lubadel die Spiele gegen ihren Exverein immer als Höhepunkt der Saison betrachten.

Baunatal hat sicherlich die spielerisch stärkste Mannschaft, hat aber alle Spiele gegen die starken der Liga auswärts verloren, wobei besonders schwer die Niederlage in Ostheim aus der Vorserie und die Schlappe gegen Hersfeld, sicherlich besonders bitter waren.

Man wird bestrebt sein vor eigenen Publikum diese Scharte gegen Ost-Mosheim wieder auszuwetzen.

Doch das Lubadel Team ist auch in der Lage Baunatal zu schlagen, wenn man wieder in der Abwehr so konsequent auftritt und im Angriff seine Chancen nutzt.

Bis auf Björn König und dem am Meniskus operierten Matthias Proll ist der Kader vollständig, auch Sönke Elbeshausen wird wieder spielen.

Man kann von Seiten von Ost-Mosheim ganz entspannt in das Spiel gehen, denn zwei Saisonziele wurden schon erreicht:

1. ohne Punktverlust in der eigenen Halle

2. der angepeilte Tabellenplatz unter den ersten 5 Mannschaften.

Wen man sich in der Pause noch adäquat verstärken kann, kann man auch in der kommenden Saison wieder eine gute Saison in der Landesliga spielen.

Den Verein verlassen wollen Matthias Proll (Grohne-Rosdorf) und Marcel Dietrich (MT Melsungen II).

Als Neuzugänge haben bereits Adrian Barbua und Philip Auth (beide Homberg) und Nicola Bachmann der Bruder von Philip Bachmann (HSG Baunatal) zugesagt, alles junge Spieler die sich vom Wechsel nach Ost-Mosheim eine sportliche Weiterentwicklung versprechen.

Mit einem weiteren Rückraumspieler ist der Verein noch im Gespräch.

TSV Ost-Mosheim - TV Hersfeld 28:20 (13:7)

Ost-Mosheim krönte super Ssaisonleistung mit Kantersieg gegen den Meister TV Hersfeld

Überlegener Sieg im letzten Heimspiel,  Ohne Punktverlust bei Heimspielen über die Saison 2011/12

Ostheim:

Die Gäste aus Hersfeld kamen als frisch gebackener Meister nach dem überragenden Spiel gegen den Tabellenzweiten in die Hochlandhalle. Das Team von Trainer Dietz wollte auch gegen Ost-Mosheim seine Erfolgserie fortsetzen, hatte aber bereits im Hinspiel nach dem glücklichen Sieg gegen Ost-Mosheim erkennen müssen, dass man alles aufbieten musste um den unbequemen Gegner zu schlagen. Letzendlich war Ost-Mosheim in Hersfeld nur an Torhüter Hüter gescheitert.

Die Hersfelder Mannschaft ist gespickt von erfahrenen Spielern wie Hüter, Pasaribau, Kemmerzell, Matthiesen und Röder. Hinzu kommen mit Rünzel und Christian Denk sehr starke Außen. Also hatte Trainer Lubadel wieder eine taktische Aufgabe zu lösen, der er aber erneut mit Bravour löste. Zwar war Daniel Kunnback wieder mit von der Partie aber weiterhin fehlen Matthias Proll und Björn König. Also kam genau wie im letzten Spiel Sönke Elbeshausen wieder in den Kader. Mario Lubadel ließ sich etwas einfallen um den Hersfelder Angriff in den Griff zu bekommen, er setzte erneut auf die in den letzten Spielen gegen die Spitzenmannschaften so erfolgreiche 3:2:1 Deckung. Hinzu kam dann, dass ein glänzend disponierter Stephan Wicke im Tor für diei Würfe aus dem Rückraum zuständig war. Gerade Stephan Wicke war es der bereits in der ersten Hälfte durch seine hervorragenden Paraden den Grundstein für den klaren Sieg von Ost-Mosheim legte.

Sein Bruder Sebastian Wicke hatte auf der vorgezogenen 1 er Position den Spielmacher und sonstigen Haupttorschützen Kemmerzell total im Griff und Peter Wambach sorgte als defensiver 1 er dafür, dass der Kreisläufer auch nur sehr wenig Bälle bekam.

Beide Außen konnten aus dem Spiel heraus nur Tore erzielen, wenn Ost-Mosheim in Unterzahl war.

Im Angriff hatte man von den Außenpositionen in der ersten Hälfte zwar einige Probleme in der Chancenauswertung, da Hüter immer wieder spektakuläre Bälle von Außen hielt.

Doch auf Grund der individuellen Stärke von Amine Remus, Philip Bachmann und in der 2. Hälfte von Wojtek Lalek auf Linksaußen konnte man trotz Hüter die wichtigen Tore erzielen.

Alle Spieler überragte aber Stefan Wicke, der in der ersten Halbzeit sein Tor regelrecht vernagelt hatte. Er hielt nicht nur 15 Bälle sondern veranlasste durch seine tollen Paraden die Hersfelder Angreifer ihr Würfe zu präzisieren, das führte dazu, dass auch einige Würfe das Tor verfehlten.

Stefan zeigt nun seit Wochen im Tor eine überragende Leistung, doch in diesem Spiel setzte er seinen bisherigen guten Leistungen die Krone auf. Seine Paraden veranlaqssten die Ost-Mosheimer Zuschauer immer wieder zu stehenden Ovationen.

Aber die Feldspieler standen dem im nichts nach, angeführt von Amine Remus und Sebastian Wicke sah man immer wieder, dass Ost-Mosheim dem Meister in allen Belangen überlegen war.

Zum Spielverlauf:

Ost-Mosheim ging durch einen verwandelten 7m von Helge Kersten in Führung, Hersfeld schaffte zwar den Ausgleich, doch das sollte neben dem 3:3 die einzigen ausgeglichenen Spielstände während des gesamten Spielverlaufes sein.

Dann gin Ost-Mosheim mit 5:3 in Führung und arbeitete hervorragend, man kämpfte den Meister regelrecht nieder. Zwar konnten die Gäste auch noch bis zur Pause 4 weitere Tore erzielen, doch dies waren nur noch 3 Feldtore innerhalb von 15. Minuten.

Bereits bis zur 20. Minute hatte kein Zuschauer mehr den Eindruck, dass Ost-Mosheim es zulassen würde, dass Hersfeld wieder ins Spiel kommen würde.

Durch die Einwechselung des Hünen Röder wollte zwar Trainer Dietz noch einen Pluspunkt setzen, doch auch der konnte das Ost-Mosheimer Bollwerk nicht überwinden.

Als Trainer Lubadel in der 24. Minute eine Auszeit nahm und seine Mannschaft auf die letzen Minuten der 1. Halbzeit einschwor, stand es bereits 10:6.

In den letzten 6 Minuten wurde Ost-Mosheim dann im Angriff noch stärker und erhöhte den Vorsprung auf 13:7 bis zur Pause.

Nach der Pause hatte sich Hersfeld viel vorgenommen und zeigte auch 3 Minuten eine bessere Angriffsleistung, scheitere aber 3-mal hintereinander wieder an Stephan Wicke, so dass außer dem 13:8 kein zählbarer Erfolg für die Gäste heraus kam.

Anders bei Ost-Mosheim, beflügelt von den tollen Abwehrleistungen legte man eine tolle Serie hin und machte aus dem 13:8 ein 18:8. In dieser Phase wurde Hersfeld regelrecht vorgeführt. Zwar konnte Hüter immer wieder mal eine freie Chance vereiteln, doch die unüberwindliche Ost-Mosheimer Abwehr ließ dem Meister wenig Chancen den Rückstand zu verkürzen.

Beim 24:12 betrug der Vorsprung von Ost-Mosheim sogar 12 Tore, und das gegen den Meister der Landesliga.

Welch eine Supervorstellung der Lubadel Truppe.

Gerade in dieser Phase zeigte Wojtek Lalek dann wie wichtig er für diese Mannschaft ist, zwar war er angeschlagen in das Spiel gegangen, doch er konnte überzeugen, er warf  gegen den starken Hüter 3 Tore in Folge und krönte seine Leistungen auch noch mit einem "Superkracher" aus dem Rückraum. Als dann Maxi Kranz auch noch das Ziel fand, war jeglicher Widerstand des Meisters gebrochen.

Zwar ließ man in den letzten 3. Minuten noch einige Tore des Gastes zu, aber nur weil man den Sieg auf der Bank und auf dem Spielfeld schon zu feiern begann.

Zwei Minuten vor dem Spielende zollten auch die Zuschauer der Mannschaft ihren Respekt durch stehende Ovationen.

Genau die richtige Kulisse für das letzte Heimspiel der Saison.

Die Mannschaft hatte damit die Grundlage für die anschließende Feier mit Tombola gelegt.

Auch in diesem Spiel hat Ost-Mosheim gezeigt, dass es keiner Mannschaft gelingt die Hochlandhalle als Sieger zu verlassen.

Ost-Mosheim schließt nun schon die 3. Saison hintereinander unter den ersten 5 Mannschaften ab und bringt jedem Favorit in eigener Halle zum straucheln.

Man darf gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn man die Auswärtsspiele gegen die Abstiegskanditaten Twistetal, Landwehrhagen und das Spiel in Alsfeld gewonnen hätte.

Doch auch damit kann man leben, da der Sprung in die Oberliga eigentlich auch für den jeweiligen Aufsteiger aus der Landesliga Nord eine Nummer zu groß ist. Auch Hersfeld wird es nicht anders gehen, es sei denn sie verstärken sich mit einigen Spielern die absolutes Oberliganiveau haben.

Die gesamte Mannschaft von Ost-Mosheim zeigte sich auf allen Positionen dem Meister überlegen.

Aus der gesamte Mannschaftsleistung ragten Stephan Wicke, Amine Remus, Philip Bachmann, Sebastian Wicke und Wojtek Lalek heraus.


Tore: Philip Bachmann 6/3, Amine Remus 5, Wojtek Lalek 4, Maximilian Kranz 4, Sebastian Wicke 3, Marcel Dietrich 2, Daniel Kinnback 1, Alexander Apel 1/1, Helge Kersten 1, Sönke Elbeshausen 1.

Vorbericht 28.04.2012 - 19:30 Uhr: TSV Ost-Mosheim vs. TV Hersfeld

Der Meister kommt!!!

Zum letzen Heimspiel des TSV Ost-Mosheim stellt sich der Meister der Landesliga Nord in der Hochlandhalle vor.
Mit Hersfeld wurde die beständigste und die beste Mannschaft Meister. An dieser Stelle Glückwunsch zur Meisterschaft und viel Erfolg in der Oberliga Hessen in der nächsten Saison. Doch nach der knappen Niederlage von Ost-Mosheim in Hersfeld gegen Ende der Vorserie darf man sich im Hochland nun schon auf dieses Spiel freuen. Ost-Mosheim wird versuchen auch gegen den Meister den Heimnimbus zu wahren und mindestens ein Unentschieden gegen Hersfeld anpeilen. Obwohl dies sicher sehr schwer werden wird, da neben den überragenden Feldspielern Kemmerzell und Matthiesen die stärkste Waffe von Bad Hersfeld der Torhüter ist.
Mit Hüter, der in der Region noch bestens bekannt ist, haben die Hersfelder den stärksten Torhüter in der Klasse, der das Hinspiel in Hersfeld gegen Ost-Mosheim allein gewonnen hat.
Hersfeld kann auch befreit aufspielen, da man mit dem Kantersieg gegen den Tabellenzweiten Baunatal und den Sieg von Ost-Mosheim gegen Zwehren in der letzen Woche nun die Meisterschaft gesichert hat.
Wenn Ost-Mosheim verliert, ist der 4. Tabellenplatz doch noch sicher, wenn Ost-Mosheim gewinnt, kann man sogar im letzten Spiel gegen Baunatal Dritter oder sogar Zweiter werden.
Egal wie das Spiel gegen Hersfeld ausgeht, Trainer Lubadel hat nun auch im 3. Jahr seiner Tätigkeit bei Ost-Mosheim das gesteckte Ziel erreicht. Man kann das nicht hoch genug bewerten, wenn man bedenkt dass mit Matthias Proll, Björn König und auch Daniel Kinnback nun schon seit Wochen Stammspieler fehlen, und trotzdem werden die Spiele gewonnen.
Sogar auch, wenn man mal nicht eine so starke Leistung wie in Hofgeismar bringt.

Nach dem letzten Heimspiel veranstaltet der TSV Ost-Mosheim wieder eine große Tombola. Die Mannschaft will das letzte Heimspiel gemeinsam mit den Fans und den Spielern aus Hersfeld feiern. Man kann sich darauf verlassen, dass es, wie immer in der Hochlandhalle, zum letzten Heimspiel hoch hergehen wird.

HSG Hofgeismar/Grebenstein – TSV Ost-Mosheim 18:24 (11:9)

Auswärtssieg bei Freunden

 

Gegen die heimstarke Mannschaft von Hofgeismar/Grebenstein, die selbst den Meister TV Hersfeld in eigener Halle eine derbe Niederlage beschert hatte, stand das Lubadel Team vor einer schweren Aufgabe. Die Personalsituation war immer noch die gleiche, wegen Verletzungen fehlte Björn König und Matthias Proll, beide werden in dieser Saison auch noch die restlichen beiden Spiele fehlen. Auch Daniel Kinnback war noch auf einem Lehrgang der Gehörlosenmannschaft, ist aber gegen Herfeld und Baunatal wieder mit von der Partie.

 

Also bestand für die Mannschaft die Aufgabe mit einem Minikader erstmalig seit 5 Jahren 2 Punkte aus Hofgeismar mit auf die Geburtstagsparty von Dennis Wittig (30. Geburtstag) zu nehmen.

Dennis an dieser Stelle noch einmal alles Gute zum Geburstag!

 

Beide Mannschaften unterhalten schon seit mehr als 20 Jahren freundschaftliche Beziehungen, man durfte also gespannt sein, wie das Spiel ausgehen würde.

 

Doch diese Freundschaft hatte die Ost-Mosheimer Mannschaft zu Beginn des Spieles wahrscheinlich vollkommen falsch ausgelegt. Man fand überhaupt nicht ins Spiel. Die im Spiel gegen Zwehren so hervorragend agierende 3:2:1 Abwehr funktionierte nicht, im Angriff war man ohne Durchschlagskraft und scheiterte wiederholt in aussichtsreicher Position am Torhüter.

Die Konsequenz daraus war eine klare Führung der Heimmannschaft mit 3:0, ehe Helge Kersten in der 5. Minute das erste Tor mit einem verwandelten Siebenmeter für Ost-Mosheim erzielte.

In den ersten 10 Minuten des Spieles hat es Hofgeismar/Grebenstein versäumt die sich im Tiefschlaf befindeten Ost-Mosheimer noch weiter in Rückstand zu bringen.

Es zeichnete sich ab, dass beide Mannschaften in einer schwachen Form waren und sich wirklich nur freundschaftlich abtasteten.

Die Lethargie brachte Trainer Lubadel zur Weißglut,  er nahm bereits in der 6. Minute seine Auszeit und versuchte seine Mannen aufzuwecken. Doch dies gelang auch nur bedingt. Es gab weiter Ballverluste im Angriff, Stellungsfehler in der Abwehr und schwache Würfe auf das generische Tor.

Die Konsequenz einer derart verschlafenen Spielweise war dann der Ausbau der Führung von Hofgeismar Grebenstein auf 10:6 in der 22. Minute.

Nun stelle Mario Lubadel die Abwehr von 3:2:1 auf 5:1 um.

Er nahm den bisher daher gefährlichsten Spieler Sascha Sellemann durch Sebastian Wicke aus dem Spiel heraus. Sebastian Wicke machte seine Aufgabe hervorragend und nun hatte Hofgeismar im Angriff erhebliche Schwierigkeiten.

Doch der Ost-Mosheimer Angriff bestand auch weiterhin nur aus Einzelaktionen.

Bis zur Pause gelang es zwar auf 9:11 zu verkürzen, doch das Fazit der ersten Hälfte ließ eigentlich nur eine klare Niederlage erwarten.

 

Die Halbzeitansprache von Trainer Lubadel war dann auch dementsprechend.

Dies schien dann auch eine Verbesserung der Einstellung gebracht zu haben. Hinzu kam, dass nun die Gastgeber auf Grund Ihrer schlechten Wurfausbeute sich überhaupt nicht mehr durchsetzen konnten.

Entweder scheitere man am erneut überragenden Stephan Wicke, oder aber an Pfosten und Latte.

Bis zur 54. Minute erzielte Hofgeismar/Grebenstein lediglich 3 Tore in der 2. Hälfte.

 

Nun klappe es im Angriff bei Ost-Mosheim auch besser. Immer wieder war es Philip Bachmann oder Amine Remus, die durch Einzelaktionen Tore erzielten.

Man verstand es dann auch Helge Kersten besser in Szene zu setzen. Helge, der auch in der ersten Hälfte immer wieder am Torhüter gescheitet war, verbesserte seine Trefferquote wesentlich und erzielte in der 2. Hälfte dann 4 wichtige Tore.

Doch immer wieder verlor man im Angriff die Bälle, so dass man sich zwar absetzen konnte, weil die Heimmannschaft nun überhaupt nichts mehr zustande bekam, doch überzeugend war dies auf keinen Fall.

Trotz dieser wirklich schwachen Leistung, reichte es dann doch noch zum klaren Sieg, aber nicht auf Grund einer überzeugenden Leistung sondern begünstigt durch die wohl schwächste Heimvorstellung von Hofgeismar/Grebenstein.

 

Man hatte das Gefühl, das sich beide Mannschaften schonen wollten. Das Verhältnis war allzu freundschaftlich, kein schönes Spiel doch in der Statistik zählt nur der Sieg.

 

Aus der schwachen Gesamtleistung konnten nur Amine Remus, Philip Bachmann und Helge Kersten an ihre sonstigen Leistungen annähernd heran kommen. Überragend erneut Stephan Wicke, der die Hoffnungen der Heimmannschaft zu nichte machte. Unter anderem hielt er erneut zwei Siebenmeter. Die Leistung von Stephan Wicke konnte den schwachen Gesamteindruck verbessern.

Stephan Wicke in dieser Form, wird auch für den Meister Hersfeld in der nächsten Woche nur sehr schwer zu überwinden sein.

 

Aufstellung:

Stephan Wicke (30 – 60), Dennis Wittig (1-30).

Marcel Dietrich 1, Sebastian Wicke 2, Maximilian Kranz 2, Wojtek Lalek 2, Amine Remus 4, Alexander Apel, Peter Wambach 2, Helge Kersten 5/1, Philip Bachmann6/2

HNA vom 17.04.2012

Durchgetankt: Ost/Mosheims Maximilian Kranz (rechts) lässt hier Zwehrens Sascha Konietzka stehen. Foto: Hahn Durchgetankt: Ost/Mosheims Maximilian Kranz (rechts) lässt hier Zwehrens Sascha Konietzka stehen. Foto: Hahn

Ost/Mosheims Coup

 

TSV Ost/Mosheim – HSG Zwehren/Kassel 26:25 (12:12).

Der Coup ist geglückt. Mit einem 26:25-Erfolg über den Titelanwärter HSG Zwehren/Kassel wahrten die Landesliga-Handballer des TSV Ost/Mosheim in eigener Halle ihre weiße Weste.

Die Hochländer holten die Gäste nach deren Kantersieg gegen Baunatal auf den Boden der Tatsachen zurück und stellten dem Böttcher-Team ein Bein im Titelkampf. Nachdem die Gastgeber mit Proll, König (beide verletzt) und Daniel Kinnback (Gehörlosen-Nationalmannschaft) auf drei Stammspieler verzichten mussten, gelang TSV-Trainer Mario Lubadel mit der Umstellung auf die 3:2:1-Defensivformation ein cleverer Schachzug. Zudem erwischte TSV-Torhüter Stephan Wicke einen Sahnetag. Weil er beim Stand von 9:12 (25.) sieben Minute ohne Gegentor blieb und Spielmacher Amine Remus aufdrehte, schafften die Hochländer die Wende und übernahmen über 15:12 und 18:14 (37.) das Kommando. Die Führung geriet jedoch bei einer Zeitstrafe gegen Torhüter Wicke noch einmal in Gefahr. Helge Kersten sicherte mit seinem dritten Treffer beide Punkte.

 

Tore TSV: Wicke 7, Remus 7, Kranz 5, Kersten 3/1, Apel 2, Bachmann 2/2.

TSV Ost-Mosheim - HSG Zwehren 26:25 (12:12)

Hochlandhalle weiterhin uneinnehmbare Festung


Die HSG Zwehren musste erneut die bittere Erfahrung machen, dass in Ostheim auch für die Favoriten die Trauben zu hoch hängen. Dabei wusste das Böttcher Team sicherlich, dass es einen Sieg brauchte um nicht erneut die Meisterschaft zu verpassen.
Man kam zwar mit der Empfehlung eines hohen Sieges in eigener Halle gegen den Mitfavoriten Baunatal und trat vor dem Spiel recht selbstbewusst auf.
Doch war das das berüchtigte Pfeifen im Walde? Wollte man Ost-Mosheim vor Beginn des Spieles schon einschüchtern? Man hatte vor dem Einlaufen der Gäste den Eindruck, dass man nun die Raubtiere frei lassen würde und die Ihren Gegner schonungslos nieder machen würden.
Doch auch von dem frenetischen Gebrüll der Gäste ließ sich die Ost-Mosheimer Mannschaft nicht beeindrucken, man hatte ja nichts zu verlieren und wollte dem Gegner es schwer machen die beiden Punkte aus Ostheim mitzunehmen.
Die Konstellation vor dem Spiel sprach eigentlich von der personellen Seite für die Gäste aus Zwehren, die bis auf Räbiger komplett antreten konnten.
Bei Ost-Mosheim hatte sich das Lazarett leider noch nicht geleert. Björn König und Matthias Proll fallen für den Rest der Saison mit Sicherheit aus. Matthias Proll wird am Knie operiert und bei Björn König entscheidet es sich in der kommenden Woche ob er doch noch am Sprunggelenk operiert werden muss.
Mit Daniel Kinnback, der erneut an einem Lehrgang der Gehörlosen Nationalmannschaft teilnehmen musste, fehlte dann der 3. Stammspieler.
Also hatte Trainer Mario Lubadel, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten Günter Böttcher nicht mehr viele Möglichkeiten. Interessant war für welche Abwehrformationen sich beide Trainer entschieden hatten. Günther Böttcher zählte darauf, genau wie im Hinspiel Philip Bachmann aus dem Spiel zu nehmen und sonst auch sehr aggressiv zu decken. Mario Lubadel musste seine Deckungsformation nach den vorhandenen Spielern ausrichten, weil die zentralen Abwehrspieler Proll und König fehlten, entschloss er sich zu einer 3-2-1 Deckung mit Peter Wambach in der zentralen Position. Diese Deckungsformation bedingt viel Laufarbeit und man war gespannt wie die dezimierte Mannschaft konditionell damit fertig werden würde. Doch sämtliche Ost-Mosheimer waren so motiviert, dass Sie auch die Mehrarbeit gerne hinnahmen. Von Beginn an setzte sich aber wieder der Böttcher Bonus bei den Schiedsrichtern durch. Das heißt im Zweifel fielen die Entscheidungen immer für das Böttcher Team.
Als Beweis dafür darf man ruhig einmal die Statistik hernehmen. Die Gäste aus Zwehren bekamen 10 Siebenmeter zu gesprochen, Ost-Mosheim 4. Bei den Zeitstrafen in der ersten Hälfte waren es 5 für Ost-Mosheim und 2 für Zwehren. Wobei Sebastien Wicke bereits in der 21. Minute zwei Zeitstrafen auf dem Konto hatte, die beide nicht berechtigt waren.
Doch Sebastian ließ sich davon nicht beeindrucken und überstand das Spiel ohne die 3. Zeitstrafe, er erzielte 6 Tore und war neben seinem Bruder im Tor und Amine Remus der Garant für den knappen Sieg.
Doch in den ersten Minuten tat sich Ost-Mosheim sehr schwer, man scheiterte immer wieder am Torhüter Kauffmann oder vertändelte den Ball. Zwehren nutze das und ging mit beim 0:2 nach 5 Minuten mit 2 Toren in Führung. Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Stephan Wicke nicht bereits in dieser Phase seinen ersten Strafwurf halten konnte und auch sonst bereits durch einige Paraden glänzte. Beim 3:3 schaffte Ost-Mosheim erstmalig den Ausgelich. Von nun an blieb man bis zur 20 Minute dran, musste dann aber in Unterzahl bis zur 25. Minute einen Rückstand von 3 Toren beim 9:12 hinnehmen. Doch in dieser Phase wuchs die Mannschaft über sich hinaus. Mit unbändigen Willen, Kampfkraft und Geschick glich man bis zur Pause aus. Stephan Wicke nagelte sein Tor zu und die Abwehr brachte eine schier übermenschliche Leistung. Mit etwas mehr Glück hätte man zur Pause auch bereits führen können, doch der Stephan Wicke nur wenig nachstehende Kauffmann im Zwehrener Tor konnte das noch verhindern.
Auf Seiten der Ost-Mosheimer Fans fragte man sich wie man die 2. Hälfte kräftemäßig überstehen würde, zumal man ja nur wenig Möglichkeiten zum Auswechseln hatte und beim Ausfall einiger wichtiger Spieler keine Alternativen hatte. Söhnke Elbeshausen hatte sich erneut zur Verfügung gestellt um der Mannschaft auszuhelfen und mit Marcel Dietrich und Wojtek Lalek standen noch zwei weitere Spieler zur Verfügung um entsprechend zu ergänzen. Besonders viel Gedanken machte man sich wegen der 2 Zeitstrafen von Sebastian Wicke. Doch die Mannschaft gab auf dem Spiel die richtige Antwort für die auftretenden Zweifel der Fans. Angetrieben von dem stärksten Feldspieler Amine Remus und dem nicht zu überwindenden Stephan Wicke im Tor setzte man sich innerhalb von 7 Minuten mit 15:12 ab und konnte beim 18:14 sogar einmal mit 4 Toren in Führung gehen.
Dies war zwar bei einer Spielzeit von 37 Minuten noch nicht die Vorentscheidung, doch es zeigte sich, dass Ost-Mosheim den Willen hatte dieses Spiel trotz der widrigen Umstände mit einer Flut von nicht berechtigten Strafwürfen für den Gegner und zweifelhaften Hinausstellungen gewinnen wollte und auch gewinnen konnte.
Wäre in dieser Phase nicht die 2. Hinausstellung für Philip Bachmann gekommen, hätte man die Führung gut und gerne auf 6 Tore ausbauen können, weil Zwehren in dieser Phase überhaupt nicht im Angriff zurechtkam. Die Führung von Ost-Mosheim hatte dann Bestand bis zur 55. Minute beim 25:23. Doch nun traute man seinen Augen nicht mehr. Sicherlich setzten die Gäste alles dran den drohenden Punktverlust zu vermeiden, doch das Schiedsrichtergespann verlor sämtliche Neutralität und bestrafte Ost-Mosheim über Gebühr. Der Höhepunkt war sicher die Hinausstellung von Stephan Wicke in der 57. Minute, weil er den Ball festgehalten haben sollte. Dies brachte die Zuschauer nun endgültig auf die Palme, die Schieberrufe erfüllten 3 Minuten lang die Hochlandhalle. Doch Dennis Wittig hielt bei seinem Kurzeinsatz auch noch einen wichtigen Ball. Zwehren konnte zwar beim 25:25 noch ausgleichen, weil man im Ost-Mosheimer Angriff zweimal frei knapp am Tor vorbei warf, doch nun legte Helge Kersten den Grundstein für den Sieg. Der letzte Angriff von Zwehren konnte erneut von Stephan Wicke pariert werden und Ost-Mosheim startete den letzten Gegenangriff.
Stefan Griesel konnte zwar den Gegenstoß durch ein schweres Foul an der Mittellinie stoppen, dies wurde dann auch mit 2 Minuten geahndet, doch die Gegenstoßchance war dahin. Die letzten 30 Sekunden spielte Ost-Mosheim dann clever herunter und hatte sogar noch die Chance zum 26. Tor, doch dies wurde nichts.
Nach diesem kampfbetonten Spiel verließ die gegnerische Mannschaft und ihre Trainer schnell die Halle, waren ihr doch nun wieder einmal in Ostheim die Chancen auf die Meisterschaft endgültig genommen worden.
Trotz der personellen Überlegenheit und der Begünstigung durch die Schiedsrichter war die Böttcher Truppe erneut gescheitert. Nicht zuletzt weil sich Ost-Mosheim mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung diesen Sieg erkämpft hatte. Alle Spieler zeigten eine tolle Leistung. Wobei man Peter Wambach auf der zentralen Abwehrposition als Turm in der Schlacht bezeichnet musste, der sich immer wieder packende Zweikämpfe mit Kreisläufer Koniezka lieferte.
Im Angriff überragend Amine Remus und Sebastian Wicke. Besonders hervorheben muss man auch die Leistungen von Alexander Apel der nicht nur Daniel Kinnback gleichwertig ersetzte sondern auch in der Abwehr für seinen Gegenspieler bis auf einmal nicht zu überwinden war. Alles überragte aber die Leistung von Stephan Wicke, der 17 Bälle abwehren konnte und zwei Siebenmeter hielt.

 

Nun gilt es im letzen Heimspiel der Saison in zwei Wochen  auch noch dem Spitzenreiter Hersfeld ein Bein zu stellen, dann würde die Saison ohne Punktverlust in eigener Halle enden. Aber auch wenn dies nicht klappen sollte, hat Trainer Lubadel mit seiner Truppe wieder eine Superleistung gebracht. Wenn man bedenkt, dass man seit Wochen einige Stammspieler ersetzen muss und trotzdem die wichtigen Spiele gewinnt, kann man mit der Entwicklung mehr als zufrieden sein.
Egal wie die letzen drei Spiele ausgehen, auch im dritten Jahr seiner Tätigkeit bei Ost-Mosheim hat der Trainer mit seinem Co Trainer Harald Birk gemeinsam wieder einen tollen Job gemacht.
Da er ja auch bereits für die nächste Saison zugesagt hat, ist auch die Grundlage für eine gute 4. Saison unter Mario Lubadel gegeben.

Mannschaftsaufstellung:
Ost-Mosheim:
Dennis Wittig (56-58.), Stephan Wicke (1-56., ab 59.);
Sebastian Wicke 7, Maximilian Kranz 5, Wojtek Lalek, Amine Remus 6, Alexander Apel 2, Peter Wambach, Helge Kersten 3/1, Philip Bachmann 2/2, Söhnke Elbeshausen
Zwehren:
Sascha Kauffman, Tim Conrad,
Sascha Konietzka 3, Christian Dümer 5/3, Jonathan Rittmeier, Jan Hess 1, Christian Damm 1, Jan Volland 3, Timo Derx 3, Max Staubesand, Björn Nordmann, Michael Griesel 7/4, Nico Stingel, Tim Konnermann
Siebenmeter:
Ost-Mosheim: 4/3
Zwehren 10/7
Zeitstrafen:
Ost-Mosheim: 8
Zwehren: 5
Bericht: Jürgen König

HNA vom 27.03.2012

Marcel Dietrich Marcel Dietrich

Bachmann und Kersten treffen gut
Hünfelder SV - TSV Ost/Mosheim 35:38 (17:19)


Als Sebastian Wicke die Rote Karte sah (42.) und Hünfeld durch TSV-Abwehrfehler zum 28:28 ausglich, schienen zwei sicher geglaubte Punkte wieder in Gefahr zu geraten. Denn bis dahin hatten die Hochländer trotz Defensivschwächen ihre Startschwierigkeiten längst abgelegt und mit dem eingewechselten Spielgestalter Marcel Dietrich beim 17:16 (27.) die Führung übernommen.
Als das Spiel in der 42. Minute zu kippen drohte, steigerte sich der Angriff des Lubadel-Teams. Vor allem Helge Kersten und Philipp Bachmann waren vom HSV nicht aufzuhalten.

Tore: Bachmann 9, Kersten 8/1, Kinnback und Kranz je 6, Dietrich 5, Wicke 2, Remus, Wambach.

TSV Ost-Mosheim - TV Hünfeld 35:38 (17:19)

Zwei Mannschaften ohne Abwehr - Ost-Mosheim dann doch noch Sieger in Hünfeld

 

Wie immer in Hünfeld fand Ost-Mosheim in der Abwehr nicht zum gewohnten Spiel. Zwar ging man durch Daniel Kinnback mit 1:0 In Führung, dies sollte aber bis zur 27. Minute die einzige Führung von Ost-Mosheim sein. Erschreckend schwach die Abwehrformation von Ost-Mosheim, Gott sei Dank aber auch von Hünfeld.

Also entwickelte sich ein Spiel das ständig hin und her ging. Wobei beide Abwehrformationen überhaupt nicht im Bilde waren, und die Angriffe von beiden Mannschaften eigentlich ohne große Gegenwehr blieben. Wobei Hünfeld bis zur 25. Minute deutliche Vorteile hatte und meist mit 2 Toren in Front lag, weil man im Angriff besser kombinierte. Der Angriff von Ost-Mosheim lebte bis dahin eigentlich von Philip Bachmann, Helge Kersten und Daniel Kinnback. Trainer Mario Lubadel nahm schon nach 13 Minuten die erste Auszeit, um die Abwehr wach zu rütteln, doch auch diese Maßnahme zeigte nicht viel Wirkung. Als das Spiel dann im Angriff auch immer schwerfälliger wurde, wechselte er Marcel Dietrich beim Spielstand von 15:13 für Hünfeld ein.

Diese Maßnahme zahlte sich aus, Marcel machte das Spiel schneller, erzielte auch gleich 2 Tore und gemeinsam mit den anderen drehte Ost-Mosheim das Spie. In der 27. Minute ging man erstmals beim Stand von 16:17 in Führung. Bis zur Pause gelang dann sogar in Unterzahl die 17:19 Führung. Sebastian Wicke hatte 2 Minuten bekommen und dann auf der Bank gleich noch mal 2 Minuten hinterher, weil er angeblich außerhalb der Wechselzone aus dem Spielfeld gegangen war. Eine merkwürdige Entscheidung des Zeitnehmers, aber man musste Sie hinnehmen. Genauso wie einige mehr als seltsame Schiedsrichterentscheidungen, wobei man aber eigentlich keine, außer bei einigen nicht gegebenen 7 m nach Abwehr im Raum, wesentliche Benachteiligung erfuhr. Eine Besonderheit im Bezug auf die Schiedsrichter gibt es noch zu erwähnen: Nach Kritik von Seiten Ost-Mosheimer Zuschauer an einer Schiedsrichterentscheidung beleidigte er einen Zuschauer als asoziales "A.............", diese Beleidigung wiederholte er nach Spielschluss noch einmal.

Bei einem Spieler würde dies zu einer mehrwöchigen Sperre führen, doch diese Aktion des Schiedsrichters bleibt von der spielleitenden Stelle unbestraft. Der Ost-Mosheimer Zuschauer erwägt nun eine Beleidigungs-anzeige zu stellen oder eine öffentliche Entschuldigung zu verlangen.

 

Nach der Pause war Sebastian Wicke immer noch 3 Minuten draußen. Doch Ost-Mosheim spielte im Angriff stark auf und setzte sich auf 17:21 ab. Doch durch die löchrige Abwehr von Ost-Mosheim bedingt kam Hünfeld wieder auf und schaffte beim 28:28 den Ausgleich. Mittlerweile hatte Sebastian Wicke, nach seiner 4 Minuten Strafe noch eine zweifelhafte 2 Minuten Strafe aufgebrummt und musste bereits in der 42 Minute mit der roten Karte das Feld verlassen. Nun war einer der sichersten Abwehrspieler nicht mehr mit von der Partie und man musste um die 2 Punkte bangen. Doch im Angriff wurde man stärker und Helge Kersten und Philip Bachmann waren von der Hünfelder Abwehr nicht zu halten. Bewundernswert wie Helge Kersten von der Außenlinie zwei Bälle auf unnachahmliche Weise im Tor unterbrachte. Auch Philip setze sich immer wieder durch. Maxi Kranz erzielte auch in der Schlussphase ein wichtiges Tor zum 34:35. Nun versuchte es Hünfeld mit der Brechstange und scheiterte zweimal an Stephan Wicke, Ost-Mosheim nutze diese Chance und setzte sich letztendlich mit 3 Toren durch.

Der Sieg täuscht allerdings über eine katastrophale Abwehrleistung, besonders im Mittelbereich und auf den Halbpositionen hinweg. Mit einer durchschnittlichen Abwehrleistung wäre man sicherlich unter 25 Gegentoren geblieben. Man kann sich bei der noch schwächeren Abwehr der Hünfelder bedanken, dass dieses Spiel gewonnen wurde. In der Abwehr brauch man keinen Spieler hervorheben, weil sich alle dem schwachen Niveau anpassten. Im Angriff waren es hauptsächlich vier Spieler die Akzente setzten, Philip Bachmann, Helge Kersten Marcel Dietrich und Daniel Kinnback. Maxi Kranz brauchte lange um in Tritt zu kommen, konnte aber am Schluss doch noch sehr wichtige Tore erzielen. Philip Bachmann hat momentan eine sehr gute Form und war mit 9 Feldtoren der erfolgreichste Schütze bei beiden Mannschaften, sehr stark seine Tore im direkten  Duell gegen seinen Abwehrspieler, er ließ ein um das andere Mal seine Gegenspieler sehr alt aussehen. Auch der erst kurz vor der Halbzeit eingewechselte Marcel Dietrich konnte auf der Mittelposition überzeugen, er machte viel Druck und erzielte auch 5 Tore.

 

Mannschaftsaufstellung:

Stephan Wicke, Dennis Wittig;

Marcel Dietrich 5, Sebastian Wicke 2 (42. Minute rote Karte), Maximilian Kranz 6, Wojtek Lalek (nicht engesetzt), Daniel Kinnback 6, Amine Remus 1, Peter Wambach 1, Helge Kersten 8/1, Philip Bachmann 9.

Es fehlten: Matthais Proll, Björn König und Alexander Apel (Handverletzung)

TSV Ost-Mosheim – TV Alsfeld 36:29 (19:14)

Vor dem Spiel gegen den starken Aufsteiger Alsfeld, dessen Stärke man im Hinspiel in Alsfeld zu spüren bekam, hatte Trainer Mario Lubadel weiterhin personelle Probleme. Neben Björn König und Matthias Proll musste er auf Sebastian Wicke verzichten, der wegen Bereitschaft bei der Edeka nicht am Spiel teilnehmen konnte. Sicherlich nach seiner grandiosen Leistung im letzten Spiel in Wesertal ein herber Verlust. Dafür war aber Daniel Kinnback wieder mit von der Partie und Mario Lubadel griff auf Sönke Elbeshausen zurück, um die Abwehr zu stabilisieren. Sönke, der wegen seiner immer wieder aufbrechenden Schulterverletzung diese und letzte Serie nicht zum Einsatz kommen konnte, erklärte sich auch sofort zum Einsatz bereit. Er wird auch in der kommenden Serie als Co Trainer zur Verfügung stehen. Mario Lubadel stellte die Mannschaft um und gab Wojtek Lalek von Anfang an die Chance auf der Linksaußenposition, dafür musste Helge Kersten an den Kreis.

Von Beginn an ergab sich ein hochklassiges Spiel, Ost-Mosheim löste die Aufgabe im Angriff spielerisch, die Gäste aus Alsfeld setzten auf die Wurfkraft von Jochen Stradal, der auch die ersten drei Tore zum 2:3 erzielen konnte. Doch danach wurde er von Helge Kersten neutralisiert und Ost-Mosheim  setzte die  Akzente im Spiel.  Hinzu kam eine überragende Leistung von Stephan Wicke im Tor. Auch die Abwehr steigerte sich. Durch den treffsicheren Daniel Kinnback und einen überragenden Philip Bachmann nahm Ost-Mosheim nach dem 8:8 endgültig auch im Angriff das Heft in die Hand.

Über 8:8 setze man sich erstmals mit drei Toren beim 11:8 ab. Kurz vor der Pause konnte man nach erfolgreichen Paraden von Stephan Wicke den Vorsprung durch eingeleitete Gegenstöße auf 19:14 erhöhen. Nach der Pause konnte Alsfeld in Überzahl beim 20:18 wieder auf zwei Tore heran kommen, doch die Wende im Spiel konnte von den Gästen nicht eingeläutet werden. Ein Verdienst von dem nun das Tor hütenden Dennis Wittig, der durch seine spektakuläre Paraden die  Alsfelder zur Verzweiflung brachte. Bedingt durch diese Leistungen und das flexible Angriffsspiel sowie eine konsequente Abwehrleistung von Helge Kersten gegen Stradal und im Zentrum der Abwehr von Sönke Elbeshausen, konnte sich Ost-Mosheim bis zur 45. Minute wieder vorentscheidend mit 26:20 absetzen.

Doch der Gegner aus Alsfeld steckte nicht auf, besonders der agile Czaja war im Angriff nur schwer in den Griff zu bekommen. Doch Philip Bachmann und Helge Kersten setzten im Angriff weiter die Akzente und wenn es einmal eng wurde waren die anderen Spieler erfolgreich.

Alsfeld hatte konditionell nichts mehr entgegen zu setzen und konnte sich am Schluss noch bei seinem Torhüter bedanken, dass der Sieg von Ost-Mosheim nicht noch höher ausgefallen ist.

Bei einer harmonischen Mannschaftsleitung ragte diesmal Philip Bachmann heraus, auch Daniel Kinnback konnte meist sicher verwandeln. Helge Kersten war sicherlich durch die Herausnahme von Stradal und seiner engagierte Leistung im Angriff wieder einer der stärksten Spieler. Sehr stark auch Wojtek Lalek auf der Linksaußenposition. Auch Amine Remus lenkte das Angriffsspiel gekonnt und erzielte auch sehr wichtige Tore. Erfreulich auch, dass Marcel Dietrich nach seiner späten Einwechselung sofort gut ins Spiel fand, einen Siebenmeter herausholte und ein Tor warf. Sönke Elbeshausen stand in der zentralen Abwehrposition so sicher, als wenn er schon die ganze Serie auf dieser Position gestanden hätte. Erneut eine gute Leistung der Mannschaft die auch diesmal durch mehr Zuschauer als in vergangenen Heimspielen belohnt wurden. Keiner der Zuschauer wird seinen Besuch in der Hochlandhalle bereut haben, man sah ein gutes Handballspiel. Wobei der Gener aus Alsfeld eigentlich nie aufsteckte und der erwartet schwere Gegner war. Diese Mannschaft hat sehr viel Potential und wird sicherlich auch noch den einen oder anderen Gegner überraschen. Nur durch eine überdurchschnittliche Leistung konnte Ost-Mosheim den Sieg sichern. (Jürgen König)

 

Tore:  Daniel Kinnback  7, Helge Kersten 6/3, Philip Bachmann 6/1, Maximilian Kranz 6, Amine Remus 5, Wojtek Lalek  4, Peter Wambach 1, Marcel Dietrich 1

HSG Wesertal - TSV Ost-Mosheim 33:22 (17:10)

Die Auswärtshelden von Wesertal Die Auswärtshelden von Wesertal

Sebastian Wicke übernahm Verantwortung und war nicht aufzuhalten

 

Die Fahrt nach Wesertal musste Ost-Mosheim ohne Matthias Proll, Björn König und Daniel Kinnback antreten. Die ersten beiden sind immer noch verletzt, Daniel Kinnback war mit der Gehörlosen Nationalmannschaft unterwegs. Durch die Auswärtsniederlagen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte war Ost-Mosheim gewarnt und wollte nicht erneut an einen Gegner der um den Klassenerhalt kämpft Punkte verschenken. Nach dem im Spiel gegen Eschwege bereits ein Aufwärtstrend zu verzeichnen war, hoffte man, dass die Mannschaft auch ohne die drei Stammspieler einen Sieg erringen könnte.

 

Ost-Mosheim begann sehr verhalten und konnte die ersten 10 Minuten nicht überzeugen. Wesertal war 1:0 in Führung gegangen, konnte aber die Führung nicht lange halten. Bis zum 4:4 war das Spiel ausgeglichen, dann setzte sich Ost-Mosheim auf 4:10 ab. Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnte man schon erkennen, dass man an diesem Tag gegen diesen Gegner keine Probleme bekommen würde. Zwar konnte Maxi Kranz aus dem Rückraum keine Tore erzielen, doch dies war auch nicht nötig, da man mit Helge Kersten und Sebastian Wicke an diesem Tag zwei sehr gut aufgelegte Angreifer hatte, die immer wieder ihre Gegner stehen ließen und zu sehenswerten Toren kamen. Insbesondere Sebastian Wicke hatte einen echten Sahnetag erwischt. Er tauchte auf allen Positionen auf und erzielte Tor um Tor. So war es dann auch nicht entscheidend, dass aus den Rückraum relativ wenig Tore fielen. Angetrieben von Amine Remus auf der Mittelposition kamen die Angreifer von Ost-Mosheim immer wieder in gute Wurfpositionen. Die Abwehr stand gegen die Angreifer aus Wesertal sehr gut, wenn es erforderlich war, konnten beide Torhüter, Stefan Wicke in der 1. Hälfte und nach der Pause Dennis Wittig durch Ihre Paraden einige Tore verhindern. So war es dann eigentlich klar, dass Ost-Mosheim bis zur Pause mit 17:10 klar führte. Bemerkenswert, dass die Heimmannschaft innerhalb von 20 Minuten nur 3 Tore erzielte, davon ein Siebenmeter.

 

Nach der Pause das gleiche Spiel, Ost-Mosheim überlegen und der Gegner konsterniert. Innerhalb weniger Minuten konnte man aus dem 17:10 eine 20:10 Führung machen. Diesen Vorsprung konnte man dann halten und sogar beim 27:14 auf 13 Tore ausbauen. Nun zeigte sich, dass die Mannschaft im Zeichen der totalen Überlegenheit sich zu sehr auf Einzelaktionen verließ und dann auch in der Abwehr etwas nachlässiger wurde. Bei voller Konzentration wäre sicherlich der Sieg noch wesentlich höher ausgefallen. Eigentlich schade, dass so ein renommierter Verein wie Wesertal momentan eine Mannschaft hat, die auch jeden Kampfgeist und jedes Aufbäumen vermissen ließ. Wenn man den Abstieg vermeiden will, muss man schon kämpferisch was zulegen. Andere Gegner aus dem unteren Tabellendrittel tun dies. Wie man dann an der Niederlage von Ost-Mosheim in Landwehrhagen sieht, auch erfolgreich.

 

Durch den Ausfall von Daniel Kinnback rückte Konstantin Latza als Linkshänder in den Kader. Er bekam auch in den letzten 10 Minuten seine Chance von Trainer Mario Lubadel. Nach dem er von Außen einmal am Torhüter gescheitert war bekam er doch die Gelegenheit sein erstes Landesliga Tor zu erzielen. Er verwandelte 5 Minuten vor dem Ende der Partie einen 7m. Wenn Konstantin sich im Training reinhängt und konzentriert an sich arbeitet, hat er auf Grund seiner Körpergröße, seiner Sprungkraft und der Tatsache, dass er Linkshänder ist im nächsten Jahr eine Chance in den Landesliga Kader aufzurücken. Dafür muss er aber wollen und bereit sein sich auch mal zu quälen. Maxi Kranz sollte ihm ein Beispiel geben, wie man mit Willen, Talent und Einsatz sich in der Landesliga behaupten kann.

 

Tore: Sebastian Wicke 11, Helge Kersten 9/4, Philip Bachmann 4, Peter Wambach 3, Amine Remus 2, Wojtek Lalek 2, Amine Remus 2, Marcel Dietrich 1, Konstantin Latza 1

TSV Ost-Mosheim - ETSV Eschwege 29:26 (11:12)

Hart umkämpfter Sieg gegen Eschwege

 

Immer noch ohne Björn König und Matthias Proll stand dem TSV Ost-Mosheim gegen den Tabellennachbarn Eschwege ein schweres Spiel ins Haus. Nach der enttäuschenden Auswärtsniederlage in Landwehrhagen, wollte man die Scharte im Heimspiel wieder auswetzen.

Doch in der ersten Hälfte kam Ost-Mosheim weder im Angriff noch in der Abwehr richtig in Tritt. Die Abwehr ließ sich vereinzeln und die Angriffe waren nicht effektiv. Als Folge davon war dann der Gast immer mit ein oder zwei Toren in Führung. Ost-Mosheim konnte nicht überzeugen. Es war Dennis Wittig im Tor zu verdanken, dass Eschwege sich nicht absetzen konnte. Immer wieder verlor man dann die Übersicht und es sah nicht gut aus. Mit Ausnahme von Maxi Kranz und Helge Kersten vertändelte der restliche Angriff selbst klare Chancen. Aber dem Gast ging es ähnlich, auch seine Angriffe wurden nicht immer erfolgreich abgeschlossen.

 

In der Pause machte Trainer Mario Lubadel klare Ansagen an die Mannschaft. Nach Wiederbeginn war Ost-Mosheim nicht mehr wieder zu erkennen. Man kombinierte im Angriff flüssig und stellte sich in der Abwehr nun dem stärksten Eschweger Angreifern entgegen und bekam dann immer mehr Oberwasser. Es dauerte aber bis zur 45. Minute ehe sich Ost-Mosheim erst einmal mit 3 Toren absetzen konnte. Beim Spielstand von 24:21 steuerte man auf einen Sieg zu. Doch Eschwege bäumt sich auf und konnte den Ausgleich erzielen. Nun zeigte aber Ost-Mosheim, dass man in diesem kampfbetonten Spiel nicht gewillt war das erste Heimspiel der Serie zu verlieren.

Gerade in dieser Phase war es Stephan Wicke im Tor, der einige hochkarätige Chancen der Eschweger zunichte machte. Gestützt auf den mittlerweile sehr wurfstarken Maxi Kranz und einen sehr guten Linksaußen Helge Kersten wurde man nun im Angriff stärke und setzte sich mit 27:24 ab. Eschwege bäumte sich zwar noch einmal auf und kam bis auf 27:26 heran, doch Helge Kersten verwandelte seinen dritten 7m und Maxi Kranz erzielte den 29. Treffer. Bei einer Restspielzeit von 1 Minute war das Spiel nun gelaufen. Der Eschweger Angriff konnte abgewehrt werden und Ost-Mosheim hatte noch eine Chance das 30. Tor zu erzielen, doch der Wurf ging am Tor vorbei.

 

Alles in allem auf Grund der guten 2. Hälfte ein verdienter Sieg.

In der Partie war Kampf Trumpf und beide Seiten schenkten sich nichts. Eschwege wollt Ost-Mosheim die erste Heimniederlage beibringen, doch das Lubadel Team legte in der 2. Hälfte den Schalter um und kam mit mehr Einsatz doch noch zum verdienten Sieg.

 

Sicherlich war gegenüber dem Spiel gegen Landwehrhagen eine klare Leistungssteigerung zu verzeichnen. Besonders bleibt zu erwähnen, dass Maxi Kranz die Rolle als Vollstrecker sehr gut annimmt und dadurch der Ausfall von Matthias Proll einigermaßen kompensiert werden konnte.

Wie lange Matthias Proll und Björn König noch ausfallen ist sehr ungewiss.

Neben Maxi Kranz muss man die Leistung von Helge Kersten im Angriff besonders hervor heben. Helge bringt schon seit Wochen eine konstante Leistung. Besonders cool sein Siebenmeter zum 28:26 in der entscheidenden Phase.

Auch bei Philip Bachmann konnte man eine deutliche Leistungssteigerung verbuchen.

 

Tore: Helge Kersten 9/3, Maxi Kranz 7, Philip Bachmann 5/1, Amine Remus 3, Alexander Apel 3. Daniel Kinnback 1, Marcel Dietrich 1

HNA vom 01.03.2012

TSV Ost/Mosheim - Eschweger TSV (Sa. 19.30 Uhr)

Die Hochländer sind gewarnt. Denn die Gäste haben sich nach verhaltenem Saisonstart mittlerweile in die vordere Tabellenhälfte gespielt und sind der Sieben von TSV-Trainer Mario Lubadel mit drei Punkten Rückstand dicht auf den Fersen. Zuletzt schrammten Uwe Findeisen und Co. haarscharf an einem doppelten Punktgewinn gegen den Titelanwärter Baunatal (35:35) vorbei. Dennoch will sich das Team um den erfahrenen Helge Kersten für die in Landwehrhagen erlittene Niederlage rehabilitieren und schnellst möglich wieder in die Erfolgsspur kommen.

HNA vom 28.02.2012

HSC Landwehrhagen - TSV Ost/Mosheim 27:25 (14:11)


Ihr drittes Auswärtsspiel in Folge konnten die Hochländer nicht für sich entscheiden. Obwohl die Lubadel-Sieben ohne die verletzten Björn König (Fuß) und Matthias Proll (Knie) auskommen musste, verlief die Partie bis zum 18:12 (40.) weitgehend nach Plan. Doch bis auf Maximilian Kranz, der den Ausfall von Matthias Proll mit seinen acht Treffern kompensieren konnte, ließen einige Akteure laut TSV-Macher Jürgen König die nötige Einstellung vermissen. Im Angriff schloss Ost/Mosheim zu nachlässig ab, in der Defensive packte es gegen Hinz und Co. nicht konsequent genug zu, so dass der abstiegsbedrohte HSC die Wende erzwang.

Tore: Kranz 8, Bachmann 4/3, Kersten 4/1, Kinnback und Remus je 3, Dietrich, Wicke.

HNA vom 14.02.2012

Hinein ins Vergnügen: Philipp Bachmann erzielt hier eines seiner sechs Tore für den TSV Ost/Mosheim. Fliedens Ferenc Szlauko kann dem Ball nur hinterherschauen. Hinein ins Vergnügen: Philipp Bachmann erzielt hier eines seiner sechs Tore für den TSV Ost/Mosheim. Fliedens Ferenc Szlauko kann dem Ball nur hinterherschauen.

TSV Ost/Mosheim - TV Flieden 30:18 (14:9)

Ost/Mosheim bezahlt Pflichtsieg gegen Flieden teuer durch Verletzung von Björn König

 

Gegen den Tabellenletzten fanden die Hochländer nur schwer in die Partie und mussten anfangs einem Rückstand hinterher laufen. Beim 7:7 (20.) glich der TSV erstmals auf und baute trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Kreisläufer Björn König fortan seine Führung kontinuierlich aus. Als starker Rückhalt erwies sich TSV-Torhüter Dennis Wittig, der zahlreiche Würfe der Fliedener parierte. Im Angriff überzeugten Philipp Bachmann (6/1), Matthias Proll (7) sowie Maximilian Kranz (5).

Die weiteren Treffer für die Hochländer erzielten Dietrich, Kinnback und Wicke je 3, Kersten 2, König.

TSV Ost-Mosheim - TV Flieden 30:18 (14:9)

Heimsieg gegen Flieden nach zögerlichen Auftakt

 

Gegen die Mannschaft aus Flieden tat sich Ost-Mosheim die ersten 20 Minuten sehr schwer.

Anscheinend hatte man die generische Mannschaft unterschätzt, man kam im Angriff überhaupt nicht mit der offensiven Abwehr zurecht und auch in der Abwehr agierte man sehr zögerlich. Die Konsequenz war, dass der Gast aus Flieden diese Nachlässigkeit ausnutzte und mit 3:0 in Führung ging. Nach einigen Fehlversuchen und Ballverlusten dauerte es bis zur 7. Minute bis Ost-Mosheim durch Matthias Proll das erste Tor erzielte. Beim Spielstand von 4:2 in der 12. Minute nahm Trainer Lubadel schon früh eine Auszeit und rüttelte seine Mannen wach. Er stellte dann um und setzte den bis dahin auf Linksaußen spielenden Helge Kersten auf der Mittelposition ein. Ab sofort war der Angriff wesentlich druckvoller. Von nun an drehte Ost-Mosheim das Spiel. Es dauerte dann bis zur 20. Minute bis zum ersten Ausgleich beim 7:7. Doch noch immer tat man sich schwer, doch Flieden war nun auch nicht mehr so sicher in der Wurfausbeute und konnte das mittlerweile schnelle Spiel von Ost-Mosheim nicht aufhalten. Das Spiel wurde dann für 10. Minuten unterbrochen, weil sich Kreisläufer Björn König am Kreis schwer am Fuß verletzte und anschließend zur Untersuchung in das Krankenhaus Melsungen transportierte. Gott sei Dank erwies sich die Verletzung nicht als Bruch des Sprunggelenkes, er wird aber auch in den nächsten Wochen fehlen. Nach der unfreiwilligen Pause erholte sich Ost-Mosheim von dem Schock und erhöhte den Vorsprung von 10:9 in den letzten 10 Minuten auf 14:9 zur Pause.

Nach der Pause setzte Ost-Mosheim das konzentrierte Spiel fort und kam bis zur 45. Minute auf eine klare Führung von 20:13. Gerade in dieser Phase und bis zum Ende des Spieles wurden viele Chancen ausgelassen und es gab allein in der 2. Hälfte 6 Pfosten- oder Lattentreffer. Flieden konnte aber die schlechte Chancenauswertung nicht nutzen und hatte im Angriff nicht viel entgegen zu setzen. Die Würfe aus dem Rückraum entschärfte Dennis Wittig immer wieder und auch gegen den Linksaußen zeigte er einige Glanzparaden.

 

Der 30:18 Sieg hätte bei mehr Konzentration wesentlich höher ausfallen können, doch wahrscheinlich war bei einigen Spielern wegen des Tabellenstandes von Flieden die Konzentration nicht so wie gewohnt. Nach den schwachen ersten 20 Minuten tat die Mannschaft aber doch genügend um das Spiel noch sicher zu gewinnen. Flieden verfügt über eine ganze Reihe von guten Einzelspielern, aber im Gegensatz zu Ost-Mosheim gelang den Gästen das notwendige Mannschaftsspiel wegen fehlender Abstimmung untereinander nicht so gut. Die Angriffsversuche von Szabo und Co. waren zu sehr auf Einzelaktionen bezogen. Zwar erzielte Tomasz Szabo 8 Tore, dies allerdings bei mehr als 20 Wurfversuchen. Bei Ost-Mosheim war der Rückraum mit Matthias Proll, Philip Bachmann und Maxi Kranz wesentlich erfolgreicher. Wobei Matthias Proll sehr gut traf und bei einigen Würfen auch noch Pech hatte. Sehr positiv zu werten die erneute Leistungssteigerung von Philip Bachmann, der auch schon in Mühlhausen eine gute Angriffsleistung brachte. Gerade in der 2. Hälfte war Flieden gegen das schnelle Kombinationsspiel von Ost-Mosheim machtlos. Wenn die Außen noch ihre Chancen besser genutz hätten, wäre der Sieg noch höher ausgefallen. Ziemlich dürftig war erneut die Ausbeute bei den 7m, von fünf Strafwürfen konnten nur einer verwandelt werden.

Amine Remus und Peter Wambach wurden auf Grund ihrer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzungen noch geschont.

 

Tore: Matthias Proll 7, Philip Bachmann 6/1, Maxi Kranz 4, Marcel Dietrich 3, Sebastian Wicke 3, Daniel Kinnback 3, Helge Kersten 2, Björn König 1

HSG Twistetal - TSV Ost-Mosheim 26:25 (14:14)

Knappe Niederlage in der Hölle von Twistetal

Nach der unnötigen Niederlage in Großenlüder war man sich im Ost-Mosheimer Lager klar, dass es bei dem Aufsteiger Twistetal sehr schwer werden würde,diese Scharte von Grossenlüder auszuwetzen.
Trainer Mario Lubadel musste erneut auf seinen Spielmacher Amine Remus verzichten, hatte aber alle anderen an Bord.
Beide Mannschaften begannen in der engen Halle mit sehr offensiven Deckungsformationen.
Wobei Ost-Mosheim durch gute Leistungen von Torhüter Dennis Wittig und die treffsicheren Außen Helge Kersten, Daniel Kinnback und den gerade in der ersten Hälfte sehr stark werfenden Matthias Proll bis zur 20 Minute immer mit zwei bis drei Toren in Führung lag.
Es gab genug Möglichkeiten die Führung noch auszubauen, doch mit zunehmender Spielzeit wurde die Heimmannschaft immer stärker. Angetrieben durch die frenetischen Zuschauer gelang es Twistetal in Überzahl erstmals in der 25. Minute beim 12:12 den Ausgleich zu erzielen.
Allerdings war Ost-Mosheim auch da schon in Unterzahl.
Letztendlich haben die Zeitstrafen gegen Ost-Mosheim gerade in den letzten 10 Minuten des Spieles, den Ausschlag für den glücklichen Sieg der Gastgeber gegeben.

Nach der Pause hatten es beide Mannschaften sehr schwer in das Spiel zu kommen. Die  Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun und wurden der Aufgabe nicht gerecht.
Wenn Sie bereits in den ersten Minuten der Partie, das eine oder andere Foul geahndet hätten, wäre das Spiel sicherlich nicht so hart geworden. Auf beiden Seiten wurde sehr hart gespielt, wobei dann bei den Entscheidungen der Schiedsrichter die Heimmannschaft klar bevorteilt wurde.

Doch dies war für die gut eingestellte Mannschaft von Mario Lubadel eigentlich kein Problem, trotz laufender Unterzahl hatte man den Gegner im Griff und führte meist mit zwei oder 3 Toren.
Gerade von der 30. bis zur 50. Minute war Stefan Wicke im Tor der Garant für die Führung, erhielt alles was zu halten war.
In der 51. Minute bei einem Spielstand von 21:24 sah alles nach einem knappen Sieg für Ost-Mosheim aus.

Doch nun kochte die Halle, jede Schiedsrichter Entscheidung und jede Abwehraktion von Ost-Mosheim führte zu regelrechten Tumulten unter den Zuschauern. Die Ost-Mosheimer Spieler wurden bei jeder Aktion beschimpft und teilweise auch bedroht.
Denn die aggressiven Zuschauer vor der Theke waren nur durch ein Netz vom Spielfeld getrennt.
Unter den ständigen Beschimpfungen hatte besonders Torhüter Stefan Wicke zu leiten, der am nächsten an den aggressiven Zuschauern dran waren.
Matthias Proll wurde bei jeder Aktion ausgebuht oder ausgepfiffen, bei jeder Abwehr Aktion forderten die Zuschauer dann ein 2 Minuten Strafe und einen 7m gegen Ost-Mosheim.

Die Schiedsrichter waren dem Druck nicht mehr gewachsen und folgten diesen Forderungen.
Die Konsequenz war, dass in den letzten 10 Minuten Ost-Mosheim nur noch in Unterzahl spielte. Davon 8 Minuten sogar in doppelter Unterzahl. Eine Minute sogar mit 3 gegen 6.

Doch noch immer führte man. Allerdings war der Ausgleich nicht mehr aufzuhalten.
Zwei Minuten vor dem Ende kam es dann zu einer hässlichen Szene, die man eigentlich im Handball nicht kennt.
Als er in doppelter Überzahl das 24:24 erzielt hatte drehte die Nr. 8 von Twistetal total durch.
Er wendete sich den Ost-Mosheimer Zuschauern zu, zog seine Hose herunter und zeigte den Zuschauern das entblößte Hinterteil.

Diesen Affront belohnten die Schiedsrichter zwar mit der roten Karte, aber nun war die Stimmung noch explosiver.
Als dann Matthias Proll auf Halblinks gefoult wurde, der Pfiff kam und er trotzdem noch auf das Tor warf, musste er auch nach seiner dritten Zeitstrafe ausscheiden.

Trotz dieses Handicaps  da auch noch Helge Kersten 2 Minuten absitzen musste, kam Ost-Mosheim im Gegenzug durch Daniel Kinnback zum 24:25.

Es war nur noch eine Minute zu spielen.
Doch die Schiedsrichter machten Twistetal durch eine zweifelhafte Entscheidung, die mit einer 2 Minuten Strafe und einem 7m geahndet wurde den Ausgleich zum 25:25 möglich.
Bei einer Restspielzeit von 40. Sekunden war Ost-Mosheim nun in Ballbesitz.

Doch wie es so im Handball ist, anstatt sich mit dem Unentschieden zufrieden zu geben und gegebenenfalls ein Zeitspiel hinzunehmen versuchte man das Spiel noch zu gewinnen.

Ein Querpass fand nicht die gewünschte Adresse und landete im Aus. Twistetal hatte Einwurf, Ost-Mosheim noch immer in Unterzahl, konnte den Pass auf einen gut positionierten Angreifer nicht mehr verhindern, der lief allein auf das Tor zu und erzielte den viel umjubelten Siegtreffer 3 Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Alles in allem ein unverdienter Sieg für die Heimmannschaft. Auf Grund der kämpferischen Leistung unter derart schwierigen Umständen hätte das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient.
Wenn man allerdings in dieser Halle in Mühlhausen nicht 5 Minuten vor Schluss mit mindestens 5 Toren führt, kann man hier eigentlich nicht gewinnen.

Die eigentlich, bis auf wenige Ausnahmen, sympathischen Spieler von Twistetal lassen sich von den Anfeuerungen der Zuschauer motivieren, die generischen Mannschaften knicken ein und nur ganz wenige Schiedsrichter lassen sich von dieser lautstarken Kulisse nicht beeindrucken.

Die beiden angesetzten Schiedsrichter waren jedenfalls dieser Partie auf keinen Fall gewachsen, mit zunehmender Dauer des Spieles erwiesen sie sich als wahre Heimschiedsrichter, die besonders in der 2. Hälfte alle Entscheidungen zu Gunsten der Heimmannschaft auslegten.
12 Zeitstrafen gegen Ost-Mosheim,4 Zeitstrafen gegen Twistetal sprechen eine eigene Sprache, das Verhältnis bei den 7m war ähnlich mit 4:7.

Auch einige aberkannte Tore von Ost-Mosheim, allein 2 Tore von Wojtek Lalek und ein Tor von Daniel Kinnback, mehrere Entscheidungen auf Stürmerfoul und andere Kleinigkeiten zeigten ganz klar die Tendenz der Schiedsrichter.

Doch trotzdem hätte es zum Sieg reichen können, wenn man das ganze Spiel über sich bei Ost-Mosheim nicht von der Kulisse hätte beeindrucken lassen.

Beide Torhüter, Helge Kersten, Philip Bachmann und Daniel Kinnback im Angriff waren die stärksten Spieler.
Erfreulich auch, dass Trainer Lubadel dem Mannschaftskapitän Peter Wambach wieder Vertrauen schenkte. Peter Wambach bedankte sich auch dafür mit einer astreinen Abwehrleistung und einem Tor in der wichtigen Phase des Spieles.

Nun heißt es in den nächsten Spielen diese beiden Auswärtsniederlagen wieder vergessen zu lassen.
Wobei man die Niederlage in Mühlhausen nicht so hoch hängen muss, da werden auch andere Mannschaften noch Federn lassen müssen.

Tore: Helge Kersten 6/2, Philip Bachmann 6, Daniel Kinnback 6, Matthias Proll 5, Maximilian Kranz 1, Peter Wambach 1.

TSV Ost-Mosheim - HSG Twistetal 36:30 (19:16)

Marcel Dietrich und Maxi Kranz in guter Form


Gegen den Aufsteiger aus dem Waldecker Land, tat sich Ost-Mosheim bis zur 25 Minute sehr schwer. Beim verteilten Spiel gelang es nicht die gefährlichen Rückraumspieler Lars Fingerhut und Benjamin Buchloh in den Griff zu bekommen, da die 6:0 Abwehr zu defensiv agierte. So konnte der Aufsteiger das Spiel ausgeglichen gestalten. Beide Mannschaften erwiesen sich im Angriff als sehr durchschlagskräftig. Beim Spielstand von 15:15 ging dann ein Ruck durch die Ost-Mosheimer Mannschaft, die Abwehr wurde umgestellt und der Gegner hatte von nun an erhebliche Probleme sich gegen die Ost-Mosheimer 3:2:1 Formation durchzusetzen. Auch im Angriff stellte Trainer Lubadel um und brachte mit Marcel Dietrich und Maximilian Kranz zwei neue Leute in den Rückraum. Diese Umstellungen zahlten sich dann aus. Innerhalb von 5 Minuten konnte sich Ost-Mosheim mit 19:15 absetzen, zwar konnte kurz vor der Pause der Gast noch den Anschlusstreffer zum 19:16 erzielen, doch man merkte, dass die Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten jetzt den Gegner im Griff hatte. Genauso ging es nach der Pause weiter, die Abwehr stand nun besser als in der ersten Hälfte und vorne wurde konzentrierter gespielt. Zwar deckte Twistetal nun auch offensiver doch die Tore von Marcel Dietrich, Maxi Kranz und Philip Bachmann waren nicht zu verhindern. Besonders ist hier Marcel Dietrich zu erwähnen, der sich immer wieder einen Weg durch die gegnerischen Abwehrreihen bahnte und bei ca. 30 Minuten Spielanteil 8 Treffer erzielte. Auch Maximilian Kranz stand in der Wurfausbeute ihm nicht viel nach und erzielte mit seinen knallharten Würfen aus dem Rückraum 6 Treffer. Helge Kersten war auf Linksaußen eine sichere Bank und erzielte ebenfalls 6 Tore ohne einen Fehlversuch.

Bewundernswert waren auch die Alleingänge von Sebastian Wicke, der sich nach eigener Balleroberung gegen die gesamte Mannschaft von Twistetal durchsetzen konnte und aus diesen Aktionen drei herrliche Tore erzielte.


Die Gäste hielten zwar auch in der 2. Hälfte noch dagegen, doch mussten Sie die Überlegenheit der Ost-Mosheimer anerkennen. Wie stark Ost-Mosheim in der 2. Hälfte aufspielte beweist sicherlich auch der Umstand, dass man in der 41. und 42. Minute, nach Hinausstellungen von Kranz, Wicke und Proll nur noch mit 3 gegen sechs stand und trotzdem in dieser Zeit nur ein Gegentor kassierte. Zwischenzeitlich kam Twistetal bei 27:24 mal auf drei Tore heran, doch Ost-Mosheim konterte und ging mit 30:24 in Führung. Diese Führung hatte dann Bestand und wurde

beim 35:27 sogar auf 8 Tore ausgebaut. Doch nun wollte man zuviel und vertändelte einige Angriffe. Die Gäste nutzten dies und konnten nach dem 36:28 noch zwei Tore zum Endstand erzielen.

Als Fazit aus diesem Spiel kann man ziehen, dass man keinen Aufsteiger unterschätzen sollte, gerade in der 1. Hälfte zeigte sich, dass man auf einen starken Gegner traf, der der Mannschaft von Ost-Mosheim alles abverlangte. Im Gegensatz zu dem Spiel gegen Körle musste die Mannschaft hier alle Reserven aufbieten um den starken Aufsteiger im Griff zu behalten. Twistetal besitzt auf beiden Halbpositionen überdurchschnittlich starke Werfer, die auch unseren beiden Torhütern das Leben schwer machten. Entscheidend für den dann doch noch klaren Sieg waren sicherlich die Umstellung der Abwehr und die Einwechselung von Marcel Dietrich und Maximilian Kranz, die beide eigentlich dem Spiel eine Wende gaben. Alles in allem ein verdienter Sieg auch in dieser Höhe. Allerdings war die Abwehr in den ersten 25 Minuten überhaupt nicht im Bilde.

Sicherlich muss man sich steigern, wenn man in 14 Tagen in Mühlhausen in der engen Halle und mit den stimmgewaltigen Zuschauern im Rücken der Heimmannschaft auch siegen will. Doch nun steht erst mal am kommenden Sonntag das schwere Auswärtsspiel bei Großenlüder auf dem Programm. Bisher waren wir in Großenlüder immer siegreich, doch in dieser Saison spielt Großenlüder eine sehr gute Rolle in der Liga. Auch hier wird die Abwehr gegen die wurfgewaltigen Rückraumspieler wieder stark gefordert werden.

Tore: Marcel Dietrich 8, Maxi Kranz 6, Helge Kersten 6, Philip Bachmann 5, Sebastian

Wicke 4, Amine Remus 3, Matthias Proll 2, Daniel Kinnback 1, Alexander Apel 1

HNA vom 17.01.2012: HSG Körle/Guxhagen - TSV Ost-Mosheim 16:35 (5:15)

Lücke gefunden: Ost/Mosheims Marcel Dietrich erzielt eines seiner vier Tore. Lücke gefunden: Ost/Mosheims Marcel Dietrich erzielt eines seiner vier Tore.

Kinnback wirbelt vor der Pause

Landesliga-Derby: Ost/Mosheim kanzelt HSG ab

 

SCHWALM-EDER. Klare Derby-Angelegenheit: Mit 35:16 (15:5) entschied der TSV Ost/Mosheim das Kreisduell der

Handball-Landesliga der Männer bei der HSG Körle/Guxhagen für sich. In einer Begegnung, die jegliche Brisanz vermissen ließ. Die HSG, die kurzfristig auf Kai Würschmidt (beruflich verhindert) und Martin Reinbold (krank) verzichten musste, agierte gerade im Rückraum zu harmlos. Deshalb biss Oliver Fritzschner, der bereits nach drei Minuten verletzungsbedingt auszufallen drohte, die Zähne zusammen. Er war aber weitgehend auf sich allein gestellt und konnte - abgesehen von seinen fünf Toren - kaum etwas gegen den kompakten Deckungsverband der Hochländer ausrichten. „Ostheim war aggressiver und beweglicher“, erklärte HSGTrainer Mario Schumacher, für den die mannschaftliche Geschlossenheit der Gäste ausschlaggebend war. Kein Wunder also, dass das

Team von TSV-Trainer Mario Lubadel über 8:2 (11.) und 13:3 (23.) die Weichen schnell auf Sieg stellte. Auch dank eines treffsicheren Daniel Kinnback, der sechs seiner insgesamt sieben Tore vor der Pause erzielte, und von seinem

Gegenspieler Niko Imke nicht unter Kontrolle gebracht wurde. „Wir haben eine ordentliche Leistung abgeliefert“, erklärte Lubadel. Der begann - nachdem die befürchtete Gegenwehr des Aufsteigers ausgeblieben war - früh durchzuwechseln. Dass die Schumacher-Sieben den Rückstand noch einmal von 6:17 (34.) auf 10:18 (39.) verkürzen konnte, war nur ein Strohfeuer.

 

Tore Körle/Guxhagen: Fritzschner 5, Kördel 4/2, Köthe 2, Vaupel 2, Döring, Kapischke, Lumm.

Tore Ost/Mosheim: Proll 9/3, Kinnback 7, Dietrich 4, Bachmann 3, Kranz 3, Apel, König und Wicke je 2, Kersten, Lalek, Remus.

HSG Körle/Guxhagen – TSV Ost-Mosheim 16:35 (5:15)

Einseitige Angelegenheit im Schwalm-Eder Derby

Sicherlich  war Ost-Mosheim der Favorit in diesem Derby, doch dass dies so drastisch ausfallen würde, hätten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet.

Man war im Ost-Mosheimer Lager der Meinung ,dass sich die HSG gerade nach der eindeutigen Stellungnahme im Vorbericht der HNA von Trainer Lubadel anstrengen würde und ein spannendes Spiel das Ergebnis wäre.

Doch Körle/Guxhagen war von Anfang an nicht der ebenbürtige Gegner. Man hatte den Eindruck, dass hier ein Spiel zweier Mannschaften mit mindestens 2 Klassen Unterschied von statten ging.
Die Heimmannschaft zeigte keine nennenswerte Gegenwehr und ergab sich bereits in den ersten 10 Minuten ihrem Schicksal.
Also Derby Spannung Fehlanzeige!
Weder in Abwehr noch im Angriff, mit Ausnahme von Fritzschner, zeigten die Spieler der Heimmannschaft Landesliga Niveau.

Ohne Gegenwehr spielten Sie ihren Part herunter und ergaben sich in ihr Schicksal.
Bezeichnend sind hier lediglich 4 Feldtore der Heimmannschaft in der ersten Hälfte.
Der Ost-Mosheimer Trainer Lubadel konnte sich den Luxus leisten und bereits nach 20 Minuten von seinem Stammsechser 3 Spieler auszuwechseln.

Trotz der Schwäche des Gegners konnte Ost-Mosheim in der Abwehr und im Angriff überzeugen. Besonders in der 1. Hälfte ließ die Abwehr aus dem Positionsspiel von Körle/Guxhagen nur 2 Treffer zu. Wenn die Würfe aus dem Rückraum auf das Tor kamen waren sie eine sichere Beute von Torhüter Dennis Wittig.
Nach der Pause ließ Ost-Mosheim dann im Gefühl der sicheren Überlegenheit in der Abwehr etwas nach und ließ 10 Gegentore zu, erzielte aber immerhin noch 20 Tore. Also noch 6 Tore mehr als in der 1. Hälfte. Allein Matthias Proll hätte an diesem Tag sein Torschützenkonto noch wesentlich ausbauen können, denn er erzielte in ca. 30 Minuten Spielanteil 9 Tore, sicherlich wären diesmal bei voller Spielzeit mehr als 15 Tore drin gewesen. Schon etwas merkwürdig wie die Körler Abwehr gegen den überragenden Rückraumschützen von Ost-Mosheim agierte. Für soviel Platz würde er sich in anderen Landesligaspielen regelrecht bedanken.
Neben Matthias Proll war Daniel Kinnback im Angriff erneut eine sichere Bank,  auch Marcel Dietrich konnte bei seinem Einsatz in der 2. Hälfte überzeugen.

Dieses Spiel war sicher keine Prüfung im Bezug auf das anstehende  schwierige Spiel gegen den Aufsteiger Twistetal, doch man muss Ost-Mosheim ein Kompliment machen, dass auch nach klarer Führung noch konzentriert weiter gespielt wurde und nicht, wie in Alsfeld, das Spiel schon als gewonnen gewertet wurde.
Also ließ man Körle keine Chance zur Überraschung. Doch dazu wäre die Heimmannschaft an diesem Tage auch nie in der Lage gewesen.

Die Spielstände:
0:2, 1:2,1:5,2.5,2:8,3:8,3:13,4:13,4:15,5:15 Pause 6:15,6:17,7:17,7:18,10:18,10:22,11:22,12:23,12:28,13:28,13:29,14:29,14:30,14:31,15:31,15:33,16:33,16:35

Torschützen:
Matthias Proll 9/3, Daniel Kinnback 7, Marcel Dietrich 4, Philip Bachmann 3, Maximilian Kranz 3,  Sebastian Wicke 2, Björn König 2, Alexander Apel 2, Amine Remus 1, Helge Kersten 1.


HNA vom 13.12.2011: Kranz macht Sack zu

Großer Jubel im TSV-Lager: Ost/Mosheims siebenfacher Torschütze Amine Remus (rechts) und sein Teamkollege Peter Wambach feiern den 32:29-Heimsieg über den Titelfavoriten HSG Baunatal. Foto: Kasiewicz Großer Jubel im TSV-Lager: Ost/Mosheims siebenfacher Torschütze Amine Remus (rechts) und sein Teamkollege Peter Wambach feiern den 32:29-Heimsieg über den Titelfavoriten HSG Baunatal. Foto: Kasiewicz

Einen Überraschungs-Coup landeten die Landesliga-Handballer des TSV Ost/Mosheim gegen den Titelfavoriten HSG Baunatal.

 

TSV Ost/Mosheim - HSG Baunatal 32:29 (15:14)

Mit dem Sieg gegen den Titelfavoriten unterstrich das Lubadel-Team die aufsteigende Tendenz. Die Gäste vergaben damit die Möglichkeit gegenüber Tabellenführer TV Hersfeld, der in Twistetal überraschend einen Punkt abgab, weiteren Boden gut zu machen. Dagegen zogen die Hochländer nach Punkten mit den VW-Städtern gleich. Dabei hatte sich von Beginn an eine hochklassige, tempogeladene Begegnung entwickelt, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzte. Obwohl der TSV ein ums andere Mal in Unterzahl agieren musste, blieb er dank der Treffer von Helge Kersten, Amine Remus, Maximilian Kranz und Matthias Proll im Spiel. Proll traf per Strafwurf zum 28:26 (54.), ehe Kranz beim 30:28 (58.) in Unterzahl den Sack zumachte und beide Punkte gegen den Favoriten sicherte.

Tore TSV: Remus 7, Kranz 6, Kersten 6, Proll 5/2, Bachmann 5, Wicke 2, Kinnback

TSV Ost-Mosheim - HSG Baunatal 32:29 (25:14)

Punkte im Spitzenspiel der Landesliga blieben in Ostheim

 

Auch gegen den Favoriten Baunatal, die als einzige Mannschaft bisher den Spitzenreiter Hersfeld besiegten, wollte Ost-Mosheim seine Heimbilanz ohne Punktverlust erhalten. Baunatal wollte mit einem Sieg gegen Ost-Mosheim seine Anwartschaft auf die Meisterschaft untermauern. Alle Voraussetzungen für ein hochklassiges Spiel. Zwar musste Ost-Mosheim auf Wojtek Lalek verzichten, der sich am Freitag beim Abschlusstraining eine Zerrung zuzog, sonst waren aber alle Spieler an Bord. Auch Baunatal war vollzählig. Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste hauptsächlich auf ihre schnelle Mitte zählen würden. Ost-Mosheim hielt dagegen mit einer offensiven Abwehr und sehr guten Positionsspiel. Allerdings ergab sich in der ersten Hälfte bereits eine spielerische Überlegenheit für Ost-Mosheim, die allerdings sich nicht im Ergebnis ausdrückte, da man bei den Schiedsrichtern im Bezug auf Siebenmeter Entscheidungen, Zeitstrafen und weiteren Entscheidungen nicht gerade zu Gunsten der Heimmannschaft entschied, sondern die Gäste bevorteilte. Dies beweist die Siebenmeterbilanz von 1:4 und die Zeitstrafen von 4:2 und weitere Entscheidungen, unter anderem die unterschiedliche Auslegung der Passivregelung bei beiden Mannschaften. Bei Ost-Mosheim erkannten beide Schiedsrichter immer wieder nach einigen Abspielen auf passives Spiel, bei Baunatal konnten selbst nach dem seltenen Zeichen mit erhobenem Arm noch bis zu sieben Stationen weiter gespielt werden.

Nach angezeigtem Zeitspiel bei Ost-Mosheim nutzten die schnellen Baunataler immer wieder den dadurch erzielten Ballgewinn zu schnellen Toren aus der 2. Welle. So blieb das Spiel in der ersten Hälfte ausgeglichen.

Ost-Mosheim verstand es immer wieder auch in Unterzahl das Spiel offen zu halten. Hier zeichneten sich vor allen Dingen Helge Kersten und Maxi Kranz im Angriff aus.

Spielverlauf in der 1. Hälfte:

1:0, 2:1, 3:2,4:3, 4:4, 4:5, 5:6, 6:6, 6:7, 7:8, 8:9, 9:10, 9:11,10:11,10:12,11:12, 11:13, 12:13, 12:14, 13:14, 14:14,15:1 4.

Die kämpferische Leistung von Ost-Mosheim zeigte trotz der offensichtlichen Benachteiligung, dass man sich nicht von eingeschlagenen Weg abbringen lassen wollte. Besonders engagiert war man in der Abwehr, so dass die gefährlichen Rückraumspieler von Baunatal, bis auf Kusiek, nicht so wie sonst zur Entfaltung kamen.

 

Man war gespannt ob beide Mannschaften dies hohe Tempo auch in der 2. Hälfte würden halten können. Doch hier wurden die Erwartungen von den Anhängern beider Mannschaften nicht enttäuscht. Es entwickelte sich auch nach der Pause ein hochklassiges Handballspiel. Beide Seiten wollten den Sieg und so ging man sehr engagiert zu Werke. Hier deutete sich aber an, dass Ost-Mosheim an diesem Tag nur sehr schwer zu bezwingen sein würde. Bewundernswert der Kampfgeist der Mannschaft und die Umsetzung der vom Trainer vorgegebenen Strategie. Die Schiedsrichter blieben ihrer Linie mit der unterschiedlichen Auslegung des Zeitspieles treu, doch Ost-Mosheim kam dann immer wieder durch die überragenden Angreifer Amine Remus und Maxi Kranz zu spektakulären Toren. Als dann ab der 45. Minute das Angriffsspiel wieder ins Stocken geriet, war es Matthias Proll der durch zwei wichtige Tore wieder den Torreigen eröffnete. Doch Baunatal steckte nicht auf und kam immer wieder durch den nun nicht mehr aufzuhaltenden Florian Kusiek oder Eugen Giesbrecht zu den Anschlusstreffern. Sicherlich war auch mit spielentscheidend, dass Stephan Wicke gerade in den letzten 10 Minuten einige wichtige Bälle abwehren konnte. Als Matthias Proll in der 54. Minute den dritten gegebenen 7m für Ost-Mosheim zum 28:26 sicher verwandelte, war Ost-Mosheim dicht am doppelten Punktgewinn. Doch Baunatal steckte nicht auf und nutzte dann wiederholt die schnelle Mitte aus. Als dann Matthias Proll in der 57.Minute die rote Karte erhielt war Baunatal wieder in Überzahl. Doch Ost-Mosheim konnte auch in Unterzahl überzeugen. Es war dann Maxi Kranz der in der 58. Minute das wichtige 30:28 erzielte. Nun war mindestens ein Punktgewinn für Ost-Mosheim drin. Doch es sollte noch besser kommen, zwar war Baunatal noch einmal zum 30:29 erfolgreich, doch nun dominierte Ost-Mosheim so stark, dass auch in der letzten Minute noch zwei Treffer erzielt werden konnten.

Spielfilm der 2. Hälfte:

15:15, 17:15, 17:16, 18:16, 18:17, 18:18, 19:18, 19:19, 20:19, 20:20, 21:20, 21:21, 22.21, 22.22, 23:22, 24:22, 24:23, 25:23, 25:24, 26:24, 26:25, 27:25, 27:26, 28:26, 28:27, 29:27, 29:28, 30:28, 30:29, 31:29, 32.29.

 

Alles in allem ein verdienter Sieg von Ost-Mosheim der zeigt, dass die Mannschaft sich im Duell mit den Spitzenmannschaften bewährt und in der Spielstärke und in der Durchsetzungskraft auf alle Fälle mit den drei ambitionierten Mannschaften Hersfeld, Baunatal und Zwehren mithalten kann.

Wenn man dann überlegt, wie in den beiden verlorenen Auswärtsspielen gegen Hersfeld und Zwehren, auch trotz den knappen Niederlagen, die Mannschaft gleichwertig war, kann eigentlich nur die wirklich unnötige Niederlage in Alsfeld etwas enttäuschen.

 

Tore: Amine Remus 7, Maximilian Kranz 6, Helge Kersten 6, Matthias Proll 5/2, Philip Bachmann 5, Sebastian Wicke 2, Daniel Kinnback 1.

 

Fazit:

Die Vorserie ist nun abgeschlossen, allerdings muss Ost-Mosheim noch ein Spiel gegen Twistetal nachholen, das wird sicherlich nicht ganz einfach werden, da Twistetal in eigener Halle sehr stark ist. Doch egal wie dieses Spiel ausgeht, die Mannschaft hat in der Vorserie an die Leistungen der letzten Serie anknüpfen können und in allen Belangen überzeugt. Besonders überzeugend sind die Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile und die individuelle Stärke der Spieler. Selbst wenn aus der Stammsechs einer einmal eine nicht so überzeugende Leistung bringt, oder ein Spieler ausfällt es entsteht durch die Einwechselung kein Leistungsgefälle. Wenn dies so bleibt wird man auch in der Nachserie seine Position halten können, zumal drei Spitzenmannschaften Hersfeld und Zwehren noch in Ostheim antreten müssen.

Sa. 10.12.2011 - 19:30 Uhr: TSV Ost-Mosheim vs. HSG Baunatal

Im letzten Heimspiel des Jahres 2011 steht am Samstag, den 10.12.2011 ein weiteres Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Baunatal an. Baunatal ist die einzige Mannschaft die bisher Hersfeld schlagen konnte. Baunatal spielt einen schnellen und guten Handball und ist nur zu bezwingen wenn man in der Abwehr dagegen halten kann.

Baunatal ist zwar auf Grund der Leistungen im Heimspiel gegen Hersfeld klarer Favorit, doch wie man Baunatal bezwingt hat eigentlich Hofgeismar/Grebenstein im Heimspiel gezeigt.

Doch nur wenn Ost-Mosheim in der Abwehr konsequent auftritt und im Angriff seine Chancen nutzt hat man eine reelle Chance. In den letzten beiden Jahren war im Heimspiel in Ostheim immer Ost-Mosheim der Sieger, doch in dieser Serie ist Baunataler sicherlich stärker.

Die Zuschauer können also ein interessantes und gutes Spiel erwarten. Doch egal wie das Spiel ausgeht, die Ost-Mosheimer Mannschaft kann auch in dem nun ablaufenden Jahr, egal ob in der Rückserie der Saison 2010/2011 oder auch in der Vorserie 2011/2012, auf die bisher gezeigten Leistungen stolz sein. Vielleicht gelingt ja im letzten Spiel des Jahres auch noch ein Sieg. Es wäre der sympathischen Mannschaft zu gönnen.

TV Hersfeld – TSV Ost-Mosheim 23:21 (11:11)

Torhüter Hüter machte den Unterschied - Spitzenreiter am Rande einer Niederlage

 

Ein tolles Kompliment muss man der Landesliga Mannschaft von Ost-Mosheim machen, durch eine engagierte Leistung brachte man den Tabellenführer in der Geistalhalle in Bad Hersfeld an den Rand einer Niederlage.

Ost-Mosheim hatte mit einem doppelten Handicap fertig zu werden.

Die Schiedsrichter gaben der Heimmannschaft in vielen Situationen einen Bonus.

Unter anderem verhängten Sie insgesamt 8 Zeitstrafen gegen Ost-Mosheim, auf Hersfelder Seite ließen sie Gnade vor Recht ergehen und entschied selbst nach einigen schweren Fouls gegen Matthias Proll nur auf Freiwurf.

Doch dies steckte Ost-Mosheim noch gut weg und konnte selbst in Unterzahl gut mithalten. Doch letztendlich gesellte sich zu diesem Nachteil noch das Wurfpech und in der entscheidenden Phase des Spieles ein schier unüberwindlicher Torhüter Kai Hüter.

Gleich von Beginn an hatte man starken Respekt vor der Torhüter Legende, so dass man immer wieder an ihm scheiterte oder sogar das Tor verfehlte.

Lediglich Maxi Kranz konnte ihn in der ersten Hälfte viermal bezwingen.

Im Spielverlauf begann Ost-Mosheim sehr nervös im Angriff. Aber der Spitzenreiter konnte die Fehlversuche nicht nutzen, erzielte zwar das 1:0. Doch bis zur 15. Minute war das Spiel ausgeglichen. Nun kam die erste starke Periode von Kai Hüter.

Er konnte beim Spielstand von 4:3 einige Bälle abwehren und Hersfeld kam dann in Überzahl zu einer 7:4 Führung, die dann noch auf 11:7 ausgebaut wurde. Man hatte nun schon Bedenken, dass Ost-Mosheim aufstecken würde und das Spiel klar verloren ginge.

Doch es kam anders, in Unterzahl schaffte man durch engagierte Abwehr und gekonnt vorgetragene Spielzüge auf 11:9 zu verkürzen. Nun hatte die Mannschaft wesentlich mehr Selbstvertrauen allen voran Maxi Kranz und Daniel Kinnback.

Wenn Hüter nicht in dieser Phase kurz vor der Halbzeitpause einen 7 m gehalten hätte und ein Pfostenkracher von Matthias Proll den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre ein Führung von Ost-Mosheim zur Pause möglich gewesen.

Nach der Pause plötzlich ein anderes Spiel. Der Spitzenreiter musste die spielerische Überlegenheit von Ost-Mosheim anerkennen. Ost-Mosheim führte in der 40. Minute mit 14:12. Leider hatte man in den 10 Minuten einige Chancen liegen gelassen und konnte die vorübergehende Schwäche der Hersfelder nicht in genügend Tore ummünzen. Entweder war es Teufelskerl Hüter, Latten oder Pfosten oder die Schiedsrichter die zwei Tore aberkannten und nur auf Freiwurf entschieden.

Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Ost-Mosheim in dieser Phase im Angriff etwas besser getroffen hätte.

Doch nun kam Hersfeld wieder besser auf. Beim 17:16 war der Gastgeber wieder ein Tor vor.

Nun verwarf Ost-Mosheim seinen zweiten 7m und Kemmerzell war zweimal durch verdeckte Würfe erfolgreich.

Hersfeld hatte beim 19:17 wieder einen zwei Tore Vorsprung.

Doch Ost-Mosheim gab nicht auf und erzielte beim 20:20 den Ausgleich.

In den nächsten Minuten konnte man in guten Wurfpositionen nicht erfolgreich abschließen, diese Angriffsschwäche nutzte Hersfeld aus.

Bis dahin hatte man den Rückraumspieler Matthiesen gut im Griff gehabt, doch nun zeigte er seine Gefährlichkeit und kam in den letzten 3 Minuten zu drei Toren.

Dies bedeutete dann letztendlich auch den Sieg für Hersfeld.

Leider war in den letzten 5 Minuten das Wurfglück nicht auf Ost-Mosheimer Seite.

In Serie scheiterte man bei den letzten 6 Angriffen immer wieder an Hüter und konnte nur beim 23:21 das letzte Tor des Spieles werfen.

Nun war der Tabellenführer glücklich und etwas unverdient doch noch der Sieger dieses kampfbetonten Spieles. Ost-Mosheim hatte durch eine gute Abwehr es als erste Mannschaft in der Hersfelder Halle geschafft die Heimmannschaft unter 30 Toren zu halten, obwohl die individuelle Stärke solcher Spieler wie Kemmerzell, Matthiesen und vor allen Dingen Hüter ein klarer Vorteil für den Tabellenführer war.

Doch Ost-Mosheim setzte mit Maxi Kranz und Matthias Proll zwei starke Rückraumspieler dagegen du auch Amine Remus konnte nach seiner Einwechslung zeigen, dass er Kemmerzell nicht viel nachstand. Das Duell der Außenspieler ging auch klar an Daniel Kinnback, der mit sechs blitzsauberen Toren den starken Hüter bezwingen konnte. Doch auch er scheiterte in der Schlussphase zwei mal an Hüter.

In der Abwehr waren Sebastian Wicke und Helge Kersten die stärksten Akteure.

Beide Torhüter bemühten sich, konnten aber nicht an die überragenden Leistungen von Kai Hüter heran reichen.

Hüter war durch zwei gehaltene Siebenmeter und eine Vielzahl von anderen Paraden der eigentliche Garant für den knappen Hersfelder Sieg.

 

Doch trotz der Niederlage konnte die Ost-Mosheimer Mannschaft mit erhobenem Haupt die Halle verlassen. In dieser Serie hatte Hersfeld noch kein so schweres Heimspiel zu überstehen.

 

Tore:Daniel Kinnback 6, Maximilian Kranz 5, Matthias Proll 4, Amine Remus 3, Helge Kersten 3/2

HNA vom 01.12.2011

TV Hersfeld - TSV Ost/Mosheim (Sa. 18.30 Uhr)

Beim Tabellenführer haben die Hochländer nach den bisher gezeigten guten Leistungen nichts zu verlieren. Den vierten Tabellenplatz hat der TSV mit dem Heimsieg gegen Hofgeismar gefestigt. Interessant wird der Vergleich der Torhüter. Beim TSV knüpfte Stephan Wicke nach seiner Verletzungspause bereits wieder an seine gute Form an.
Seinen Gegenüber, TVH-Torwart Kai Hüter, kennt er aus gemeinsamen Gensunger Zeiten. Während Wicke noch das Trikot der Jugend und der HSG-Reserve trug, sammelte Hüter im Zweitliga-Team der HSG Erfahrung. Die trägt dazu bei, dass Hersfeld mit der besten Abwehr der Liga die Tabellenspitze anführt. Nur am vergangenen Spieltag reichte  es nicht, als der TVH erstmals (25:27 gegen Baunatal) patzte.

HNA vom 29.11.2011

TSV Ost/Mosheim - SHG Hofgeismar/Grebenstein 29:22 (15:13)

Mit einer überzeugenden Leistung machte das Team von TSV-Trainer Mario Lubadel die zuletzt im Spitzenspiel gegen Zwehren erlittene Niederlage wett. Großen Anteil daran hatten Neuzugang Maximilian Kranz, der in der zweiten Hälfte den verletzten Matthias Proll ersetzte, sowie TSV-Torhüter Stefan Wicke, der die Gäste-Angreifer nach seiner Einwechslung nach der Pause mit elf Paraden schier zur Verzweiflung trieb. Weil Björn König und Helge Kersten die Abwehr der Hochländer zusammenhielten, gelang der SHG in der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte nur ein Siebenmetertor. So führten die Gastgeber bis zum 23:16 die Vorentscheidung herbei.

Tore TSV:
Kranz 6, Kinnback 5, Proll 4, Kersten 4/3, König 3, Dietrich und Wicke je 2, Apel 1/1, Bachmann, Remus

TSV Ost-Mosheim - HSG Hofgeismar/Grebenstein 29:22 (15:13)

Überzeugende Leistung macht Niederlage in Zwehren wieder wett.

Maxi Kranz und Stefan Wicke die Helden der Partie.

Nach der unglücklichen Niederlage im Spitzenspiel gegen Zwehren, wobei man zwar über den gesamten Spielverlauf hin, die bessere Mannschaft war aber immer wieder am überragenden Torhüter Kaufmann scheiterte, war das Lubadel Team gegen den Tabellennachbarn Hofgeismar/Grebenstein bestrebt sich durch einen weiteren Heimsieg in der Spitzengruppe der Tabelle zu halten.
Man konnte auf den kompletten Kader zurück greifen und wollte den Sieg unbedingt.
Hofgeismar/Grebenstein war nach dem Heimsieg gegen Baunatal auch mental gestärkt und wollte erneut einen Auswärtssieg in Ostheim, was ja bereits in der Vorserie geglückt war.
Also alle Voraussetzungen für ein spannendes und hochklassiges Spiel.

So begann das Spiel auch ziemlich ausgeglichen, wobei die Gäste bis zum 2:3 immer ein Tor vorne lagen. Doch dies sollte sich ändern. Angetrieben von Marcel Dietrich war es immer wieder Matthias Proll und Daniel Kinnback die dafür sorgten dass Ost-Mosheim über 4:3, 8:6 zum 11:8 in Führung ging. Bemerkenswert war in dieser Phase des Spiels, dass die Angriffe konzentriert vorgetragen wurden und konsequent abgeschlossen wurden.
Die Gäste hielten zwar dagegen, wobei gerade in dieser Phase der Routinier Ivars Geisler mit seinen Treffern aus dem Rückraum dafür sorgte, dass das Spiel noch offen blieb.
Als dann Ost-Mosheim in der 27. Minute in doppelter Unterzahl wegen Hinausstellungen von Daniel Kinnback und Philip Bachmann spielen musste, konnten sich die Gäste den knappen Rückstand bewahren. Kurz vor der Pause verletzte sich Matthias Proll, so dass ein weitere Einsatz fraglich war.

Nun sollte Maxi Kranz in der 2. Hälfte zeigen, dass auch der 2. Anzug im Rückraum passte.
Nach der Pause stellte Trainer Lubadel die Abwehr um. ließ offensiver decken, wobei sich besonders Helge Kersten und Björn König in der Deckung hervor taten. Es war bereits vor dem Spiel abgesprochen, dass in der 2. Hälfte der nach seiner langen Verletzungsphase langsam aufzubauende Stefan Wicke das Tor hüten sollte.
In welcher Manier dies Stefan Wicke tat war schon sehr beeindruckend, er hielt in 30 Minuten 11 Bälle und ließ die Angreifer der Gäste, gemeinsam mit der starken Deckungsformation, regelrecht verzweifeln.
Die Deckung und der Torhüter standen so gut, dass bis zur 45 Minute Hofgeismar/Grebenstein nur ein Tor durch einen 7 m erzielen konnte.

Im Angriff bekam dann Maxi Kranz seine Chance, die er auch zu 100% nutzte, er warf nicht nur 6 Feldtore sondern machte auch noch 2 Anspiele auf Björn König und Sebastian Wicke. Wenn Maxi weiter an seinem Selbstvertrauen arbeitet wird man bei Ost-Mosheim noch viel Freude an seinem Spiel haben. Auch die anderen Spieler brachte alle eine überdurchschnittliche Leistung, so dass man bereits beim 23:16 erstmals mit 7 Toren in Führung lag und diese Führung auch bis zum Schluss in dieser Höhe erhalten blieb.
Dieser Sieg gegen den bisherigen Angstgegner Hofgeismar zeigte wieder einmal welch hohes Potential in unserer Mannschaft steckt. Auch wurde durch die notwendigen Auswechselungen ersichtlich, dass es egal welcher Spieler ersetzt werden musste keine Leistungseinbußen gab.

Besonders hervorzuheben sind sicherlich Maxi Kranz und Stefan Wicke, aber gleich danach auch Matthias Proll, Helge Kersten und Björn König.
Wobei besonders Helge Kersten und Björn König in der wichtigsten Phase des Spieles ihre  Gegenspieler durch Ihre überragenden Abwehrleistungen zur Verzweiflung brachten.

Mit dieser Leistung muss man auch vor den beiden Favoriten Hersfeld und Baunatal keine Angst haben.

Wobei die Mannschaft am kommenden Samstag bei dem Favoriten Hersfeld sicher einen schweren Stand haben wird. Denn Hersfeld erweist sich schon seit Wochen als sehr souverän, sei es nun Auswärts oder zu Hause.  Aber auch diese Mannschaft muss erst einmal gegen Ost-Mosheim gewinnen. Wobei die Ost-Mosheimer eigentlich nicht zu verlieren haben, auch eine Niederlage beim Tabellenführer ändert nichts an der bisher gezeigten guten Saisonleistung, auch der Ausrutscher in Alsfeld kann diese Leistung nicht trüben.

Tore von Ost-Mosheim:
Maximilian Kranz 6, Daniel Kinnback 5, Matthias Proll 4, Helge Kersten 4/3, Björn König 3, Sebastian Wicke 2, Marcel Dietrich 2, Amine Remus 1, Philip Bachmann 1, Alexander Apel 1/1.

HNA vom 24.11.2011:

TSV Ost/Mosheim - SHG Hofgeismar/Grebenstein (Sa. 26.11.2011, 19.30 Uhr)

Die knappe Niederlage in Zwehren war schnell abgehakt, stattdessen blickte TSV-Macher Jürgen König nach der Partie in Kassel umgehend nach vorn und erklärte: „Dann gewinnen wir eben zu Hause gegen Hofgeismar“. Dass dies keine leichte Aufgabe werden wird, wurde durch den 28:26-Sieg der Gäste über die HSG Baunatal deutlich, mit dem die Melcher-Sieben nach Pluspunkten zu den Hochländern aufschlossen. Gegen die starke SHG-Defensive gilt es, die Angriffe konzentriert vorzutragen und konsequent abzuschließen, um von Beginn an keine Zweifel am Sieg aufkommen zu lassen.

HNA vom 22.11.2011:

HSG Zwehren/ Kassel - TSV Ost/Mosheim 24:23 (12:12)

Haarscharf schrammten die Hochländer beim selbsternannten Titelfavoriten an einem Punktgewinn vorbei. Dabei hatte Helge Kersten beim 23:23 selbst in doppelter Unterzahl die Möglichkeit, sein Team in Führung zu bringen. Er vergab allerdings eine Strafwurf-Chance und scheiterte Sekunden vor dem Abpfiff erneut am stark aufgelegten HSG-Torhüter Kaufmann. Der hatte laut TSV-Macher Jürgen König in einer ausgeglichenen Partie den Unterschied ausgemacht. Ansonsten kam Zwehren fast ausnahmslos über den Gegenstoß zum Torerfolg, im Positionsspiel hatte die Sieben von TSV-Trainer Mario Lubadel Vorteile.

Tore Ost/Mosheim: Dietrich 5, Proll 5/1, Kersten 4/2, König 3, Bachmann 2, Kinnback 2, Kranz, Wicke.

TSV Ost-Mosheim – SV Hünfeld 30:25 (12:12)

Mannschaft rehabilitierte sich nach Niederlage in Alsfeld

Gegen Hünfeld wollte man die gegen Alsfeld erlittene Niederlage wieder wettmachen. Doch zu Beginn des Spieles knüpfte man an die schwachen Leistungen der Vorwoche an. Beim 1:1 war das Spiel noch ausgeglichen. Ehe Hünfeld sich mühelos mit 1:5 absetzte. Nun reagierte Trainer Lubadel. er wechselte Björn König und Marcel Dietrich ein, nun lief es im Angriff und in der Abwehr wesentlich besser. Hinzu kam, dass Dennis Wittig immer stärker wurde.  Hünfeld konnte aber die Führung bis zur 20. Minute halten. Ehe der an diesem Tag überragende Matthias Proll beim 8:7 die erste Ost-Mosheimer Führung erzielte. Doch in der Abwehr war man noch immer zu offen, dies nutzte Hünfeld vor allen Dingen durch den sehr starken Jugendspieler Rehberg aus und konnte das Spiel bis zur Pause offen gestalten. Wer weiß wie es ausgesehen hätte, wenn nicht Dennis Wittig einige frei Bälle gehalten hätte. Nach der Pause verstärkte dann Ost-Mosheim durch die Einwechselung von Peter Wambach nochmals die Abwehr. Nun stand durch die drei starken Abwehrspieler Björn König, Peter Wambach und  den sich im Zentrum steigerten Matthias Proll die Abwehr wesentlich besser. Wenn Hünfeld zu Toren kam, waren dies meist Gegenstöße, wenn Ost-Mosheim Fehlversuche oder Ballverluste zu verzeichnen hatte. Besonders auffällig war die schlechte Wurfausbeute beider Außen von Ost-Mosheim, wobei sich Alexander Apel zwar auch einige Fehlwürfe leistete, aber mit 4 Toren doch noch sehr erfolgreich war. Einen rabenschwarzen Tag hatte Sebastian Wicke erwischt, der insgesamt sechsmal in aussichtsreicher Wurfposition am generischen Torhüter scheiterte.
Nach der Pause setze sich Ost-Mosheim dann mit 17:13 ab und konnte den Vorsprung bis zur Mitte der 2. Hälfte auf 24:17 ausbauen. Matthias Proll war im Angriff nicht mehr zu halten und mit dem sehr stark auf der Mitte spielenden Marcel Dietrich waren diese beiden Positionen sehr gut besetzt. Dann musste Björn König verletzt ausscheiden, mittlerweile war Stefan Wicke für Dennis Wittig im Tor. Er hielt einige schwierige Bälle. Matthias Proll wurde nach seiner Superleistung ausgewechselt um Maxi Kranz eine Bewährungschance zu geben. Mit dieser Besetzung hielt man den Gegner weiterhin im Griff.  Maxi Kranz erzielte das 29:21. In den letzten Minuten wurden dann noch einige hundertprozentige Chancen nicht genutzt, Diese Gelegenheit ließen sich die schnellen Hünfelder nicht entgehen und  konnte durch Gegenstöße den Spielstand auf 29:23 verkürzen. Dann erzielte Marcel Dietrich das sehr spektakuläre Tor zum 30:23. In der letzten Minute gingen dann  noch 2 Angriffe daneben, so dass die nie aufsteckenden Hünfelder durch zwei weitere Gegenstöße zum Endstand von 30:25 verkürzen konnten. Alles in allem ein verdienter Sieg von Ost-Mosheim nach einem sehr schwachen Auftakt. Man musste Wojtek Lalek ersetzen. Daniel Kinnback bekam nach seinem 2 wöchigen Urlaub noch keine Einsatzzeiten, wird aber beim nächsten Spiel wieder voll einsatzfähig sein. Die Väter des Sieges waren zweifellos Matthias Proll, der von seinen Mitspielern eigentlich nie in den Griff zu bekommen war, Marcel Dietrich und nach Ihrer Einwechselung vor allen Dingen in der Abwehr Björn König und Peter Wambach. Nicht zu vergessen allerding Torhüter Dennis Wittig, der gerade in der kritischen Phase des Spieles die Mannschaft durch seine Paraden wieder zurück brachte. Der Schwachpunkt von Ost-Mosheim ist nach wie vor die Chancenauswertung bei freien Bällen, wenn man hier konzentrierter agiert hätte, wäre das Spiel noch wesentlich höher gewonnen worden. Aber  mit der Leistung kann man schon zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass mir Helge Kersten, der nur wenig Einsätze bekam, noch ein sehr guter Außenspieler zur Verfügung steht  und mit der Rückkehr von Daniel Kinnback und Wojtek Lalek der Trainer dann  aus dem vollen schöpfen kann. Maxi Kranz ist eigentlich auch schon so weit, dass er seine Einsatzzeiten bekommen kann, erbenötigt nur noch etwas  mehr Selbstvertrauen Doch ein großes Problem ist weiterhin die Abwehr und besonders die Mittelabwehr , die sicherlich erst durch die Einwechselung von Peter Wambach stabilisiert wurde.
Im kommenden Spiel gegen Zwehren wird es sich zeigen, ob Ost-Mosheim in der Spitzengruppe mithalten kann. Mit Zwehren, Hofgeismar-Grebenstein, Hersfeld uns Baunatal hat man die schwersten Brocken noch vor sich. Aber auch gegen die Spitzenmannschaften kann Ost-Mosheim bestehen, wenn alle Spieler ihre Leistungen abrufen können.
Mit 14:2 Punkten weist man sicherlich eine sehr gute Bilanz nach 8 Spielen auf. Sogar besser als in der letzten Serie. Allerdings sollte man nichts Unmenschliches erwarten, der absolute Favorit ist sicherlich Hersfeld und auch der nächste Gegner Zwehren gehört zu den Topfavoriten. Erst wenn die nächsten vier Spiele absolviert sind, wird man sehen ob man den momentan Platz in der Spitzengruppe halten kann.

Tore:
Matthias Proll 12, Marcel Dietrich 5, Alexander Apel 4,  Helge Kersten 2/2, Björn König 2, Philip Bachmann 1, Amine Remus 1, Peter Wambach 1, Maxi Kranz 1, Sebastian Wicke 1.
Torhüter: Dennis Wittig, Stefan Wicke

HNA vom 10.11.2011:

TSV Ost/Mosheim - Hünfelder SV (Sa. 19.30 Uhr)

 

Wiedergutmachung ist für das Team von TSV-Trainer Mario Lubadel gegen den Tabellenelften angesagt. Der ist nicht zu unterschätzen, schließlich stellt das Birkel-Team den zweitbesten Angriff der Liga. Da ist vor allem in der TSV-Defensive eine erhebliche Leistungssteigerung notwendig, um die schnellen Osthessen im Zaum zu halten. Das schlechte Defensivverhalten der Gäste wurde hingegen mit sechs Niederlagen bestraft. Zwar unterlagen die Hünfelder am vergangenen Wochenende mit 36:43, boten der HSG Baunatal aber über weite Strecken Paroli. Ein Grund mehr für die Hochländer die gegen Alsfeld erlittene erste Niederlage abzuhaken und schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

TV Alsfeld – TSV Ost-Mosheim 37:34 (19:16)

Jetzt hat es den TSV Ost/Mosheim erwischt. Der Handball-Landesligist musste mit dem 34:37 in Alsfeld seine erste Saisonniederlage einstecken.

Die erste Niederlage schmerzt den TSV umso mehr, weil sie nach Ansicht von TSV-Macher Jürgen König absolut vermeidbar gewesen sei. Denn bis zum 13:6 (15.) waren die Hochländer ihrer Favoritenrolle durchaus gerecht geworden, obwohl der TSV-Rückraum nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnte. Als dem Lubadel-Team bis zur Pause nur noch drei, den Gastgebern hingegen 13 Treffer gelangen, konnte Alsfeld die Partie drehen. Einzig der treffsichere Helge Kersten sowie der ehemalige Melsunger Marcel Dietrich stemmten sich vehement gegen die drohende Niederlage und brachten ihre Farben noch einmal auf 25:26 heran. Die erneute Wende sollte aber nicht mehr gelingen, weil die TSV-Defensive laut König zu sorglos agierte.

Tore TSV: Kersten 13/5, Remus 4, Bachmann 4, Dietrich 3, Proll 3, Lalek 3, Apel 2, Wambach, Wicke

Quelle: HNA

22.10.2011: TSV Ost-Mosheim - HSG Wesertal 31:25 (14:14)

Kein leichter Sieg gegen die Gäste aus dem Weserbergland

 

Man war auf Grund der bisherigen knappen Ergebnisse gegen die anderen Spitzenmannschaften vor Wesertal gewarnt. Wieder mit Proll, Bachmann und Sebastian Wicke, aber ohne Björn König (beruflich verhindert) und mit einem angeschlagenen Marcel Dietrich, stand Trainer Lubadel im Bezug auf die Mannschaftsaufstellung nicht vor großen Schwierigkeiten.

Er begann mit der Stammbesetzung und Dennis Wittig im Tor.

Doch man hatte bei Ost-Mosheim nicht mit der heftigen Gegenwehr von Wesertal gerechnet. Man kam nur sehr langsam ins Spiel und Wesertal hatte am Anfang mehr vom Spiel. So war es auch nicht unverdient, dass der Gast nach 6. Minuten mit 3:1 führte. Es war dann Helge Kersten der den Ausgleich besorgte. Doch der Gast konnte immer wieder in Führung gehen, erst beim 9:8 in der 21. Minute gelang Ost-Mosheim die erste Führung. doch es gelang bis zur Pause nicht sich abzusetzen. Der Pausenstand von 14:14 spiegelte eigentlich das Spielgeschehen der ersten Hälfte wieder, die Gäste waren gleichwertig, das war nicht zuletzt der Verdienst des sehr guten Gästetorwartes.

Nach der Pause ging Ost-Mosheim zwar mit 16:14 in Führung, doch das Spiel blieb weiterhin offen, erst in der 45. Minute konnte sich Ost-Mosheim erstmals beim 23:20 mit drei Toren absetzen. Wesertal verkürzte dann zwar noch auf 23:21, doch nun kam die stärkste Phase von Ost-Mosheim. Man spielte sehr konzentriert und hatte den Gegner im Griff. Innerhalb von wenigen Minuten hatte man beim 26:21 eine Führung mit 5 Toren heraus gespielt. im Gefühl der Überlegenheit wurde man leichtsinnig. Diesen Umstand nutzten die Gäste aus und konnten innerhalb von wenigen Minuten 3 Tore zum 26:24 erzielen. Nun wurde es noch einmal kritisch. Doch jetzt zeigte Ost-Mosheim seine Klasse.

Anstatt Nervenflattern zu bekommen spielte man nun überlegt. Matthias Proll zeigte seine Vollstreckerqualitäten und erzielte durch einen 7m Nachwurf das 27:24, danach war es wieder Matthias der den 28. Treffer erzielte. Jetzt konnte Wesertal von Linksaußen erneut den Anschluss erzielen, doch Amine Remus und zweimal Wojtek Lalek stellten mit ihren Toren das Endergebnis her.

Sicherlich ein verdienter Sieg der aber lange Zeit gefährdet war. Im Gegensatz zu der Superleistung in Eschwege war doch diesmal nur eine durchschnittliche Leistung abrufbar.Dass es dann doch noch reichte spricht für die gute Substanz unserer Mannschaft.

 

Tore: Matthias Proll 7/2, Helge Kersten 6/1, Sebastian Wicke 5, Amine Remus 5, Wojtek Lalek 3, Daniel Kinnback 2, Peter Wambach 1, Alexander Apel 1, Philip Bachmann 1.

15.10.2011: Eschweger TSV - TSV Ost-Mosheim 28:34 (14:16)

5. Sieg im 5. Spiel, diesmal ohne Drei

Gegen Eschwege waren Matthias Proll (Geschäftsreise), Philip Bachmann (Urlaub) und Sebastian Wicke (Bereitschaft) nicht einsatzfähig. Dies bedeutet doch eine erhebliche Schwächung der Mannschaft, waren doch alle drei Spieler Bestandteil des Stammsechsers. In Anbetracht der fehlenden Leute macht man sich vor dem Spiel nicht gerade viel Hoffnung bei Ost-Mosheim. Man wusste zwar, dass auch Eschwege auf Findeisen und Spanknebel verzichten musste, doch der Ausfall der drei Ost-Mosheimer würde sicherlich nicht leicht fallen. Trainer Mario Lubadel machte dann einen geschickten Schachzug. Es gelang ihm den sich in der Babypause befindlichen Björn Bartels zu aktivieren. Björn hat zwar lange Zeit nicht mehr gespielt, doch wusste man um seine Abwehrstärke.
In den ersten 15. Minuten schienen sich die Befürchtungen zu bestätigen und Ost-Mosheim schien auf der Verlierer Straße. Zwar konnte man bis zum 2:2 das Spiel ausgeglichen zu gestalten, doch es deutete sich langsam aber sicher eine Überlegenheit der Eschweger an. Den Respekt den Ost-Mosheim vom Oberliga Absteiger hatte hemmte die Mannschaft in den ersten 10. Minuten. Die schnellen Tore des Oberligaabsteigers ließen nicht gutes für Ost-Mosheim ahnen. Zahlreiche Fehler von Ost-Mosheim führten dann zu Toren für die Heimmannschaft. Bis zur 15 Minute führte Eschwege schon mit 10:5.
Trainer Lubadel reagierte und nahm eine Auszeit, Björn König wurde nach einer Verletzung nicht wieder auf das Parkett geschickt, für ihn kam dann Björn Bartels aus der Babypause. Nach Ende der Auszeit kam eine ganz andere Ost-Mosheimer Mannschaft wieder auf das Parkett. Es dauerte aber bis zur 22. Minute bis die Aufholjagd beim 11:11 wieder vom Erfolg gekrönt wurde. Nun gab es einen offenen Schlagabtausch. Diesen Schlagabtausch gewann Ost-Mosheim, die Mannschaft war nach dem 11:11 so gut drauf, dass man den Schwung aus der Aufholjagd in die letzten 40 Minuten mit nehmen konnte. Das verteilte Spiel hielt bis 2 Minuten vor der Pause an, ehe Ost-Mosheim noch einmal aufdrehte und eine 16:14  Führung heraus spielte.
Nach der Pause wurde das  Spiel von Ost-Mosheim immer besser. Mal zog Ost-Mosheim mit 3 Toren in Folge auf 18:15 ab. Doch Eschwege bemühte sich, musste aber in der 2. Hälfte auf Grund der höheren Spielintelligenz doch noch eine herbe Niederlage hinnehmen. Bei 19:22 hoffte Eschwege noch, doch Ost-Mosheim spielte nun seine gesamte spielerische Überlegenheit aus. Innerhalb weniger Minuten führte Ost-Mosheim mit 20:15. Diese  Führung gab man dann auch bis zum Ende des Spieles nicht mehr ab und baute die Führung sogar aus. Beim 24:30 in der 56. Minute war das Spiel für Ost-Mosheim praktisch gelaufen. Bereits 2 Minuten vor Spielende feierte die Ost-Mosheimer Bank und die wenig mitgereisten treuen Zuschauer waren sich sicher, dass Eschwege als Verlierer die Halle verlassen würde.
Der 34:28 Sieg hätte leicht noch höher ausfallen können. Dem Eschweger Trainer und der Mannschaft fiel nicht mehr viel ein, ob es nun eine kurze Deckung gegen Amine Remus oder andere Maßnahmen waren, alle verpufften und Ost-Mosheim schritt unaufhaltbar dem sicheren Sieg entgegen. In der Vergangenheit hatte Ost-Mosheim zwar schon einmal in Eschwege gewonnen, doch einen derartigen klaren Sieg hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Auch schon gar nicht wenn man auf drei Stammspieler und mit Philip Bachmann und Matthias Proll auf die erfolgreichsten Rückraumschützen verzichten musste.
Mit welcher mannschaftlichen Geschlossenheit die Ost-Mosheimer Mannschaft nach einem 5 Tore Rückstand die Aufholjagd begann und das Spiel drehte, war sehenswert.
Allen voran ein sich in Superform befindlicher Helge Kersten, der nicht nur sieben Strafwürfe erfolgreich abschloss, sondern auch noch sechs Feldtore erzielte. Ein Tor war meist schöner als das andere.
Der Einsatz von Björn Bartels bedeute gerade in der Abwehr eine Klasse Verstärkung.
Neben der Topleistung von Helge Kersten zeigte die gesamte Mannschaft viel Spielwitz, Kampfgeist und Einsatz, Besonders freute man sich über die wieder erlangte Stärke von Peter Wambach und den Einsatz von Alexander Apel, der den bis dahin bereits 6 mal erfolgreichen Daniel Kinnback gut ersetzte.
Überdurchschnittlich auch Marcel Dietrich auf der Mittelposition.

Tore: Helge Kersten 13/7, Daniel Kinnback 6, Marcel Dietrich 5, Amine Remus 3, Alexander Apel 3/1, Peter Wambach 2, Björn Bartels 1, Maximilian Kranz 1.

TSV Ost-Mosheim – HSC Landwehrhagen 30:20 (18:10)

Vier Spiele, vier klare Siege

Der gute Start der Hochländer setzt sich fort, nach dem Auswärtssieg in Flieden, kam nun Landwehrhagen, ebenfalls noch ohne Pluspunkte in dieser Serie in die Hochlandhalle. Man war zwar gewarnt, da Landwehrhagen am letzten Wochenende nur sehr unglücklich gegen Baunatal verloren hatte, doch keiner glaubte, dass die Gäste Ost-Mosheim wirklich gefährden könnten.

Landwehrhagen versuchte mit einer sehr offensiven Deckung die Ost-Mosheimer zu überraschen. Doch dies schlug von Anfang an fehl. Zwar konnte Landwehrhagen zum 1:1 ausgleichen, doch Ost-Mosheim setzte sich schnell auch 4:1, 6:2 und 9:4 ab. Es waren auch nur 10 Minuten bis zum 9:4 gespielt und alles sah nach einem Kantersieg aus. Beim 13:5 waren es dann erstmals 8 Tore Führung. Die Überlegenheit war sehr deutlich. Vor allen Dingen stand in der 1. Hälfte die Abwehr gut. Ein alles überragender Denis Wittig im Tor brachte die Landwehrhagener Rückraumspieler schier zur Verzweiflung. Er hielt seine Kiste sauber und war wesentlich an dieser klaren Führung beteiligt. Nun ergaben sich aber bereits im Angriff einige Unkonzentrierheiten und es wurden einige Chancen vergeben, so dass die 8 Tore Führung zur Halbzeit zwar gehalten wurde aber nicht noch weiter ausgebaut werden konnte.

Trainer Lubadel hatte erkannt, dass dieser Gegner die Möglichkeit zum Experimentieren bieten würde und ließ ab der 20.Minute Amine Remus und Matthias Proll auf der Bank. Ihre Plätze nahmen nun Marcel Dietrich und Maxi Kranz ein. Nach Wiederbeginn schaltete Ost-Mosheim einen Gang zurück und d erzielte von der 35. Bis zur 46. Minute kein Tor. Diese Ladehemmung des Ost-Mosheimer Angriffes nutzte der Gast den Spielstand nicht über 10 Tore Vorsprung anwachsen zu lassen. Die Angriffe liefen jetzt nicht mehr so flüssig und auch in der Abwehr hatte man durch die Umstellungen auch nicht mehr die notwendige Konzentration.

Landwehrhagen konnte aber trotzdem den Rückstand nicht verkürzen und hatte am Ende Glück, dass man nur mit 10 Toren das Spiel verloren hatte. Erneut wieder bemerkenswert die Schwäche von Ost-Mosheim am 7m Punkt, erneut wurden zwei Strafwürfe vergeben.

Bei Ost-Mosheim überzeugten neben Dennis Wittig noch Philip Bachmann und in seiner relativ kurzen Einsatzzeit Matthias Proll und Sebastian Wicke.

Tore: Philip Bachmann 7/2, Daniel Kinnback 5, Helge Kersten 5/3, Matthias Proll 4/1, Sebastian Wicke 3, Maximilian Kranz 2, Amine Remus 1, Wojtek Lalek 1, Marcel Dietrich 1, Peter Wambach 1

TV Flieden – TSV Ost-Mosheim 22:28 (7:13)

Dritter Sieg in Folge, allerdings nicht so glanzvoll wie die ersten beiden.


Ost-Mosheim musste gegen Flieden auf die Gebrüder Wicke verzichten. Man war gewarnt, hatte man doch in der letzten Serie auch nur ein Remis bei den heimstarken Fliedener erreicht.
Beide Mannschaften begannen sehr verhalten, zwar ging Ost-Mosheim mit 1:0 in Führung, doch es dauerte 5 Minuten, bis man das 2:0 erzielen konnte. Sicherlich ein Verdienst von 2 ausgezeichnet eingestellten Abwehrreihen. Bis zur 10 Minute hatte sich Ost-Mosheim dann mit 4:0 abgesetzt, ehe dann Flieden das erste Tor erzielen konnte. Die 3 – 2 – 1 Abwehr von Ost-Mosheim funktionierte einwandfrei und wenn Flieden mal auf das Tor werfen konnte, war es der erneut ausgezeichnet haltende Dennis Wittig, der diese Chancen zunichtemachte. Leider konnte Ost-Mosheim den Angriffsschwung aus den letzten beiden Spielen in Flieden nicht umsetzen. Sonst hätte es bis zur 10. Minute auch schon 10:1 stehen können. Doch den fehlenden Schwung im Angriff machte man durch die starke Leistung in der Abwehr wieder wett. Als Flieden auf 6:9 heran kam, machte man 5 Minuten ernst und Zug bis zur Pause auf 13:7 weg. In der ersten Hälfte spielte man wenigstens einige Male den fast immer frei stehenden Daniel Kinnback auf Rechtsaußen an, er dankte es auch durch 3 blitzsaubere Tore. Doch leider wurden die Anspiele auf „Spatze“ immer weniger. Man rieb sich in unnötigen Zweikämpfen in den Rückraumpositionen auf und spielte die Außen viel zu selten an. Obwohl neben Daniel Kinnback auch Helge Kersten sehr treffsicher war und bereits in der ersten Hälfte ebenfalls 3 Feldtore erzielte.
Die Ladehemmung im Rückraum sollte sich fortsetzen hinzu kamen dann noch drei verworfenen 7 m.
Die Konsequenz war, dass man sich in der 2. Hälfte nicht weiter absetzen konnte. Trotz enthusiastischer Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer konnte Flieden den Rückstand nicht verkürzen, doch die 2. Hälfte wenigstens ausgeglichen gestalten. In der 2. Hälfte glänzte dann der Ost-Mosheimer Angriff durch Auslassen von Großchancen. Bedingt durch Auswechselung kam der Spielfluss zeitweise zum erliegen. Nur Einzelaktionen retteten den Vorsprung.
Sicherlich war dieses Speil kein Maßstab, denn man hatte den Eindruck, dass man diesen Gegner immer schlagen könnte. Wobei sicherlich Flieden stärker als Körle und Großenlüder einzuschätzen war, aber selbst in Bestform an Ost-Mosheim nicht heran reichen konnte. Die Abwehr von Ost-Mosheim stand in der 2. Hälfte auch nicht mehr so souverän, so dass die Heimmannschaft auch immer wieder leichte Tore erzielen konnte.
Alles in allem ein verdienter Sieg im ersten Auswärtsspiel, sicherlich wird die eine oder andere Spitzenmannschaft in dieser Halle noch Federn lassen müssen, aber Ost-Mosheim war nie gefährdet.
Die stärksten Spieler auf Ost-Mosheimer Seite waren Daniel Kinnback, Heike Kersten und Dennis Wittig im Tor.

Tore: Philip Bachmann 7/2, Daniel Kinnback 5, Helge Kersten 5/1, Amine Remus 4, Matthias Proll 4, Wojtek Lalek 2, Maximilian Kranz 1

 

TSV Ost-Mosheim - DJK SSV Großenlüder (16:10) 34:18

Überzeugende Leistung von Ost-Mosheim, trotz Ausfall von Matthias Proll
 

Gegen die nicht zu unterschätzenden Gäste aus Großenlüder musste Ost-Mosheim weiterhin auf Torhüter Stephan Wicke verzichten, sonst waren alle Spieler an Bord.

Doch nur für 74. Sekunden, denn dann erhielt Matthias Proll beim ersten Abwehrversuch von den nicht gerade überzeugenden Schiedsrichtern die rote Karte. Nun musste sich Trainer Mario Lubadel Gedanken über seine Angriffsformation machen. Doch diese Aufgabe lösten Trainer und Mannschaft bravourös. Marcel Dietrich rückte auf die Mittelposition und Amine Remus ging auf Halblinks. Gefrustet durch die unberechtigte Rote Karte gegen Matthias Proll, zeigte Ost-Mosheim nun, dass es gegen diesen Angriffswirbel jede Mannschaft schwer hat. Durch einige Fehlversuche gelang es den Gästen zwar noch bis zum 3:3 das Spiel offen zu gestalten, doch auch bereits in dieser Phase sah man, dass die Abwehr von Großenlüder diesen Angriffsdruck auf Dauer nicht standhalten würde.

Dann kam noch hinzu, dass die Ost-Mosheimer Abwehr mit einem überragenden Dennis Wittig ein wahres Bollwerk war. Die großen und wurfstarken Angreifer des Gastes wurden immer wieder zu Würfen aus dem Rückraum genötigt, die Dennis Wittig erfolgreich abwehren konnte.

Den durchdachten und sehr schnellen Angriffen von Ost-Mosheim hatte der Gegner dann nicht mehr viel entgegen zusetzen. Aus dem 3:3 machte Ost-Mosheim innerhalb von wenigen Minuten ein 8:3, diese fünf Tore Führung konnte man dann auch bis zur Pause halten und sogar noch ausbauen.

Nach der Pause wurde Ost-Mosheim noch stärker und kam mühelos bis zur 45. Minute zu einer 12 Tore Führung beim Spielstand von 25:13. Der Gast hatte weder etwas im Angriff noch in der Abwehr dagegen zu setzen. Amine Remus, Philip Bachmann und der sehr starke Marcel Dietrich spielten die Gäste schwindelig. Selbst eine kurze Deckung brachte Ost-Mosheim nicht aus dem Tritt.

Im Gefühl des nun sicheren Sieges wechselte Trainer Lubadel aus und zog mit dem Talent Maxi Kranz nun auch den absoluten Joker. Maxi Kranz konnte in nur 12 Minuten Spielzeit fünf Tore erzielen und überzeugte auch in der Abwehr, er zeigte, dass er als 2. Neuzugang neben Marcel Dietrich, eine echte Bereicherung für die Mannschaft ist.

Überhaupt der Mannschaftsgeist ist in dieser Mannschaft vorbildlich. Alle kämpften und spielten für den frühzeitig ausgeschiedenen Matthias Proll und feierten nach dem Schlusspfiff den Sieg mit Matze in der Mitte.

Insgesamt eine Superleistung der Mannschaft. Herausragend sicherlich Amine Remus, der überall auftauchte und von der gegnerischen Abwehr überhaupt nicht zu bremsen war.

Aber auch alle anderen Spieler zeigten eine Super Leistung und animierten die Zuschauer immer wieder zu Szenenapplaus. Die nie aufsteckenden Gäste mussten die spielerische Überlegenheit von Ost-Mosheim anerkennen und konnten sich glücklich schätzen nicht noch höher verloren zu haben. Schon imponierend wie Ost-Mosheim sich von der körperlichen Überlegenheit der Gäste nicht beeindrucken lies und ein wahren Feuerwerk abbrannte. Man ließ sich auch von der anfänglichen verwirrenden Regel Auslegung der Schiedsrichter nicht aus dem Konzept bringen, stellte sich im Laufe des Spieles immer besser auf die Schiedsrichter ein und kassierte nach der roten Karte gegen Matthias Proll nur noch in der 53. Minute eine Zeitstrafe gegen Björn König, doch da war das Spiel längst entschieden.


Mannschaftsaufstellung Ost-Mosheim:

Harald Birk(n.e.) Dennis Wittig; Sebastian Wicke 2, Björn König 1, Maximilian Kranz 5/1, Wojtek Lalek, Daniel Kinnback 5, Amine Remus 10, Peter Wambach, Matthias Proll, Helge Kersten 2, Marcel Dietrich 4, Philip Bachmann 5/1, Alexander Apel, Konstantin Latza

HNA vom 13.09.2011: TSV macht es gnädig

Durchgetankt: Matthias Proll (Ost-Mosheim) setzt sich in dieser Szene gegen die HSGer Oliver Fritzschner (l.) und Robert König durch und erzielt einen seiner acht Treffer für die überlegenen Gastgeber. Durchgetankt: Matthias Proll (Ost-Mosheim) setzt sich in dieser Szene gegen die HSGer Oliver Fritzschner (l.) und Robert König durch und erzielt einen seiner acht Treffer für die überlegenen Gastgeber.

Derby klare Sache für Hochländer - Aufsteiger chancenlos


Spannung? Fehlanzeit! Im Derby der Handball-Landesliga waren die Fronten zwischen dem TSV Ost/Mosheim und der HSG Körle/Guxhagen früh geklärt. son landeten die Hochländer beim 34:25 (18:12) einen völlig ungefährdeten Erfolg gegen den Liganeuling.
„Uns hat die Durchschlagskraft aus dem Rückraum gefehlt“, hatte Mario Schumacher die Erklärung für die Niederlage schnell parat. Schließlich fehlten ihm mit Würschmidt (Urlaub) und Heppe (verletzt) die etatmäßigen Aufbauspieler. Christian Kapische auf der linken und Robert König auf der rechten Seite mussten diese Lücken füllen. Dies gelang nur mäßig, weil TSV-Trainer Mario Lubadel sich von Beginn an gegen seine neue 3:2:1-Deckung und für eine 6:0-Abwehrvariante entschieden hatte.

Seine Taktik, die vornehmlich dazu gedacht war, HSG-Kreisläufer Matthias Paar auszuschalten, ging auf. Nur bis zum 11:10 (17.) war die Partie ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten nervös und kamen nur durch Einzelaktionen zum Torerfolg. „Gut, dass wir nach dem durchwachsenen Start noch zu unserem Spiel gefunden haben“, stellte Mario Lubadel erleichtert fest. Sein Team, das sich rechtzeitig steigerte, deutete an, dass es in dieser Serie gerade im Angriff durch die Kombination verschiedener Spielertypen schwerer auszurechnen ist. Allen voran Matthias Proll und Philipp Bachmann, die sich im linken und rechten Rückraum abwechselten und so die HSG-Abwehr immer wieder vor eine neue Aufgaben stellten.

Dieses Duo sowie die Außen Sebastian Wicke und Daniel Kinnback waren nach dem 11:10 auch dafür verantwortlich, dass sich der TSV über 18:11 (28.) bis auf 22:14 (38.) absetzte. In der Schlussviertelstunde wechselte Lubadel viel durch und die HSG fand mit einer kurzen Deckung gegen Philipp Bachmann doch noch ein probates Mittel, den Angriffsschwung des TSV ein wenig einzudämmen. Auch dank fünf vergebner Strafwürfe der Gastgeber, kam die HSG schließlich um eine noch höhere Niederlage herum. • Ost-Mosheim: Wittig; Wicke 4, König 1, Kranz 1, Lalek 1, Kinnback 4, Remus 4, Apel, Wambach, Proll 8/2, Kersten 4/2, Dietrich 2, Bachmann 5/1. Körle/Guxhagen: Zülch, Hartung; Bachmann, Köthe, Paar 2, Reinbold 2, König, Fritzschner 3, Kördel 3, Ludwig, Kapische 8/4, Imke 1, Döring 6, Siebert.

10.09.2011 - TSV Ost-Mosheim – HSG Körle/Guxhagen 34:25 (18:12)

Saisonauftakt mit Derbysieg

In dem ersten Serienspiel kam es zum Schwalm-Eder Derby. Körle/Guxhagen mit neuem Trainer und einigen Neuzugängen war sich sicherlich im Klaren, dass man gegen die eingespielte Mannschaft aus Ost-Mosheim mit den hochkarätigen Verstärkungen durch Marcel Dietrich (Melsungen II) und Rohdiamant Maxi Kranz (Körle/Guxhagen) nur Außenseiter war. Ost-Mosheim hatte allerdings in der Vorbereitung nur 3 Spiele gemacht und war sich noch nicht im Klaren wie das Zusammenspiel der Mannschaft im ersten Pflichtspiel klappen würde.

Genau so begann das Spiel. Körle/Guxhagen war hoch motiviert und setzte der spielerischen Überlegenheit von Ost-Mosheim enormen Kampfgeist und Engagement entgegen. Der Lohn war dann nach dem 0:1 sogar eine 1:3 Führung nach 4. Minuten. Grund für diese überraschende Führung war sicherlich die überragende Torhüter Leistung von Hendrik Hartung im Körler Tor. Der besonders in der ersten Hälfte durch zahlreiche Paraden zu gefallen wusste und sicherlich der stärkste Spieler der Gäste war.

Ost-Mosheim fand nur sehr schwer in das Spiel und konnte erst nach 10 Minuten mit 6:5 erstmals in Führung gehen. Bis dahin hatte man bereits 2 Siebenmeter vergeben und auch sonst freie Einwurfchancen leichtsinnig verworfen.

Doch nun steigerte sich Torhüter Dennis Wittig, sein Kollege Stephan Wicke fällt wegen einer Verletzung einige Wochen aus, die Abwehr wurde etwas konsequenter und im Angriff wurde die Kombinationen flüssiger. Die Gäste konnten dann noch einige Minuten mithalten, doch spätestens beim 13:10 für Ost-Mosheim deutete sich an, dass im Laufe des Spieles Ost-Mosheim den Gegner klar beherrschen würde. Körle schöpfte zwar noch etwas Hoffnung, als in der 28. Minute Matthias Proll und Björn König wegen Zeitstrafen auf die Bank mussten. Doch selbst diesen Vorteil konnten die Gäste nicht nutzen und erzielten beim Stand von 18:11 lediglich kurz vor der Pause noch das Tor zum 18:12.

Nach der Pause versuchten die Gäste nun eine Aufholjagd zu starten und konnten auf 18:14 verkürzen. Doch nun kam der Hochlandexpress si richtig ins Rollen. Aus dem 18:14 machte man innerhalb von 5 Minuten ein 22:14 und beherrschten den Gegner in allen Belangen. Das sich androhende Debakel für die Gäste hielt sich dann aber in Grenzen, erneut ein Verdienst des Gästetorwartes Hartung aber auch der schlechten Chancenauswertung von Ost-Mosheim zu verdanken.

Immerhin standen 25 Fehlversuche zum Schluss in der Statistik von Betreuer Stefan Wiegand, davon allein 5 vergebene Siebenmeter.

Doch diese Abschlussschwäche konnte sich der schwache Körler Angriff nicht zunutze machen. Diese Schwäche von Ost-Mosheim blieb in diesem Spiel ungestraft.

Beim 30:20 in der 50. Minute führte Ost-Mosheim dann mit 10 Toren. Also ein Grund für Trainer Lubadel nun auch erneut Maxi Kranz im Rückraum eine Chance zu geben. Bis dahin hatte Matthias Proll als Schütze vom Dienst sich als sehr zuverlässig erwiesen und bereits 7 Tore erzielt. Maxi Kranz fügte sich auch gut ein und erzielte auch ein Tor. Wenn er die Hemmungen noch etwas ablegt wird er sein Weg als Rückraumspieler in dieser Mannschaft machen. Der andere Neuzugang Marcel Dietrich, war von Anfang an integriert, hatte zwar auch einige Fehlversuche doch zeigte er, dass man in Zukunft auf ihn bauen kann.

Peter Wambach wurde in diesem Spiel wegen einer längeren Pause noch nicht eingesetzt, doch er wird sicher in Spielen gegen hochkarätigere Gegner wieder sein Platz in der Mannschaft und besonders in der Abwehr finden.

Im Gegensatz zum Start in die letzte Serie begann diese Serie positiv. Doch man sollte den Sieg nicht überbewerten, denn der Gegner wird mit Sicherheit nicht zu den stärksten Mannschaften der Liga gehören.


Tore: Proll 7/3,Kersten 5/3, Bachmann 6/1, Remus 4, Sebastian Wicke 4, Kinnback 3, Dietrich 2, König 1, Kranz 1, Lalek 1